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Clara Schneider Joined: October 22nd 2008
Logged in: January 18th 2012
Logged in: January 18th 2012
jetzt ist es wieder so weit...
meine nächstes Ziel ist Bolivien/Cochabamba...
Diesmal mache ich mich alleine auf die Reise. Ich werde dort die nächsten 3,5 Monate verbringen, vorrangig, um für meine Diplomarbeit zu forschen, aber auch, um das Land und die Menschen kennen zu lernen, um Spanisch zu lernen und natürlich um viele neue Erfahrungen zu sammeln...
Travel Blog Posts
So meine Lieben, übermorgen geht mein Flieger zurück nach Hause - 3,5 Monate Bolivien sind vorbei…irgendwie ist es doch schnell vergangen und trotzdem kommt es mir so vor, als wär ich schon ewig hier… In meinen letzten Wochen war ich noch ziemlich unterwegs, war zum Beispiel am Dienstagsmarkt in Punata - hab mich natürlich gleich auf den ersten Metern verlaufen, bin dann meloneessend von Autoreifen zu Unterhosen, weiter zu Hüten, Kochtöpfen, Röcken und piepsenden Kücken gestolpert. Irgendwann bin ich zwischen Kartoffeln und Bohnen stecken geblieben und hab von weitem eine Kuh erblickt - der Viehmarkt war der Burner! Mitten in der Stadt standen plötzlich Kühe, Esel, Schweine und Schafe herum… Außerdem hab ich noch das Sozialprojekt von Alans Frau, Niki in Uspha Uspha besucht. Uspha Uspha ist ein Vorort von Cochabamba. Sie arbeitet dort in einem ... read more
Jedes Jahr Mitte August wird in Quillacollo (Vorort von Cochabamba) 4 Tage lang die Fiesta de la Virgen de Urkupiña gefeiert. Ich weiß nicht viel über dieses Fest, nur dass es einen ziemlich großen Umzug geben soll, eine Pilgerwanderung von Cochabamba nach Quillacollo (13km) und dass bei diesem Fest hauptsächlich gefeiert und in erster Linie getrunken wird… Wenn ich schon das Glück habe, genau zu diesem Zeitpunkt hierzu sein, lass ich mir das Spektakel natürlich nicht entgehen. Ich fahr mit der argentinischen Biologin Jamilia, die eine Woche bei Alan im Büro wohnt, hin. In Quillacollo werden wir zuerst mal vom größten Kirchtag, den ich je gesehen hab, überrascht. Nichts, was man hier nicht kaufen kann…irgendwann dringen wir zur Umzugsparade vor und sind hin und weg von dem, was uns geboten wird… Kurzzeitig erinnert es mich ... read more
Cochabamba - San Benito - Sanandita - … und irgendwann wieder Cochabamba Ich entscheide ziemlich spontan, gleich nach meiner Rückkehr aus Argentinien wieder in die Comunidad zu reisen. Am Sonntagmorgen mach ich mich mit einem Franzosen, Vincente und 2 Polen, Kate und Athur, die 10 Tage bleiben wollen, auf nach Sanandita. Die Reise ist diesmal ein bisschen ein unsicheres Projekt, da es seit 2 oder 3 Wochen keinen Kontakt mit Juanito in Sanandita gegeben hat und niemand in der Comunidad weiß, dass wir einreisen wollen. Alan meint, es ist kein Problem, da wir am Sonntag hinfahren, da ist Markt in San Gabriel und wir werden sicher irgendjemanden aus Sanandita dort treffen. Als wir nach 6 Stunden im Bus in San Gabriel ankommen stellt sich heraus, dass blöderweise genau an diesem Tag niemand aus Sanandita zum Markt ... read more
Von Tucumán aus fahren wir los mit dem 24h-Luxusbus nach Iguazú. Wir bekommen Essen, Café und spielen Bingo. Die Sitze sind auch ganz gemütlich, ich schlaf ziemlich viel, Chrissi muss sich mit unseren „Nachbarn“ über alles Mögliche unterhalten… Als wir am Vormittag in Puerto Iguazú ankommen, bringen wir unsere Sachen schnell ins Hostel und düsen dann gleich los zum Natinalpark Iguazú um die Wasserfälle zu sehn. Bereits am Busbahnhof fühlen wir uns fast erschlagen von den Unmengen an Backpackern, die hier herumhängen - bei den Wasserfällen ist es dann noch mal doppelt so schlimm (wir müssen aufpassen, mit dem was wir sagen, hier sind auch einige Leute, die Deutsch sprechen…). Besonders nach unserem Roadtrip, bei dem wir stundenlang keine einzige Menschenseele getroffen haben, geschweige denn Touristen, fühlt sich dieser Touristenauflauf hier schon ein bisschen ... read more
Roadtrip von Salta nach San Miguel de Tucumán (mit Zwischenstopps in Cachi, Molinos, Cafayate und Tafi de Valle) Der argentinische Wein ist ziemlich schwer und nach unserem Abschiedsschlemmerabend in Salta, den wir mit Rotwein und Sex on the Beach gefeiert haben, brummt mein Kopf im Takt des Motors, als Chrissi am Montagmorgen unseren weißen Renault Kombi startet. Chrissi ist aber fit und so begeben wir uns auf die Ruta 40 - eine Straße, die sich von der argentinischen Grenze zu Bolivien bis fast nach Feuerland 5000 km durch Argentinien schlängelt. Die Ruta 40 besteht teils aus Feldwegen, Schotterpisten, Wasserlöchern und manchmal auch aus asphaltierten Straßen. Den Großteil der Strecke kann man mit normalen PKWs befahren, gewisse Teile sind aber nur mit 4WD passierbar. Als wir losfahren, kommen wir gleich auf eine Schotterpiste, unterbrochen von Wasserlake... read more
