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Julian Merle
Joined: August 10th 2008
Logged in: April 2nd 2011


Travel Blog Posts



"Bus not driving. Rain." Nach einer weiteren Nacht Schlaf auf Ko Lanta ging es Merle dann schon wieder ein wenig besser und es konnten neue Pläne geschmiedet werden. Jule überkam eine plötzliche Panik, weil er nicht sicher war, ob wir es am nächsten Tag nach Bangkok schaffen würden. An der Reception stöberte er im Netz nach Möglichkeiten und traf dort unsere Nachbarn. Sie sagten, sie hätten auf Grunde des Regens ihre Pläne schnell umgeworfen und eine Weiterreise nach Ko Phi Phi gebucht. Nun hieß es also Abschied nehmen. Wir drückten die liebgewonnenen Reisebegleiter noch einmal kräftig, bevor sie in den Songthaeo stiegen. Nun mussten wir entscheiden, welches Verkehrsmittel uns nach Bangkok bringen sollte. Wir entschieden uns für eine Fahrt mit einem VIP Bus. Die Fahrt sollte insgesamt ca. 14 Stunden dauern. Trotz des Regens liehen wir ... read more

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"Die Vorderachse ist gebrochen" Nach einem mittelmäßigen Frühstück schwang Jule sich auf den alten Roller, um erstmal allein seine (fast) ersten Meter auf einem motorisiertem Zweirad hinter sich zu bringen. Wie wir das schon aus Neuseeland kennen, fährt Jule mit neuen Fortbewegungsmitteln zuerst einmal gerne fast in einen Laster. Diesmal war es ein etwas größerer, am Straßenrand geparkter Pickup. Die beiden Thais, die vor dem Pickup standen erschraken sich mindestens genauso wie Jule. Ab diesem Zeitpunkt lief es dann aber wie geschmiert und mit ein paar Flaschen Benzin im Tank konnte die wilde Fahrt auf und ab über die Insel losgehen.  Da Jule der einzige von uns vier Rollertouristen war, der sich Orts- und Strandnamen merken konnte, fuhren wir stehts voraus. Die Sonne brannte an diesem Tag sehr stark, sodass der Fahrtwind wahnsinnig angenehm war. Unser ... read more

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"Put it on top" Die Ueberfahrt nach Koh Tao war sehr schaukelig. Merle musste sich 1,5 Stunden konzentrieren, um nicht ueber der Rehling zu haengen. Den meisten Asiaten ging es aber so schlecht. Die Aussicht auf einen klaren Himmel und viel Sonne liessen uns die Fahrt aber dann doch ueberstehen. Auf Koh Tao angekommen wurden unsere Rucksaecke schnell auf den Pier geschmissen und wir durften suchen. Circa 50 Meter weiter quatschten 20 Thais wild auf uns Touristen ein, um ihre Unterkuenfte anzupreisen. Nachdem wir das Gewirr hinter uns gelassen hatten, trafen wir auf zwei Deutsche, die ebenfalls in die Tanote Bay wollten. Ein Taxi (Pick up mit Riesenreifen) war schnell gefunden. Die Fahrt war nicht weniger holperig als die Schifffahrt. Riesengrosse Findlinge liessen das Auto wie bei einem Motorcross schaukeln. Die Steigung war an manchen Stellen ... read more

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Die Nacht in Phetchaburi war alles andere als erholsam. Ein kleines zeitliches Schema zeigt warum: 22:30 Uhr: alles fertig fürs Bett; diese Nacht in getrennten Betten und mit Mosquitonetzen. Die nötige Abkühlung soll ein kreisender Deckenventilator bringen. Merle liegt im "warmen Bett" ( der Ventilator erreicht höchstens die Wade mit kalter Luft), Jule im "kühlen Bett" (der Ventilator erreicht den gesamten Körper) 23:30 Uhr: Merle kommt mit dem warmen Bett nicht klar und krabbelt zu Jule. 00:30 Uhr: Jule kommt nicht damit klar sich so wenig bewegen zu können und wechselt ins warme Bett. 01:30 Uhr: Jule wird schlagartig wach und fragt Merle ob alles in Ordnung sei. Draußen sind lautstark Platzregen, Donner und sehr lauter Verkehr von der kleinen Straße zu hören. Merle sagt sie habe sich bei einem lauten Donnern mit nahem Blitzeinschlag sehr ... read more

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Fish-Massage, Fish-Massage! Die ersten sechs Stunden Flug gingen recht holprig vonstatten. Wir knuepften uns beide einen drei Stunden Film vor (Avatar) und die andere Haelfte der Zeit verbrachten wir mit aufgeregt sein und Essen. Von Dubai haben wir nicht viel sehen koennen, da es finstere Nacht war. Jule war mit seinem Eichhoernchenpulli aber der Star am Flughafen! Nach weiteren sechs Stunden in der Luft landeten wir dann heil in Bangkok. Die Lage am Flughafen war zuerst etwas unuebersichtlich, denn alle Traveller standen in etwa so geordnet in ihren Reihen, wie Festivalgaenger an einem Donnerstag in Scheessel. In etwa eine Stunde verging bis wir endlich thailaendischen Boden betreten konnten. Der public Taxistand war schnell gefunden und sofort war klar: Thailaender haben einen Faible fuer knallige Farben. Wir bekamen ein gelb-gruenes Taxi mit einem sehr schweigsamen Fahre... read more

