10 Tage in Honduras : Copán & Utila


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Published: April 15th 2018
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Dienstag Morgen, den 3. April, habe ich ein sehr frühes Shuttle nach Copán in Honduras genommen. Wir sind um 4h morgens in Antigua losgefahren um dem Verkehr in Antigua, Guatemala und an der Grenze aus dem Weg zu gehen.

Zum Glück war unser Shuttle ziemlich leer, nur 6 Leute, so hatten wir alle viel Platz und konnten noch ein paar Stunden schlafen.

Am Abend vorher hatten Max, Jennifer und Rebecka, die Schweden von unserer Wanderung zum Acatenango Vulkan, entschieden, sie möchten gerne dasselbe Shuttle nach Copán nehmen wie ich und ich habe vom Nachtwächter unseres Hostels die Nummer des Shuttleunternehmens bekommen und sie haben es geschafft noch 3 Plätze im Shuttle zu reservieren.

Die Fahrt war ein bisschen länger als erwartet, denn die anderen im Shuttle mussten während einer Pause unbedingt ein riesiges Frühstück bestellen, dass einige Zeit in Anspruch nahm. Das machte aber nichts, denn wir sind trotzdem schon um 12h in Copán angekommen.



In Copán stoppte unser Shuttle genau vor dem Hostel das ich reserviert hatte (Berakah Hostel) und auch wenn die Stadt ziemlich klein war, war ich doch froh, nicht weit mit meinem Gepäck wandern zu müssen. Der Manager vom Hostel war relativ nett, aber schlecht organisiert und, offensichtlich, nicht bewandert in Hightech. Wieso ? Naja, 1. hatte er meine Reservierung nicht erhalten/gesehen, obwohl ich schon 2 Tage vorher auf hostelworld gebucht hatte. 2. waren dort 3 Typen die auschecken wollten als wir ankamen und wir haben eine echt furchtbare Story erlebt. Sie hatten 3 Nächte über booking.com dort gebucht, hatten aber die 1. Nacht nicht dort sein können wegen Problemen mit dem Verkehr. Im Hostel hatte man ihnen gesagt, das sei kein Problem, sie könnten auch nur 2 Nächte bleiben, aber als sie auschecken wollten mussten sie doch die 3 Nächte zahlen, denn sie hatten auf booking.com nicht annuliert und der Hostelmanager sagte, booking.com würde ihnen die 3 Nächte berechnen und sie hätten auf booking.com stornieren müssen um nur 2 Nächte zu zahlen. Arme Typen, das ist echt scheiße!

Dann sagte ich dem Manager, dass ich auf hostelworld für 2 Nächte gebucht habe, aber nur 1 Nacht bleiben möchte. Zuerst wollte er, dass ich auf hostelworld die Buchung storiniere, aber dann würde ich meine Anzahlung verlieren und ich weiß ganz genau, dass hostelworld nicht den Hostels nicht die Nächte berechnet ! Also habe ich ihm gesagt, er soll das bei seinem Chef nachfragen und schlussendlich war alles ok. Echt miserabel organisiert !



Das Hostel an sich (Berakah Hostel) war ganz cool. Es gab 2 Bereiche, im Hauptgebäude waren die privaten Zimmer und im 2. Gebäude waren die Schlafsäale. Überall gab es nette Sitzgelegenheiten und es war gemütlich, aber im Gebäude der Schlafsäale war es am coolsten, denn es gab einen äußeren Sitzbereich mit Feuerstelle, ein paar Hamacs und einen Billiardtisch. Das Bier im Hostel war relativ günstig und das Internet funktionnierte gut.



