Groß, größer – Moskau


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Russia's flag
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June 9th 2018
Published: June 23rd 2018
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Über St. Petersburg ging es für mich dann weiter nach Moskau. Kurz vor der russischen Grenze wurde es im Zug tatsächlich ganz ruhig. Die Grenzkontrolle durch die russischen Grenzbeamten erfolgte dann ganz sachlih, kühl und unfreundlich.

Und schließlich kam ich in Moskau mit dem Nachtzug an, der auch in der 2. Klasse mit Tischdecken und warmem Frühstück sehr luxeriös war. In Moskau war ich zuerst so sehr von den wunderschön gestalteten Metrostationen beeindruckt, so dass ich gleich am ersten Tag auf eigene Faust eine Tour zu den schönsten Stationen auf der Ringbahn unternahm. Am nächsten Tag nahm ich dann an einem geführten, alternativen Stadtspaziergang teil, der sehr interessant war und für mich wichtige Informationen für die nächsten Tage in der Stadt enthielt. Später machte ich noch eine typische Hop-On-Hop-Off Tour für Touristen mit, um auch noch per Boot auf der Moskva zu fahren. Man ist ja doch irgendwie als Tourist da ;-).

Der Rote Platz war sehr beeindruckend – einmal im Leben dort zu stehen… Leider wurde er jedoch gleich am nächsten Tag fast vollständig gesperrt, da am 12.06. der Landesfeiertag der Russen ist und gleich 2 Tage später im ganzen Land die Fussball-WM los ging.

Deshalb war auch das Lenin-Mausoleum die ganze Woche geschlossen, welches ich mir gern noch angesehen hätte. Aber ich konnte zumindest den Kreml (sehr beeindruckend) und die Basilikuskathedrale (von außen mit den Zwiebeltürmen fast noch schöner als von innen) besichtigen.

Zwei besondere Highlights waren weiterhin der Besuch des großen russischen Staatszirkus (da habe ich mich so in meine Kindheit zurück versetzt gefühlt) sowie das Erleben des Sonnenuntergangs vom 89. Stock eines Wolkenkratzers in der Moskau-City. Diese befindet sich mit vielen anderen absolut neu gebauten Wolkenkratzern etwas außerhalb des Stadtkerns von Moskau. Die hohen Gebäude sehen architektonisch sehr beeindruckend aus und man fühlt sich wie in New York oder einer anderen Metropole weltweit… alles ist neu, groß und pompös. So wie auch die riesigen breiten Straßen oder Prachtbauten, die in der gesamten Stadt zu finden sind.

Schließlich kam man am Fussball nicht vorbei, so dass auch ich mich am Eröffnungstag auf den Weg zum FiFa-Fan-Fest machte, um das erste Spiel Russland gegen Saudi-Arabien (5:0) anzuschauen: Geniale Stimmung!!!

Und schließlich sollte man das GUM (historisches, edles Kaufhaus) und das Bolschoi-Theater nicht vergessen, die auf jeden Fall auch einen Besuch wert sind!

Kulinarisch zog es mich immer wieder zu 2 Restaurantketten hin: Vareniki Nr. 1 und My-My), bei denen russische Küche angeboten wird: Mors – ein Getränk aus Waldbeeren, Blini (Crepes), Pelmeni (Tortelini) mit viel saurer Sahne oder mit Pilzen und Käse überbacken usw. Aber auch an so einigen Straßenständen habe ich viele leckere Sachen probiert.

Es hat mich in Moskau überrascht, wie vielfältig die Stadt ist und wie gut sie den Spagat zwischen der „guten“ alten kommunistischen Zeit und dem modernen westlichen Lebensbild meistert, ohne eines davon zu sehr zu betonen. Viele Russen sind mittlerweile sehr stolz auf ihre Vergangenheit und auch auf die Zukunft des Landes, wohlwissend, dass es früher wie heute auch viele dunkle Kapitel gibt.

Do swidania Moskau – Sdrastwutje Kasan!


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