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“I’m absolutely astonnished. I would never believed they could travel 7500km with this car without a problem!“ (Stuart nachdem wir ihm von unseren einzigen Reifenproblemen erzaehlt haben) Napier hat viel Charme durch seine vielen gut erhaltenen Haeuser im Art Deco Stil. Die Stadt wurde Anfang der 30er Jahre von einem Erdbeben stark zertruemmert. Die Umgebung war damals sehr sumpfig und oft stand das Wasser sehr hoch, sodass einige sogar davon sprechen, dass das Erdbeben fast ein Gluecksfall war. Nachdem die vielen Gebaeude in Schutt und Asche lagen, bemerkte man, dass sich der Wasser- (oder Sumpf-)pegel um 2m gesenkt hatte. Es war nun endlich also genug Platz da, damit diese Stadt expandieren konnte. Schnell wurden die ersten Haeuser neu errichtet und viele, zu dem Zeitpunkt, bekannte Architekten herbeigerufen um eine Stadt mit einem neuen Stil zu entwerfen. ... read more

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"My chocolate pudding has got the same recipe, but I make it a bit different, it's better." ;) (Die Besitzerin des Backpackers in Picton, nachdem wir vom Pudding in Nelson geschwaermt haben) Nachdem der Wecker uns wirklich frueh aus dem Bett geholt hat, haben wir erst einmal herzhaft gefruehstueckt (so richtig mit Bohnen in Tomatensosse auf Toast), so wie es uns die nette Frau in der Information gesagt hatte. Dann gings auch schon los zu unseren Kayaks. Wir lernten kurz unseren Guide Scotty, ein wirklich dynamischer, lebensfroher Kerl, kennen und wurden in kayaktaugliche Schuhe gesteckt. Schon bald holte uns dann das Wassertaxi ab, das zunaechst auf einem Trecker angerollt kam. Wir durften hinten im Boot Platz nehmen und wurden bis ins Wasser hineingefahren. Bei Ebbe ziehen die Traktoren die Boote 50m weit ins Meer hinaus und ... read more

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"Almost 45m of snow every year on top of this glacier!" Queenstown ist eine sehr belebte kleine und sehr touristische Stadt. Sie ist die Spass- und Adrenalinhauptstadt Neuseelands. Unzaehlige Unternehmen versuchen hier ihr breitgefaechertes Programm an den Touristen zu bringen. Bungeejumping, Rafting, Speedbootfahrten oder Paragliding, sowie Lord of the Rings Tours sind nur eine Auswahl aus diesem grossen Aktivitaetsspektrum. Wir entschieden uns erst einmal in eine Partie Indoor-Minigolf spielen zu gehen. In der Stadt selbst war es uns sowieso zu wuehlig und hier war nciht viel los und wir konnten in Ruhe ein paar Baelle versenken. Die Bahnen sind keine ganz Gewoehnlichen, sondern etwas Besonderes. Die Baelle werden schon mal auf Sesselliften den Berg hinaufgezogen, oder einen Fluss hinunter gerollt. Eine spassige Angelegenheit. Nach der Partie beschlossen wir erst einmal den... read more

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"Who needs Paris if you've got Dunedin?" (Anzeige in einer Dunediner Zeitung) Dunedin, unsere persoenliche Bierhauptstadt der Reise, praesentierte sich nach aussen hin sehr Selbstbewusst. Auf Flyern stehen hier Saetze wie in unserer Ueberschrift, alles ist ein wenig auf Grossstadt gemacht, jedoch dringt auch hier das Laendliche sehr durch. Uns gefiel diese Stadt wirklich sehr gut, es gibt eine Reihe schoener alter Gebaeude und einige bezahlbare touristische Aktivitaeten. Sie ist eine - und die Letzte - der grossen 4 Staedte Neuseelands auf unserer Tour. Am ersten Tag wurde abgecheckt was man denn tun koennte und ein geeigneter Holiday Park gesucht. An diesem Abend lief ein sehr wichtiges Rugbyspiel: Die All Blacks (Neuseeland) im Wettstreit mit den Wallabies (Australien) um den Bledisloe Cup (auch ein Spiel um den Tri-Nations Cup). Nach den Weltmeisterschaften also eines der... read more

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"It doesn"t matter if the All Blacks win or lose. Especially in Dunedin they will make party and drink a lot after the game." (Guide im Oamaru Informations Center) Wie im letzten Eintrag schon erwaehnt, erstrahlte Christchurch am zweiten Tag im hellen Sonnenlicht. Wir erkundeten ein ziemlich grosses Gebiet der Innenstadt, angefangen mit der Art Gallery, die leider etwas enttaeuschend war. Es wurde viel moderne Kunst in den ersten Galerien gezeigt, die wir zumindest nicht wirklich verstehen konnten und zudem war es sehr stickig und warm. Erst gegen Ende, als wir schon Kopfschmerzen bekamen, konnten wir einige schoene aeltere Werke von diversen Neuseelaendern entdecken. Immerhin war der Eintritt kostenlos, sodass wir uns nicht zu sehr aergern mussten. Weiter ging es zum Kuenstlerviertel, in dem einheimische Kuenstler Bilder, Mode und Schmuck in sehr huebschen alten Gebaueden a ... read more

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