Kota Kinabalu - Klappe die Erste


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February 8th 2018
Published: May 25th 2018
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Mit fast 4 Stunden Verspätungen landete ich spät abends endlich in Kota Kinabalu. Vor Ort wurde ich von Nazmi abgeholt. Nazmi hatte ich über Couchsurfing kennengelernt und zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass wir uns noch einige Male wiedersehen würden.

Nazmi ist 26 Jahre alt und hat mich nach einem kurzem Abendessen seinen beiden Katzen vorgestellt. Am nächsten Morgen sind wir zusammen in das Monsopiad Culture Village gefahren. Der Tourguide konnte leider kaum Englisch, sodass ich nur wenig verstanden hab. Nazmi übersetzte einige Male für mich. Ich habe gelernt wie man bei der Jagd Pfeile durch ein Rohr bläst, habe vergeblich versucht Feuer zu machen und musste an einem traditionellen Tanz teilnehmen. Das Dorf war insgesamt nicht so meins und das Kulturelle sehr aufgesetzt und gespielt. Anschließend sind wir in eine Moschee gefahren. In einem langen, gemieteten Gewand stand ich bei 30 Grad vor der Moschee und fühlte mich wie eine Oma.

Nazmi und ich entschieden gemeinsam zum Campen zu fahren. Sehr unvorbereitet fuhren wir zum Pelumpung Melangkap Campingplatz. Der Campingplatz hatte eine geniale Aussicht auf den Mount Kinabalu und ich überlegte immer noch ob ich ihn besteigen sollte. Auf dem Campingplatz trafen wir überraschenderweise Freunde von Nazmi und das Wochenende wurde für mich zu einem sehr intensiven Erlebnis. Der erste Freund stellte sich mit dem Namen „Sophie“ vor und ich hätte dabei sehr gern mein Gesicht gesehen. Ich war also nicht die einzige Frau unter dem ganzen Männerhaufen. Am Abend grillten wir und ich hatte die Auswahl zwischen Hühnchen, labbrigen Würsten und noch mehr Hühnchen. Der Campingplatz füllte sich und endlich konnte ich meinen Schlafsack nutzen. Den habe ich bisher umsonst herumgeschleppt! Der Morgen hielt für mich ein erfrischendes Bad im Bergsee bereit, bevor wir weiter Richtung Mount Kinabalu fuhren. Hier stoppten wir bei den Hot Springs und während sich einige der Jungs eine private Badewanne genehmigten, freundete ich mich mit einer Gruppe Jugendlicher an. Zum Schluss schlenderten wir noch über den Canopy Walk. Der war aber im Vergleich zu dem in Malaysia unspektakulär. In einer kleinen Unterkunft mieteten Nazmi und ich ein Zimmer. Während er mit erhöhter Temperatur im Bett lag schlief ich in dieser Nacht 15 Stunden.

Nazmi setzte mich am nächsten Morgen am Eingang des Mount Kinabalu ab und fuhr zurück nach Kota Kinabalu. Genau gegenüber des Eingangs kam ich im Jungle Jacks Hostel unter. Hier schlief ich weitere 3 Stunden. Ich hatte anscheinend sehr viel zu verarbeiten.

Im Jungle Jacks verbrachte ich 2 Nächte. Ich entschied mich aufgrund des völlig überteuerten Preises von 250 Euro gegen einen Aufstieg des Mount Kinabalus. Zusätzlich regnete es jeden Tag, sodass mir die Vorstellung einen Berg im Regen zu besteigen und auf dem Gipfel zu frieren nicht zusagte. Ich Memme, ich weiß! Ich bewältigte aber mit einem deutsche koreanischen Mitbewohner einige der leichten Wanderwege im Park und schaute mir den Botanischen Garten an, in dem jedoch nicht eine Blüte blühte. Den Rest der Zeit verbrachten ich lesend und essend, denn die philippinischen Damen des Hostels zauberten täglich fantastische Gerichte.

Mein nächster Stopp war Sandakan. Ich fuhr per Anhalter in die nächste Stadt namens Ranau und stieg dort in den, von einer Klimaanlage runtergekühlten, frostigen Bus. In Sandakan war das Wetter ebenfalls regnerisch, sodass ich mich dafür entschied das 7km entfernte Fitnessstudio zu besuchen. Im Regen radelte ich die Straßen entlang und musste bergauf schieben, da mein Fahrrad leider nicht das Beste war. Das Studio war riesig und ich schwitze freudig zu meiner Mallorca-Playlist. Auf dem Rückweg wurde ich von einem Einheimischen aufgesammelt, der mich bergauf schiebend am Straßenrand vorfand. Am Ausgang des Studios musste ich mir sogar noch meinen völlig verbogenen Sattel von anderen Sportlern reparieren lassen. Meine Mutter hatte immer gesagt ich seine in Glückspilz! Dies bestätigte sich mal wieder! Sandakan hatte nicht sonderlich viel zu bieten und das winzige Shoppingcenter bot auch keine Abwechslung.

Ich stieg daraufhin in einen Minibus Richtung Sukau. Hier wollte ich auf die Jagd nach Orang- Utahs gehen.


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