Couchsurfer in Ipoh


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June 25th 2010
Published: June 27th 2010
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In Ipoh habe ich mich mit einer weiteren Gruppe von Couchsurfern getroffen. Drunter waren vier chinesische Malaysier. Ich habe übrigens den Eindruck, dass unter den einheimischen Couchsurfern überdurchschnittlich viele Chinesen sind. Anscheinend sind diese oft die fortschrittlichsten Malaysier. Chinesen tragen beispielsweise häufig moderne, westliche Kleidung, während bei den Malaien die Männer häufig die islamische Kutte und/oder die dazugehörige Köpfbedeckung tragen. Malaiische Frauen tragen fast immer einen etwa hüftlangen Schleiber bzw. Kopftuch, das allerdings das Gesicht frei lässt und in verschiedenen Farben vorkommt. Indische Frauen tragen meist Sari und haben einen Punkt auf der Stirn. Letzteres teilweise auch die Männer. Chinesen tendieren bei der Sprache auch eher dazu Englisch zu verwenden und sprechen dieses auch besser als viele Malaien (das, nachdem die Chinesen in der VR China so gut wie gar kein Englisch sprechen).

Weitere Couchsurfer waren zwei Paare, jeweils Traveler, zum einen ein Deutscher und eine Süd-Koreanerin, die seit ca. 2 Jahren unterwegs sind und ihre Reisen mit Wohltätigkeitsarbeit verbinden, wodurch sie während der Freiwilligenarbeit auch günstig unterkommen. Das andere Paar sind eine Deutsche und ein Lithauer. Beide sind seit über 10 Jahren(!) unterwegs. Natürlich bleiben sie dann nicht nur wie ich vielleicht maximal 4 Wochen an einem Ort, sondern auch mal 5 Monate. Um Kosten zu sparen leben sie dabei sehr einfach. Transport erfolgt fast ausschließlich per Anhalter, nicht nur bei Autos, sondern auch schon mal mit dem Boot und einmal sogar mit einem lieger, um aus dem südamerikanischen Dschungel zu kommen. Geschlafen wird in Zelten und bei Einheimischen oder in öffentlichen Gebäuden (Polizei-, Feuerwehrwache, etc.). Gekocht wird meist selbst, da es billiger ist und auch, weil dann weniger erklärt werden muss. Sie sind nämlich Vegetarier und essen auch sonst gewisse Dinge nicht ("Haben Sie etwas ohne Fleisch?" - "Ja, Hühnchen!"). Bis ich so weit bin, müsste ich meine Bedürfnisse noch deutlich herunter schrauben.

Was gab es sonst noch in Ipoh? Historische Gebäude, ein Schloss (eigentlich "nur" ein großes Landhaus, das ein exzentrischer Brite bauen ließ, was aber nie vollendet wurde, da er vorher starb. Angeblich spukt sein Geist dort heute), mehrere chinesische Höhlentempel und gutes Streetfood! Weiter geht es in die Cameron Highlands.


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Ipoh-BaumIpoh-Baum
Ipoh-Baum

Dieser Baum wuchs hier frueher reichlich, weshalb man die Stadt nach im benannt hat. Das waere ungefaehr so, als ob man eine deutsche Stadt "Buchen" nennen wuerde. ;-)


27th June 2010

Das sieht toll da aus :wub:

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