Max, Jennifer und Rebecka wollten eigentlich von Copán nach San Pedro Sula hitchhiken, denn sie wollten Geld sparen und relativ früh in La Ceiba sein um die Fähre nach Utila zu nehmen, aber schlussendlich haben sie doch entschieden eine Nacht in Copán zu bleiben und am nächsten Tag das Shuttle nach La Ceiba zu nehmen. Zunächst war ich und Nathalie aus England richtig froh über ihre Entscheidung, denn das Shuttle fuhr nur wenn min. 5 Personen mitfahren, aber am nächsten Tag würde sich rausstellen, dass wir eh 5 Personen gewesen wären, auch ohne sie. Es war trotzdem ganz cool, dass sie auch blieben. :-)



Zu aller erst sind wir was zu Mittag essen gegangen, denn wir hatten total viel Hunger. Danach sind Max und ich zu den Ruinen gegangen. Jennifer interessiert sich nicht für Ruinen und wollte daher nicht mitkommen und Rebecka hatte Fieber von dem Herpes das sie seit ein paar Tage hatte. Also sind nur Max und ich gegangen. Der Eintrittspreis zu den Ruinen war relativ hoch (15$US + 15$ für die Tunnel), aber der Park war es wert. Der Park an sich war richtig schön, voll viele (mehr oder weniger wilde) Papageie, gut erhaltene Ruinen und so gut wie keine anderen Touristen ! Wir haben keinen Guide genommen, denn wir waren beide schon zu einigen anderen Ruinen und haben schon viel über die Maya Kultur erfahren. Also sind wir hier einfach alleine rumgelaufen und haben die Ruinen alleine entdeckt. Wir sind auch durch die Tunnel gegangen, aber die waren ihre 15$US absolut NICHT wert und ich kann euch nur empfehlen nur für den Park zu zahlen. Die Tunnel sind super klein, es gibt kaum was zu sehen und von den tollen Farben die beworben werden ist nichts zu sehen !

Nach unserer Wanderung auf den Acatenango Vulkan tat uns immer noch alles weh und das Klettern auf die Tempel war echt anstrengend. Wir waren deshalb froh, als wir nach 2 Stunden alles gesehen hatten. Zurûck haben wir sogar ein Tuk Tuk genommen, da wir keine Lust mehr hatten, die 2 km zu Fuß zu gehen. ^_^



Nach einer guten Dusche und ein bisschen Ausruhen bin ich dann mit Max, Jennifer, Rebecka, Nathalie und Max (ein Deutscher aus unserem Hostel) zu Abend essen gegangen. Wir haben ein nettes Restaurant gefunden und ich habe ein traditionnelles Gericht aus Honduras gegessen : Ei, Bohnen, Avocado, Käse, saure Sahne und gegrilltes Hühnchen. Sehr lecker! :-D Wir hatten einen schönen Abend und danach sind wir zurück zum Hostel gegangen. Während die anderen Billiard spielten habe ich die gute Internetverbindung genutzt um Photos hochzuladen, damit ihr endlich meine Bilder von Guatemala sehen konntet. :-)



Am nächsten Morgen fuhr unser Shuttle nach La Ceiba um 7h los. In der Werbung hatte gestanden, das Shuttle würde um 5h losfahren, aber der Hostelmanager sagte, da im Moment keine Saison ist und weniger Verkehr ist fährt das Shuttle erst um 7h. Wir waren ein bisschen skeptisch, aber er hat uns 100 Mal versichert, wir würden die letzte Fähre nach Utila sicher bekommen, und so waren wir dann zufrieden.

Im Shuttle haben wir Henrik aus Deutschland kennengelernt, der auch nach Utila wollte. Es war voll lustig, denn er gleicht meinem Freund Lars total und so musste ich immer an ihn denken wenn ich Henrik sah. :-)