Auf geht’s nach Argentinien! 1-2 Wochen durch den Norden von Argentinien zu reisen - das ist der grobe Plan - was mich genau erwartet? Keine Ahnung, alles was ich weiß ist, dass ich mich am 22. Juli mit Chrissi in Salta in einem Hostal treffe :) Die Reise nach Salta dauert 23 Stunden - eine kleine Weltreise - und ich komme wirklich in einer anderen Welt an: Die Busse hier sind Luxus pur - mit Essen, Getränken, Toiletten, Filmen und BINGO-Spielen!!!! Die Taxler haben einen Taxameter und runden noch dazu ab, es gibt Drogerien, die Leute sind wahnsinnig nett, offen und hilfsbereit (wenn auch anfangs etwas schwer zu verstehen...) und das Essen ist einfach der Burner (dazu später mehr)! Einzig an das Preisniveau muss ich mich erst ein bisschen gewöhnen, es ist hier alles ca. doppelt ... read more
Salar de Uyuni Wieder ein bisschen ungeplant bleiben wir auf unserem Weg nach Uyuni in Oruro haengen - montags gehen keine Zuege in den Sueden. Auch gut, so "erholen" wir uns in einem extrem schraegen "Thermalbad" in der Naehe von Oruro und kurieren unsere beleidigten Maegen aus. Von Oruro aus checken wir uns gleich unsere Tour in in die Salzwueste von Uyuni - unser Plan B scheint als ganz gut zu funktionieren... Leider sind wir etwas zu spaet dran, als wir uns ein Busticket nach Uyuni (Overnightbus) kaufen wollen und ergattern nur noch "Plaetze" im Mittelgang. Mit gefuehlten 20 Bolivianern drangen wir uns in den Mittelgang, zwischen dicke Mamis und schnarchende Omas. An Schlaf ist nicht zu denken, die Schlaege der unsasphaltierten Strasse, das staendige Gedreange von Leuten die aus- und einsteigen sowie die extremst ungemuetlichen ... read more
Hola aus La Paz, Ungeplanterweise haben wir statt maximal 2 Naechten jetzt insgesamt 5 Naechte in der Stadt auf 4000 Meter verbracht. Ich hab mein Interview im 10. Stock des Edificios Herrmann gut hinter mich gebracht. Jorge ist nicht nur Professor auf der Uni, sondern arbeitet auch fuer eine bolivianische Tourismusorganisation. Er freut sich ueber die Sonnenblumen, die ich ihm bringe und beantwortet mir alle meine Fragen sehr ausfuehrlich. Wir plaudern circa eine Stunde, es laeuft super und ich versteh fast alles...trotzdem bin ich froh, dass ich mein Diktiergeraet mitlaufen lassen kann. Mittlerweile hab ich mich schon dran gewoehnt, dass auch fremde Menschen immer mit Kuss auf die Wange begruesst werden, doch dass er mich gleich mit Clarita anspricht haette ich mir nicht gedacht :) Er gibt mir noch 3 Buecher mit zum Kopieren - das ... read more
¡HOLA! Am Freitagabend hab ich mich klischeemaessig von Cochabamba und Lizzy verabschiedet (sie ist im August nicht mehr da, wenn ich zurueck komme...). Erich kann leider nicht mit, er muss seine Seminararbeit zu Ende schreiben... Jeden ersten Freitag des Monats gibts in Bolivien ziemlich interessante Rituale zu Ehren der Pachamama (Mutter Erde). Zufaellig sind wir in ein Lokal/Musem gestolpert, wo gerade dieses Ritual zelebriert wurde. Es gab Caipirinia um 50 Cent und gratis Kokablaetter, sowie typisches bolivianisches Essen (kleine Kuhherzen am Spiess...Jeronimo hat mir versichert, dass sie extrem lecker waeren...ich glaubs ihm...ohne zu probieren...) Das Ritual ist echt spannend - ein priesteraehnlicher Typ in buntem Poncho erklaert, was er so macht und was so wichtig ist an der Pachamama, danach stellen sich alle (inklusive uns) in einer Reihe an und opfern je 2 Kokablaett... read more
So meine Lieben, mein Urlaub hat quasi begonnen :) Am Freitagabend bin ich 12 Stunden mit dem Nachtbus nach Santa Cruz gegondelt (wär bei der kurzen Pause um 2 Uhr in der Nacht fast in den falschen Bus eingestiegen, hat dann aber doch noch alles geklappt…) um mich dort mit Erich zu treffen. Ich hab schon einiges gelesen und gehört - jetzt hab ich es auch erlebt: Santa Cruz ist anders! Ich finde es wunderschön, auch verhältnismäßig sauber, fast alle Häuser sind verputzt, der Hauptplatz ist traumhaft. Es fällt auf, dass hier verhältnismäßig viele Touristen unterwegs sind und verhältnismäßig wenige Indígenas zu sehen sind. Ich hab echt ein ambivalentes Verhältnis zu Touristen. In Cochabamba hätt ich mir öfter mal mehr Touristen gewünscht, um mich nicht ganz so exotisch zu fühlen, aber als ich beim Mittagessen 2 ... read more






















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