4 Tage am Lago Atitlán


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Published: April 5th 2018
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Montag, den 26. März, haben wir Semuc Champey verlassen und sind zum Lago Atitlán gefahren. Wir hatten in unserem Hostel ein Shuttle gebucht und mussten um 6h30 an der Rezeption des Hostels sein und ausgecheckt haben. Wie immer in Guatemala war unser Shuttle eine halbe Stunde zu spät und wir haben das Hostel erst um 7h verlassen. Zuerst mussten sich 25 Leute aus unserem Hostel mit ihrem Gepäck hinten in einen Truck quetschen um nach Lanquín zu fahren. Zum Glück saßen Laura aus Kanada und ich genau am rand des Trucks und hatte wenigstens eine schöne Aussicht. So sind wir 30 Minuten lang sehr unbequem auf einer holprigen Straße und alle noch müde nach Lanquín gefahren, aber wenigstens konnten wir die Ausssicht und den Sonnenaufgang genießen. Als wir in Lanquín ankamen, haben wir uns dann auf die verschiedenen Shuttle, die alle in verschiedene Richtungen fahren, aufgeteilt. Anja, Skander und ich haben uns dort auch von Tina verabschiedet, die nach Xela fuhr, während wir nach Panajachel am Lago Atitlán fuhren. Es waren noch ein paar Deutsche in unserem Shuttle, aber wir sind hauptsächlich unter uns geblieben. Irgendwann mitten in der Fahrt ist dann noch ein Chinese hinzugekommen, der mit seinem Rad nach Kanada geflogen war und seitdem mit dem Rad bis Guatemala gefahren ist. Das war das erste mal, dass er einen Bus nahm. Verrückt!

Die Busfahrt war wirklich wirklich lang ; zum Glück hatte ich mein Buch zum lesen dabei, aber auf halber Strecke war ich fertig damit und hatte dann nichts mehr zu tun für den Rest der Fahrt, da ich noch kein neues Buch runtergeladen hatte. Unser Shuttle fuhr über Antigua und Guatemala City (das wussten wir vorher nicht, sonst hätten wir eine Nacht in Antigua verbracht) und dort war jede Menge Stau. In Antigua mussten wir das Shuttle wechseln und unser neuer Fahrer sagte uns, dass wir erst um 22h oder 23h ankommen würden ! °_°

Das bedeutete, dass wir das letzte Boot nach Santa Cruz nicht bekommen würden, denn das fuhr um 7h los. Dasselbe galt für die Deutschen bei uns im Shuttle... Also habe ich versucht, ein anderes Hostel in Panajachel zu finden wo wir übernachten können und ich habe eine gefunden : La Iguana Perdida, und ich habe es für uns 3 gebucht. Allerdings hatte Hostelworld irgendwie Probleme und das Hostel war gar nicht in Panajachel sondern auch in Santa Cruz, wie ich eine halbe Stunde später feststellte!

Also habe ich unser Hostel in Santa Cruz angerufen (Free Cerveza) und habe ihnen die Situation erklärt. Sie sagten, es wäre kein Problem auch spät noch einzuchecken und sie könnten uns ein privates Boot für 200Q oder 300Q besorgen. Das war ziemlich teuer, aber nicht zu übertrieben. Die Deutschen hatten keine SIM Karte aus Guatemala und wussten nicht, was sie tun sollten, denn sie wollten nach San Marcos. Schlussendlich haben sie uns die Reservierung von La Iguana Perdida abgenommen und haben das private Boot nach Santa Cruz mit uns geteilt. Ich habe ihnen auch mein Handy gegeben, damit sie ihr Hostel anrufen konnten um denen die Situation zu erklären und die Nacht zu stornieren. So war dann jedem geholfen und alle hatten einen Platz zum Schlafen für die Nacht. :-)



Wir sind dann gegen 22h30 im Free Cerveza Hostel angekommen, genau als ein Haufen Leute mit dem Privatboot nach San Pedro weiterfuhr. Unser Check-in ging schnell und problemlos, das Personal im Hostel war wirklich sehr nett und hilfreich. Leider ging der Reisverschluss von unserem Zelt nicht zu und wir mussten es offen lassen. Allerdings hat das Hostelpersonal und versichert, dass er am nächsten Tag repariert würde (was er auch wurde). Da wir einen sehr langen Tag hinter uns hatten, haben wir nur noch kurz unseren gratis Brownie gegessen (wir hatten den ganzen Tag noch nichts gegessen außer ein paar Chips und Plätzchen) und sind dann sofort ins Bett gegangen.