Irgendwann sollten wir ein 30-minütige Pause machen, aber MANCHE Leute mussten unbedingt ein riesiges Mittagessen bestellen, das total lange gebraucht hat und so waren wir vile länger dort als geplant! :S Ich mach das wirklich nicht, vor allem wenn man so schon ein ziemlich knappes Timing hat und die Leute, die es eigentlich am eiligsten haben, brauchen dann in den Pausen am längsten ! Natürlich kamen wir dann auch eine halbe Stunde zu spät in La Ceiba an und, noch dazu, konnte der Busfahrer nicht den Ort finden, an dem er 2 andere aus unserem Shuttle rauslassen sollte. Die anderen waren mich ständig am drängen, ich soll dem Busfahrer sagen, wir müssten unbedingt die Fähre um 16h bekommen und er soll sich gefälligst beeilen, aber der Fahrer sagte nur, wir würden sicher die letzte Fähre um 16h45 bekommen. Die anderen waren voll genervt, da die Fähre um 16h anscheinend viel billiger ist als die um 16h45 und sie gingen mir voll auf die Nerven. Ich hab ihnen dann gesagt, sie sollen gefälligst selbst mit dem Busfahrer reden (aber sie reden kaum Spanisch, nicht meine Schuld!), ich würde ihm nichts mehr sagen, denn er find an genervt zu sein. Und jetzt mal ganz ehrlich, wenn du Geld genug hast 3-4 Tage einen relativ teuren Tauchkurz zu machen, dann kannst du auch 10$US mehr zahlen für eine Fähre!! Ich HASSE es so gestresst und genervt zu werden, aber ich habe mir gesagt, sie würden mir den Tag nicht vermiesen ! Als wir dann um 3:45 am Hafen ankamen stellte sich dazu noch heraus, dass ihre 16h Fähre seit über einem Jahr nicht mehr existiert und die Fähre von 16h45 den selben Preis hat, wie die von 16h haben sollte. Es hat daher überhaupt kein Grund zum Stress bestanden ! Idioten.



Bevor die Fähre losfuhr habe ich das Tauchunternehmen angerufen, dass Kathryn (aus unserer Acatenango Tour) mir empfohlen hat um zu fragen, ob sie noch freie Plätze haben. Sie meinten, das sei absolut kein Problem und am Hafen würden Leute mit Flyern stehen und auf uns warten.

Nach einer 2-stündigen Schifffahrt kamen wir dann endlich in Utila an und es waren tatsächlich Leute dort mit Schildern auf denen « Underwater Vision » stand, das Unternehmen, das Kathryn empfohlen hatte. Sie haben uns gratis Tuk Tuks besorgt und wir sind dann zu Underwater Vision gefahren. Max, Jennifer, Rebecka und Henrik hatten beschlossen, mich dorthin zu begleiten. Es waren noch 3 anderer Mädels von England die auch in dem Moment ankamen. Wir wurden in 2 Gruppen aufgeteilt, die die noch nie getaucht sind und den Open Water Kurs machen wollten und die, die schon etwas Erfahrung haben und den Fortgeschrittenenkurs machen wollten. Sie haben uns herumgeführt und uns das Hostel gezeigt. In den 299$US für den Kurs ist gratis Übernachtung im Hostel mit drin und so war der Preis echt gut. Außerdem war das Personal voll nett und so habe ich sofort beschlossen dort zu bleiben, genau wie die anderen.



Das Hostel war ok, aber nichts besonderes. Die Zimmer waren total warm und die Duschen nicht besonders sauber, aber was erwartet man wenn ständig Leute vom Strand rein- und rauslaufen. Die Duschen waren kalt, aber das es echt warm ist in Utila war das nicht schlimm. Die gemeinsamen Räumlichkeiten waren aber richtig cool! Wir hatten unseren eigenen privaten Strand mit Beachvolleyballplatz, vielen Hamacs und Sitzgelegenheiten am Wasser. Außerdem war das Restaurant richtig geil ! Das Essen war super lecker, abwechlungsreich und günstig. Jeden Abend gab es etwas anderes. Den ersten Abend sind wir außerhalb essen gegangen, aber danach immer im Hostel geblieben. Einen Tag gab es frisches , relativ gutes Sushi, dann gabs richtig leckere selbstgemachte Pizza, frischen Fisch vom Grill, usw. Keinen Grund sich zu beschweren ! ^_^ Es war auch fast jeden Abend eine Party hier, aber ich war eigentlich immer zu müde nach dem Unterricht oder dem Tauchen um noch zu feiern. Außerdem fingen wir fast jeden Tag um 7h morgens an.

Außerdem waren alle Leute dort voll nett, freundlich und hilfsbereit ! Die Tauchkurse waren richtig gut, es ist wohl eine der besten Tauchschulen überhaupt hier und die Lehrer waren auch voll nett. Die Prüfung am Ende war voll einfach dank ihrer guten Kurse !



