Chiwa - Wo die Zeit stehengeblieben ist


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Asia » Uzbekistan » Khiva
September 28th 2010
Published: November 22nd 2010
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Viele Reisende, die wir bis jetzt getroffen hatten, haben uns von Chiwa vorgeschwärmt… Und so waren wir also schon sehr gespannt, was uns hier erwarten würde. Die Taxifahrt von Buchara nach Chiwa durch die Wüste war abenteuerlich und es war vor allem sehr mühsam, einen Taxifahrer aufzutreiben, der uns einen einigermassen anständigen Preis nach Chiwa fahren wollte. Die Taxifahrer haben leider das Geschäft mit den Touristen entdeckt und verlangen einen x-fachen Touristenpreis vom üblichen lokalen Preis für Einheimische.
In Chiwa ist die Zeit stehen geblieben. Die Lehmhäuser der Stadt sind gut restauriert und in standgehalten und man fühlt sich mehr den je in einem Märchen aus Tausenduneinernacht. Wenn man gegen die Sonne blinzelt, kann man fast die Karawanen sehen, die hier ein- und ausgegangen sind…. Hier kann man sich einfach treiben lassen und in diese orientalische Welt eintauchen.
Chiwa ist so klein und herzig, dass man sich als Tourist immer wieder über den Weg läuft. Wir haben die beiden Australier Greg und Sherrie aus Melbourne wieder getroffen, die wir in Dschabagli (Kasachstan) kennen gelernt hatten. Es war sehr lustig und interessant, sich bei 2 Nachtessen mit den beiden über die erlebten Abenteuer auszutauschen. Greg und Sherrie waren durch Tadschikistan gereist und sind am gleichen Tag in Chiwa angekommen wie wir. Auch die beiden Deutschen Kurt und Herbert (die wir erstmals in Taschkent getroffen hatten), haben wir wieder gesehen. Die beiden hatten den Plan, ein Auto von einem deutschen Professor von Taschkent über den Pamir Highway in Tadschikistan bis nach Deutschland zu fahren. Der Pamir Highway sollte eigentlich der Höhepunkt ihrer Reise werden. Leider hat aber für die Ausreise aus Usbekistan ein Papier gefehlt (das Papier, das bestätigt, dass das Auto in Usbekistan eingeführt wurde) und so durften sie nicht aus Usbekistan aus und nach Tadschikistan einreisen. Der Pamir Highway war also somit gestorben…. Die Geschichte mit den beiden und ihrem Auto sollte dann noch eine Fortsetzung haben…. (siehe Reisebericht aus Nukus/Aralsee).



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