Ich für meinen Teil, habe sehr gut geschlafen ; ich hatte meinen Schlafsack und konnte mich dort warm einrollen. Skander und Anja dagegen hatten nur die Decken vom Hostel und ihnen war relativ kalt.



Im Free Cerveza Hostel gibt es nur einen Schlafsaal, der Rest sind alles Zelte (auch als Schlafsaal für 3-4 Personen ausgerichtet) und ich fand das richtig cool, mal was anderes. Anja und Skander gehen eigentlich nie zelten und so beschwerten sie sich über die harten Matrazen und die Kält, aber für mich, die es gewohnt ist campen zugehen, war es wirklich ok.

Die einzigen 2 schlechten Aspekte des Hostels waren, dass die Zelte voller Schimmel waren und dass die Eco-Toiletten öfter mal stanken. Ansonsten fand ich das Hostel richtig cool. Die Duschen waren sehr warm, man kann vom privaten Bootsteg in den See springen und gratis Luftmatrazen ausleihen. Das Essen war wirklich lecker und nicht teuer und wenn man das Abendessenmenu bestellt (70Q für Vorspeise, Hauptgang und Dessert), dann gibt es von 17h bis 19h Freibier. Es war eine gute Atmosphäre dort und abends wurde immer gefeiert, aber um 22h oder 23h machte die Bar zu, so dass es nachts nicht zu laut war.

Das Hostel war relativ günstig und ich würde sofort wieder dorthin gehen.



Am ersten Morgen habe ich gut gefrühstückt und mein neues Buch gelesen. Wir hatten beschlossen, den Tag zu relaxen und uns von der anstrengenden Busfahrt zu erholen. Anja und Skander haben mir dann mitgeteilt, dass sie ihre Pläne geändert haben und nicht 2 Tage später nach Antigua gehen würden, wie wir geplant hatten, sondern sie noch 2 Nächte in San Marcos dranhängen werden, da ihnen das Hostel in Antigua zu teuer ist und da es in San Marcos wahrscheinlich viel billiger ist. Als ich an der Rezeption fragte, was man am Lago Atitlán so unternehmen kann/soll, haben sie mir gesagt, ich soll auf jeden Fall nach San Marcos, San Pedro und San Juan fahren und, falls ich genug Zeit habe, soll ich noch 2 Nächte in San Pedro dranhängen um die « Indian Nose Sunrise » Tour zu machen. Da Anja und Skander ja auch 2 Nächte am Lago Atitlán dranhängten, habe ich dann entschieden, das auch zu tun und das Hostel zu buchen, dass sie mir im Free Cerveza empfohlen haben : Hostel Fe in San Pedro.

Nach dem Frühstück bin ich dann an den See gegangen, bin ein paar Mal ins Wasser gesprungen und habe gelesen. Das war praktisch mein ersten Tag am Lago Atitlán. :-)

Ich hatte mir überlegt, vielleicht am nächsten Tag das Stand-up-Paddling zu machen, aber es war viel zu teuer, also habe ich das fallen gelassen.

Abends ging es Skander nicht so gut und daher habe ich den Abend mit den anderen vom Hostel verbracht. So habe ich Matt und Cody aus Florida, Cécile aus Frankreich und ihre Freundin aus Kanada und ein paar andere Leute kennengelernt. Während dem Freibier haben « Feuerring » gespielt und waren ziemlich gut angetrunken als es um 19h dann endlich Abendessen gab. Danach haben wir noch ein anderes Trinkspiel gespielt, aber da ich keine Lust hatte nur Rum- und Tequila-Shots zu trinken - eine gute Entscheidung basierend auf dem Kater den die anderen am nächsten Tag hatten - habe ich schnell damit aufgehört und noch etwas Zeit mit Matt und Cody verbracht, die das Spiel auch nicht mitspielten.