Verglichen mit anderen Orten sind die Tauchkurse in Utila wirklich günstig und Underwater Vision ist eine der besten Tauchschulen überhaupt. Sei arbeiten mit der PADI Zertifizierung, die überall auf der Welt akzeptiert wird. Sie halten alle Regelungen ziemlich strikt ein, wo Tauchschulen in anderen Orten, z.B. in Belize, alle möglichen Regeln ständig brechen. Es ist also viel sicherer hier einen Tauchkurs zu machen, außerdem ziemlich günstig : 299$US für den Open Water und den Fortgeschrittenenkurs (Unterkunft inklusieve) und wenn man 2 Kurse macht bekommt man 10% Preiserlass. Daher haben wir sofort entschieden, den Fortgeschrittenenkurs sofort hintendran zu hängen. :-)



Compared to other places, diving courses in Utila are really cheap and Underwater Vision is one of the best diving centres there is. It works with PADI certification and the certification you get is valid everywhere in the world. They highly respect PADI diving rules and everything is very safe. In other places, like Belize, they break almost every rule there is and it’s absolutely not safe, so it’s much better to do a course here in Honduras. It’s not expensive either : 299$US for the Open Water and the Advanced course (accommodation included) and if you do 2 courses, you get 10% off the second course. So we decided to do the advanced course right after the Open Water course.



An unserem ersten Tag im offenen Wasser haben wir jede Menge Delphine gesehen und für 200L (Lempira = 7€) durften wir 30 Minuten mit den Delphinen schwimmen/schnorcheln! :-D Richtig geil !

Leider habe ich während dem 2. Tauchen eine Ohrenentzündung bekommen und das war echt blöd. Zunächst habe ich gar nichts gemerkt, aber ein paar Stunden nachdem ich aus dem Wasser war fing mein Ohr an zu schmerzen und es wurde einfach immer schlimmer. Ich bin dann sogar zum Arzt gegangen und die Ärztin dort sagte, ich hätte eine Entzündung des äußeren Ohres und dürfte die nächsten 24h nicht tauchen... Voll doof! Außerdem durfte ich die nächsten 5 Tage nicht fliegen, das war allerdings zu meinem Vorteil, denn ich hatte für Montags einen Flug nach Costa Rica gebucht, den ich sowieso stornieren wollte, aber dank des Attests erstattet die Versicherung mir so den Preis des Fluges und ich kann von dem Geld nun den Fortgeschrittenenkurs machen! ^_^



Samstag Abend war ich ziemlich müde wegen den Schmerzen in meinem Ohr und wegen den Schmerztabletten, deshalb bin ich ziemlich früh ins Bett gegangen. Den Abend passierte also nicht mehr viel. Am nächsten Tag, Sonntag, sind die anderen aus unserer Gruppe morgens zu erst tauchen gegangen und danach sind wir alle zusammen in ein Restaurant am anderen Ende der Straße gegangen (Relapse) um unseren Abschluss mit Tequila, ein paar Bier und gutem Essen zu feiern (ich war eingeladen, auch wenn ich meinen Kurs erst am nächsten Tag beenden würde). :-) Wir hatten es wirklich gut zusammen, aber die Stimmung zwischen Max, Rebecka und Jennifer war echt schlecht.



Während der Zeit in Utila habe ich sehr viel Zeit mit den 3 Schweden verbracht. Henrik war im Fortgeschrittenenkurs und ist schon Samstags wieder gefahren, also hatten wir nicht viel Zeit zusammen und Nathalie war in einem anderen Hostel, also hab ich sie auch weniger gesehen. Am besten habe ich mich mit Rebecka verstanden. Sie super nett und man kann sich echt gut mit ihr unterhalten. Jennifer ist erst 22, zwar nett, aber es ist nicht ganz so einfach sich mit ihr zu unterhalten. Außerdem haben sie und Max sich ohne Ende gestritten. Ich weiß echt nicht, wie Rebecka es mit dem Paar aushält, sie sind echt anstrengend. Anscheinend war es anfangs besser, aber jetzt, nach 3 Wochen zusammen, wurde es echt anstrengend. Max und Jennifer haben so eine on-off Beziehung und passen eigentlich nicht besonders gut zusammen, deshalb streiten sie auch ständig und ich denke sie hätten es wahrscheinlich beide besser wenn sie sich trennen würden und einzeln reisen würden. Aber naja, jedem das seine.

