Chichen Itza - Zentrum der Mayas


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August 29th 2016
Published: August 31st 2016
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Heute ist wieder mal früh aufstehen angesagt. Unser Ziel ist die alte Mayastadt Chichen Itza mit der 33m hohen Pyramide El Castillo. Seit 2007 gehört Chichen Itza zu den neuen Weltwundern und wird entsprechend viel besucht. Wir wollen früh am Morgen da sein, um der Mittagshitze und den Touristenbussen aus Cancun zu entgehen. Vom Hotel sind es 2,7km zur Ausgrabungsstätte, eigentlich die ideale Joggingstrecke am Morgen, aber irgendwie bin ich zu faul. Wäre schon cool um die Pyramide zu joggen aber ohne Ticket kommt man nicht rein. Also zuerst Frühstücken und gegen 8.30 sind wir am Ticketstand. Um einige hundert Pesos erleichtert und die erste Reihe von Souvenierständen passiert, stehen wir vor der großen Pyramide. Es ist noch ziemlich ruhig und wir könne die Atmosphäre genießen. Zweimal im Jahr, zur Tag und Nachtgleiche, findet hier das Megaevent der Esoterikszene statt. Jeder Druide, der etwas auf sich hält, kommt dann hierher um kosmische Energie zu tanken. Mir reicht die ordinäre Sonnenstrahlung, die heizt genug. Die Sonne wissen auch die Echsen zu schätzen, die sich auf dem Rasen der Pyramide postiert haben und ebenfalls die morgendliche Ruhe vor dem Ansturm zu schätzen wissen. 2000, als wir das letzte Mal hier waren, konnte man die Pyramide noch besteigen, es gab aber wohl einige Unfälle mit Kreuzfahrttouristen, deren Abstieg sehr unsanft war. Nach einem Todesfall wurde die Pyramide gesperrt. Auch die Halle der tausend Säulen kann man nur noch von außen sehen. Wir schlendern über das Gelände, Aaron hat inzwischen ein Zielobjekt für sein Taschengeld: Ein Jaguar-Fauch-Imitator. Der wird uns wohl noch viel Freude machen. Inzwischen handelt er ganz gut, nicht gleich beim ersten Stand kaufen, Preise vergleichen, Discount etc. Weiter geht es zum Ballspielplatz und zur heiligen Cenote. Jeder Führer hat hier seine eigene Version der Geschichte zum Ballspiel der Mayas. Die Mannschaft die verliert wurde geopfert etc. Insgesamt scheine die Maya aber nicht zimperlich gewesen zu sein. Zur Cenote führt eine Allee mit Souvenirständen, alles bereitet sich auf den Ansturm am Nachmittag vor. Hier kann man dann die entsprechenden Opferutensilien erwerben, z.B. Obsidianmesser zu Raustrennen des Herzens. Scheint aber nicht der Verkaufsschlager zu sein. Letztes Ziel am frühen Nachmittag ist El Caracol, das Obervatorium. Etwas abgelegen gibt es hier besonders viele Schwarzleguane, das hiesige Standardreptil. Männchen werden bis zu 1.3m lang und 2kg schwer, durchaus imposant. Den Nachmittag verbringen wir am Pool im Hotel, wir treffen drei Traveller aus Sydney, die uns Empfehlungen zu Tulum geben und mit Aaron Wettschwimmen veranstalten.


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