Am nächsten Morgen hatte ich einen ganz leichten Kater, also bin ich sofort nach dem Wachwerden in den kalten See gesprungen, was immer gegen Kater hilft. :-) Nach dem Frühstück habe ich dann ein Boot nach San Marcos genommen und bin ein bisschen dort rumgelaufen, bis ich den kleinen Park dort gefunden habe. San Marcos ist eine nette kleine Stadt, aber es ist halt eine Hippie-Stadt und außer Restaurants, Bars und Orten für Massagen, Reiki und Yoga gibt es dort nicht viel. Ansonsten geht dort nicht viel ab und es ist ruhig. Der Park war wirklich ganz nett und ich bin auf die verschiedenen Aussichtspunkte hochgeklettert. Die Aussicht war wirklich super ! Dann kamen allerdings mehr Touristen und ich bin wieder runtergeklettert. Auf meinem Weg zum Ausgang habe ich dann noch das berühmte Trampolin gefunden, von dem aus man Cliff Jumping machen kann. Eigentlich ist es kein Trampolin sondern nur eine Plattform von der aus man 8m runter in den See springen kann. Es sah wirklich sehr cool aus, aber da ich meinen Bikini nicht an hatte, habe ich beschlossen es auf später zu verschieben und nochmal mit Anja und Skander dorthin zu gehen.

Da alle Restaurants teurer waren als das Essen in unserem Hostel, habe ich dann ein Boot zurück nach Santa Cruz genommen. In Santa Cruz gibt es absolut gar nichts, nur 2 Restaurants und 2 Hostels (Free Cerveza & Iguana perdida). Ich bin dann vom « Zentrum » aus 5 Minuten zurück zum Hostel gelaufen und habe dort zu Mittag gegessen. Den Nachmittag habe ich im Hostel verbracht und gelesen.

Anja und Skander waren den Tag über in San Pedro und sind ziemlich spät zurückgekommen. Wir hatten beschlossen, abends zusammen in einem der 2 Restaurants in Santa Cruz essen zu gehen, aber es stellte sich raus, dass das Restaurant voll war und es nur ein Menu für andere Gäste gab, das uns nicht gefiel. Dann sind wir zu La Iguana Perdida gegangen, wo es Chili con Carne gab, und Skander wollte dort essen. Da das mir überhaupt nicht zusagte und es bei uns im Hostel Nudeln mit Pesto gab, hab ich sie dann dort essen lassen und bin zurück zum Hostel gegangen um mit den anderen dort zu essen. Ich hab also ein Last-Minute-Abendessen bestellt und sogar noch 2 Bier beim Freibier bekommen. :-)

Nach dem Essen wurde ein Spiel gespielt, bei dem Gruppen von 4 bis 6 Personen gemacht wurden und wir von 60 Liedern herausfinden mussten, zu welchem Film oder zu welcher Serie sie gehören. Ich war mit Matt, Cody und noch einer Amerikanerin in einer Gruppe und wir hatten ziemlich viel Spaß. :-)

Dann hat es angefangen in Strömen zu regnen und ich bin zurück in unser Zelt gegangen, wo ich noch ein bisschen UNO mit Anja und Skander gespielt habe.



Es hat die ganze Nacht geregnet und morgens auch noch bis 8h. Daher habe ich den Yoga-Kurs verpasst, den ich eigentlich machen wollte, aber nun ja, nächstes Mal ^_^

Zum Glück hat es dann um 8h aufgehört zu regnen und wir konnten unsere Sachen packen und das Hostel verlassen ohne komplett nass zu werden.

Anja und Skander sind zu ihrem Hostel in San Marcos gefahren und ich zu meinem in San Pedro. Da es noch früh war, konnte ich noch nicht einchecken, also habe ich meine Sachen dort gelassen und habe San Pedro erkundet. Diese Stadt ist definitiv viel größer als Santa Cruz und San Marcos, hat viele Bars, Restaurants, Tour-Agencies und Läden. Sie war ganz nett, aber nichts besonderes. Ich habe dann in einem süßen kleinen Restaurant am See, sofort neben meinem Hostel, zu Mittag gegessen : Couscous mit viel Gemüse. Super lecker! :-D Ich habe dabei die Aussicht über den See genossen, auch wenn es immer noch bewölkt war.

Zurück im Hostel habe ich dann eingecheckt und meine neuen Zimmergenosen kennengelernt : ein paar aus Deutschlang und ein Holländer. Sie waren alle voll nett und gammelten im Zimmer rum, das sie die ganze vorherige Nacht auf Parties waren und heute auch um 17h zu einer Technoparty wollten.

Ich habe die Hammaks in unserem Hostel ausprobiert und ein bisschen gechillt, bevor Anja und Skander dann zu mir ins Hostel kamen um zusammen ein Bier zu trinken. Leider mussten sie um 17h wieder gehen, denn dann fuhr die letzte Fähre zurück nach San Marcos.