Max war am Anfang richtig sympatisch, aber das hat sich nach ein paar Tagen total geändert. Er ist hyperaktiv, ok, damit kann ich umgehen, aber er ist ein furchtbarer Besserwisser und sehr stur. Man kann mit ihm über nichts diskutieren und er muss immer Recht haben, auch wenn 10 andere ihm sagen, dass er nicht Recht hat. Ehrlich gesagt ein ziemlich unsympatischer Mensch und ich bin froh, dass wir nur ein paar Tage zusammen unterwegs war. Deshalb habe ich auch viel mehr Zeit mit Rebecka verbracht als mit ihm.



Also, diesen Tag hatten sie sich darüber gestritten, was sie als nächstes tun sollen. Max und Rebecka wollten noch in Utila bleiben und den Fortgeschrittenenkurs machen, während Jennifer weiter gehen wollte. Zunächst hatten sie sich darauf geeinigt, dass Max und Rebecka noch bleiben und den Kurs machen, während Jennifer schon nach San Salvador fährt, aber plötzlich änderte Max seine Meinung und sagte er würde mit Jennifer gehen und Rebecka könnte sich entscheiden, entweder mit ihnen mitzugehen, oder alleine zu bleiben. Rebecka reist nicht gerne alleine und Max weiß das ganz genau, aber ich hatte ihr schon vorgeschlagen, sie könnte ruhig mit mir weiter reisen. :-) Sie diskutierten also am Sonntag darüber und die Stimmung zwischen ihnen war ziemlich schlecht. Ich verstehe Rebecka total : Max hat ihr vorgeschlagen mit ihm zu reisen und sie hatten beschlossen gemeinsam noch zu bleiben und auf einmal wollte er sie einfach alleine stehen lassen (was er dann auch tat! :S).



Nachmittags wollten wir eigentlich Nathalie treffen, aber mein 3 schwedischen Freunde wollten unbedingt das Boot von einem Italiener besichtigen, da sie vielleicht mit ihm segeln wollten (was sie dann aber nicht taten) und sie kamen so spät zurück, dass wir keine Zeit mehr hatten, Nathalie zu treffen... Abends fand im Hostel ein « Familienessen » statt bei dem jeder etwas zu essen und zu trinken mitbringen konnte. Rebecka und ich hatten beschlossen zusammen einen veganen Nudelsalat zu machen und Wein zu kaufen, aber Rebecka war ziemlich lange auf dem Boot und so habe ich schonmal alleine angefangen zu kochen ; sie ist dann später dazugekommen. Als wir dann fertig waren mit kochene haben wir beschlossen zum berühmten Dr. John zu fahren. Er war Arzt in den USA, hat dann aber beschlossen wegzuziehen und hat einige Jahre als Einsiedler in Utila gelebt, bevor er dann eine « Shot-Challenge » ins Leben rief und berühmt wurde. Sein Haus ist komplett pink und er scheint meistens betrunken zu sein. Es war sehr interessant das mal zu sehen und wir hatten viel Spaß dort, aber wenn man bedenkt, dass er das ganze Jahr so lebt, 24h/Tag, 7 Tage/Woche, nur trinkt, Bilder mit jungen Leuten macht und in einem schmutzigen, stickigen Haus lebt, ist es doch ziemlich ekelhaft !