An dem Nachmittag kam auch Tina in San Marcos an und sie hat den Abend mit Anja und Skander verbracht. Auch Laurenz ist dann angekommen und hat den Abend mit mir in San Pedro verbracht, da er in San Juan übernachtete und man von dort aus bis 21h mit dem Tuk Tuk nach San Pedro und zurück kommt. Wir haben dann bei mir im Hostel noch ein paar Bier getrunken und uns Chicken Wings und eine leckere Steinofen-Pizza geteilt. :-)

In der Bar von meinem Hostel war, wie jeden Abend, eine Party und so, nachdem Laurenz weg war, bin ich hoch in mein Zimmer gegangen und habe noch eine Zeit lang vor dem Zimmer im Hammak gelesen. Es ist echt super laut in San Pedro, es gibt überall Parties, junge Leute sind sich überall am betrinken, kotzen überall hin und, vor allem, die Toiletten im Hostel waren nachts einfach ekelhaft ! Es ist echt kein Ort für jemanden, der Kultururlaub machen will, aber defnitiv ein Ort für Leute die feiern wollen.

Wegen dem ganzen Lärm habe ich nicht besonder gut geschlafen, aber naja, so ist das Leben im Hostel ; man weiß nicht immer wohin man kommt wenn man Empfehlungen blind folgt.



Am nächsten Morgen sollte ich eigentlich um 10h mit Laurenz in San Marcos frühstücken und wir sollten dort Anja, Skander und Tina treffen. Allerdings haben schlussendlich alle abgesagt, weil sie andere Pläne hatten und ich bin dann mit einem Tuk Tuk nach San Juan zu Laurenz gefahren. Sein Hostel war voll schön und ruhig gelegen und viel besser als meins. Er hat es auf jeden Fall viel besser getroffen als ich, aber nun gut. In seinem Hostel lebt seit einem Jahr eine alte Dame aus Südafrika die lokale Organisationen von Handwerkern und Künstlern unterstützt. Sie hatte ihm versprochen, ihm eine der ältesten und berühmtesten Organisationen in Guatemala zu zeigen und ich durfte ihn begleiten. :-)

Sie hat uns einiges über den Bürgerkrieg in Guatemala (1960-1996) erzählt und wie schrecklich er für die Einwohner war. Die Gründerin dieser Organisation hat z.B. mit ansehen müssen wie ihre Eltern und ihre Schwester auf offener Straße grundlos umgebracht wurden und sie hat viele schreckliche Dinge erlebt. Dieser Bürgerkrieg wurde zwischen der Regierung und verschiedenen linksgerichteten Rebellengruppen und den armen Menschen des Landes ausgetragen. Dabei wurden jede Menge Menschenrechte verletzt und es war ein Massenmord der Maya-Zivilisation. Dieser Krieg wurde vor allem von Amerika unterstützt und war wirklich ganz schlimm.

Jetzt gibt es in Guatemala alle 4 Jahre Wahlen, bei denen die komplette Regierung gewechselt wird. Niemand darf länger als 4 Jahre in der Regierung bleiben (laut ihr). Der Nachteil dieses Systems ist, dass es keine Kontinuität gibt, da jede neue Regierung alles was die vorherige gemacht hat wieder ändern kann.



Auf unserem Weg zu der Organisation hat sie und den Baumwolle-Baum gezeigt und die Baumwolle, die entsteht, sobald eine seiner Blumen verblüht ist. Sie hat und auch den Baum gezeigt, der braune Baumwolle produziert. Die braune Baumwolle ist viel kleiner und daher wertvoller. Außerdem muss sie nicht mehr gefärbt werden und hat deshalb mehr Wert. Anscheinend ist vor kurzem auch ein Baum entdeckt worden, der grüne Baumwolle produziert. Sie sind jetzt dabei Plantagen von diesem Baum zu pflanzen, mal sehen was das gibt.

Als wir bei der Organisation ankamen hat sie uns den Leuten vorgestellt, die dort arbeiten und hat uns herumgeführt. Sie hat uns erklärt, wie die Baumwolle, Seide und der Bambus verarbeitet wird, um daraus Wolle zu machen, wie die Wolle gewickelt wird und wie man sie färbt. Sie haben einen kleinen Ausstellungsraum wo sie uns gezeigt hat, was für Pflanzen genutzt werden um die verschiedenen Farben herzustellen ; z.B. mit dem Kern einer Avocado wird ein braun hergestellt, aus der Indigo-Pflanze das indigo blau und aus ihren Blüten ein starkes Orange, usw. Je nachdem wie viel man von den Pflanzen nimmt und wie lange die Wolle gefärbt wird wird die Farbe heller oder kräftiger. Zum Binden und Festigen der Farbe werden Stücke des Bananenbaums genutzt. Alle Farben sind natürlich und sie bauen alle Pflanzen die sie zum Färben brauchen selbst an. In dieser Organisation arbeiten um die 45 Personen und die Fühung war wirklich super interessant !