Wir hatten aber ziemlich viel Spaß, vor allem weil noch 4 andere junge Leute aus Honduras dort waren und die Shot-Challenge mit uns gemacht haben. :-D Jeder sagt, die Shots sind ekelhaft, aber Rebecka und ich mochten sie ganz gerne : kalt, erfrischend und nach Zitrone schmeckend. :-D Nachdem man 4 von diesen Shots zum Lied « TNT » getrunken hat (1 Shot jedes Mal wenn « TNT » gerufen wird), darf man eins seiner berühmten TShirts kaufen und, natürlich, haben wir das auch getan. Seitdem tragen wir unsere Dr. John TShirts mit viel Stolz! ^_^

Die jungen Leute aus Honduras waren super nett und haben uns auf ihren Quads mit zurück ins Zentrum von Utila genommen, so dass wir uns das Tuk Tuk sparen konnten. Sehr nett! :-)



Während dem Familienessen haben wir jede Menge tolles Essen bekommen und auch ziemlich viel Wein getrunken. Wir hatten einen super Abend und die Leute dort waren einfach toll! In Underwater Vision sind viele Leute, die schon lange dort sind, entweder weil sie als Tauchlehrer dort arbeiten und auf der Insel leben oder weil sie ihren Dive Master machen (4-5 Wochen). Daher fühlt sich das Ganze dort wirklich wie eine Familie an. :-)

Daher ist es ganz interessant, dass, auch wenn alles sehr familiär war, wir eigentlich keine tieferen Kontakte geknüpft haben und mit keinem in Kontakt geblieben sind. Es war ganz anders als in Hostels wo man schnell Kontakte knüpft und auch oft in Kontakt bleibt.



Am nächsten Tag bin ich zurück zum Arzt gegangen und sie sagte mir, ich dürfe wieder tauchen (juhu! :-D), aber dass ich noch eine Zeit lang Antibiotica nehmen muss. Das 2. Mal in knapp 2 Monaten dass ich Antibiotica nehmen muss! Aber naja, besser als nicht mehr tauchen zu dürfen.

Tatsächlich war ich bei weitem nicht die Einzige die Gesundheitsprobleme hatte wegen dem Tauchen. Rebecka ist auch krank geworden, hatte Probleme mit den Ohren und Nasenbluten nach dem Tauchen und Eimar (aus England) war auch ziemlich schlecht dran. Sie sind allerdings nicht zum Arzt gegangen und ihnen ging es deshalb die ganze Zeit über viel schlechter als mir, denn meine Ohrenschmerzen sind schnell verschwunden. Also war es gut, dass ich zum Arzt gegangen bin. :-)



Am nächsten Tag, Dienstag, haben wir mit dem Fortgeschrittenenkurs angefangen und haben mit 2 tiefen Tauchgängen zu 30m Tiefe begonnen. Es war echt cool und die Übungen die wir machen mussten waren eigentlich ganz lustig. :-) Nachmittags habe ich dann noch 2 « Fun-Dives » gemacht, aber das hätte ich besser gelassen, denn mir ging es abends richtig schlecht. Ich war es natürlich selbst schuld, denn ich habe viel zu wenig gegessen und getrunken und habe auch einen riesigen Sonnenbrand bekommen weil ich mich nicht richtig eingecremt habe... Wir hatten abends noch ein bisschen Theorie zu lernen, aber ich hab nur noch die Hälfte mitbekommen und bin schon um 20h ins Bett gegangen !

Zum Glück ging es mir am nächsten Tag wieder viel besser und ich konnte die Tauchgänge zum Schiffswrack und das Navigationstauchen genießen. Nachmittags hatten wir dann Freizeit zum chillen und um unseren letzten Tag in Utila zu genießen. Um 17h30 haben wir uns dann wieder am Boot getroffen für unseren letzten Tauchgang, Nachttauchen. Das war richtig klasse und zweifellos mein liebster Tauchgang. Wir haben jede Menge Tiere gesehen, wie Seesterne, Biolumineszenz, Hummer, usw. :-D



Wir haben unseren letzten Abend in Utila in unserem Hostel verbracht, Bingo gespielt und mit den anderen dort ein paar Bier getrunken.





Ich war wirklich sehr gerne in Utila! Es ist ein super schöner Ort mit vielen netten Leuten und Underwater Vision ist eine tolle Tauchschule die ich nur weiter empfehlen kann !


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