Sie hat uns auch durch den Laden geführt und uns erklärt was Baumwolle, was Seide und was Bambus ist. Schlussendlich habe ich einen wunderschönen blauen Schal aus dicht gewebter Seide und einen Poncho aus Seide gekauft und Laurenz hat eine Jacke für sich selbst und jede Menge Schals, usw. als Geschenke gekauft. :-)



Wir haben unsere Einkäufe bei Laurenz im Hostel gelassen und haben dann in einem netten kleinen Restaurant am See gegessen. Danach sind wir mit dem Boot nach San Marcos gefahren, wo Anja Skander und Tina schon seit einiger Zeit auf uns warteten (das Shopping hatte länger gedauert als gedacht ^_^). Wir waren in dem Park in San Marcos und sind dort ein paar Mal ins Wasser gesprungen. Skander und ich haben sogar das cliff jumping gemacht ! :-) Es war wirklich lustig und wir hatten einen schönen Nachmittag zusammen. Zum Glück war jede Spur vom Regen verschwunden und es waren nur noch vereinzelt ein paar Wolken zu sehen.

Um 16h sind wir dann zurück ins Zentrum von San Marcos gegangen um einen Smoothie zu trinken und einen Brownie zu essen und um 17h sind Laurenz und ich dann zurück nach San Pedro gefahren. Dort haben wir unser Shuttle nach Antigua für den nächsten Tag um 10h30 gebucht und wir haben die « Indian Nose Sunrise Tour » für den nächsten Morgen reserviert. Wir haben danach noch ein einem netten Restaurant am See Spaghetti Carbonara gegessen und ein paar Bier getrunken und dann ist Laurenz nach Hause gefahren, da wir am nächsten Morgen um 3h30 aufstehen mussten. Wir sind also beide früh ins Bett gegangen, nur mit dem Unterschied dass er auch früh geschlafen hat, was in meinem Hostel mit den ganzen Parties rund herum einfach unmöglich war. Ich hatte also mal wieder eine relativ unruhige Nacht, aber das ist man ja irgendwann gewohnt.



Am nächsten Morgen ist unser Shuttle für die « Indian Nose Sunrise Tour » um 4h losgefahren und wir haben Laurenz unterwegs in San Juan eingesammelt. Es war ungefähr 1 Stunde Fahrt mit dem Shuttle und dann 30 Minuten auf den Berg hoch wandern. Dort hatten wir eine unglaubliche Aussicht auf den Lago Atitlán und der Sonnenaufgang dort war einfach magisch ! Ich habe jede Minute genossen und wir hatten echt Glück mit dm Wetter, kein Regen, keine Wolken, aber Vollmond! :-D

Um 7h30 waren wir dann zurück im Hostel und hatten noch genügend Zeit unsere Sachen zu packen und zu frühstücken bevor unser Shuttle um 10h30 nach Antigua fuhr.

Der Check-out im Hostel Fe war der längste und langsamste den ich je erlebt habe ! Sie waren wirklich schrecklich langsam und das Personal war weder intelligent noch kompetent. Im allgemeinen kann ich dieses Hostel nicht empfehlen. Das Personal ist nicht besonder gut, die Zimmer sind sehr klein und das Badezimmer ist die meiste Zeit ekelhaft. Außerdem ist es ständig - vor allem nachts - sehr laut dort. Das einzig gute dort war das Essen.



Als ich zu unserem Shuttle ging, stellte sich heraus, dass es überbucht war und es war voll das Chaos. Zum Glück war ich relativ früh da und habe einen Sitzplatz für mich bekommen und einen für Laurenz, der in San Juan einsteigen würde, frei gehalten. Ein Typ der neben mir saß musste wieder aussteigen, denn die Agentur bei der er sein Ticket gekauft hat, hat das Busunternehmen nicht angerufen um die Buchung zu bestätigen und daher war sein Ticket zwar bezahlt, aber nicht gültig. Ein anderes Paar musste auch da bleiben, ziemlich ärgerlich das Ganze, auch der Busfahrer war ziemlich genervt. Zum Glück haben wir einen Sitzplatz bekommen !


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