Monika und Andreas

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Im Januar 2010 wurden aus den Reiseträumen Pläne. Im April schliesslich erhielten die Pläne Daten und die Vorbereitungszeit schien nur so an uns vorbeizufliegen. Am 20. August gings los Richtung Kasachstan. Auf diesem Blog erzählen wir von unseren Erlebnissen auf unserer Reise rund um die Welt. Beim Durchstöbern wünschen wir viel Spass.



Travel Blog Posts


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February 5th 2011

Bereits am Flughafen wurden wir von Adriana, unserer Wanderfreundin vom Camino Inka, abgeholt. Obwohl sie „nur“ eine eineinhalb-Zimmer Wohnung hat, bestand sie darauf, dass wir bei ihr übernachten. Adriana arbeitet 100%, wollte trotzdem eine Gastgeberin sein, die sich voll um ihren Besuch kümmert. Am Abend fuhren wir jeweils mit ihr in der Stadt rum und assen an verschiedenen Orten zu Abend. Für das Tagesprogramm versorgte sie uns mit Tipps und Karten. Am Wochenende schlug sie vor, ihre Mutter und ihren Ex-Schwager in San Bernardo an der Atlantikküste zu Besuchen. So fuhren wir um 4.00 Uhr in der früh am Samstag ab, und waren gegen 9.00 Uhr in San Bernardo, um am Strand zu Frühstücken. San Bernardo scheint ein richtiger argentinischer Ferienort zu sein. Nebst uns haben wir keine anderen Ausländer ausgemacht, und viele Leute dort fanden ... read more



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February 1st 2011

Abschied von Patagonien nahmen wir eigentlich im Nahuel Huapi Nationalpark. Hier verbrachten wir unsere letzte Nacht im Zelt auf dem Zeltplatz …. Direkt am See Guiterrez. Dem sympathischen Receptionspersonal Anna und Chipi vermachten wir schliesslich unsere Campingausrüstung. Die Luftmatratzen gingen direkt in den Kübel – ihnen war wortwörtlich in der letzten Nacht die Luft ausgegangen. Nach einer Nacht im Hostal Pancho verliessen wir patagonischen Boden Richtung Buenos Aires. ... read more



Rückfahrt nach Bariloche

Published: March 31st 2011South America » Argentina » Chubut » Rawson
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January 30th 2011

Vom Puerto Madryn gings dann nach Rawson, ins Dorf Playa Union. Dieser Kurzaufenthalt scheint uns erwähnenswert, da wir nirgends in Argentinien so schief und neugierig angeschaut wurden. Argentinier sind grundsätzlich sehr Europa-interessiert, waren schon mal in der Schweiz, lebten dort oder haben Vorfahren von dort. Aber in Playa Union, konnten sich einige nicht mehr erholen, dass Touristen aus der Schweiz mit so einer eigenartigen Sprache sich in dieses „Kaff“ verirren würden. Am Tag darauf durchquerten wir in einer langen Fahrt die zum Teil spektakulären Landschaften von der Provinz Chubut um am Abend mit fast leerem Tank in Esquel am Fuss der Anden anzukommen. Die letzten zwei Tankstellen die wir angefahren hatten, waren ausverkauft, so machte es uns dann auch nichts aus, an der dritten eine Viertelstunde zu warten. Im Städtchen El Bolson hatten wir auf dem ... read more



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January 27th 2011

Nach einigen Transit-Tagen erreichten wir die Halbinsel Valdes. Auf dem idyllischen Zeltplatz Municipal zwischen zwei Sanddünen schlugen wir unser Lager auf. Lustigerweise gehörte das Nachbarzelt Dieter aus Luzern (wie sich am Abend herausstellte). So hatten wir am Abend jeweils eine Schweizer Grillrunde. Über Tag erkundigten wir per Auto die Halbinsel und vor allem die Aussichtspunkte, von denen aus Magellan-Pinguine, Seelöwen und Seeelefanten beobachtet werden konnten. Absolutes Lieblingstier wurde jedoch das kleine Gürteltier. Dieses krabbelte hinter den Autos auf dem Parkplatz herum und schien sich grundsätzlich über die vielen fotografierwütigen Touristen zu ärgern. Als Moni jedoch einen Apfel verspies war es zur Stelle und wäre beinahe sogar ins Auto eingestiegen.... read more



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January 24th 2011

El Calafate war unser letzter Fixpunkt im Süden. Wir wählten den asphaltierten Weg zur Küste und dann nach Norden. Knapp an der Stadt Rio Gallegos vorbei legten wir z.T. über 600km pro Tag zurück. In Puerto San Julian übernachteten wir. Hier hatte bereits Magellan auf seiner ersten Weltumsegelung Anker geworfen (das war 1513) und auch Charles Darwin war hier unterwegs. Einen Zwischenhalt und Umweg von 100km Schotterpiste machten wir zum Parque Nacional de los Arboles Petrificados. Auf einem abgesteckten Rundweg von zwei Kilometern in einer spektakulären Landschaft sahen wir riesige versteinerte Bäume, als da noch ein Urwald am Wachsen war. Moni musste vom Parkwächter zurechtgewiesen werden, da sie frecherweise für ein Photo einen Fussbreit neben den Weg getreten war….... read more



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January 22nd 2011

El Calafate ist ein recht überlaufener Touristenhauptort von Patagonien. Ausgangspunkt zum berühmten Perito Moreno Gletscher. Wir quartierten uns im familiären La Loma Hotel ein. Am nächsten Tag fuhren wir die knapp 80 km zum Nationalpark los Glaciares. Stolze 100 Peso kostet der Eintritt. Die Argentinier zahlen weniger als die Hälfte, und auch alle Mercosur-Länder (entspricht rund dem Rest Südamerikas). Das Spektakel selbst ist hingegen sehr eindrücklich. Zwanzig oder so Meter von den mächtigen Gletscherwänden entfernt knackt der Gletscher vor sich hin. Ab und zu löst sich ein Stück und fällt klatschend in den See.... read more



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January 20th 2011

Erster grosser Zielpunkt unserer Patagonienreise war El Chalten. Ein kleines Touristendorf, das noch keine 30 Jahre auf dem Buckel hat. Am nördlichen Ende des grossen „Los Glaciares“ Nationalpark liegt es am Fusse vom Fitz Roy und Torre-Gipfel. Wir erwanderten die schöne aber windige Gegend. Nach einer Nacht waren wir froh gewesen, dass unser Walmart-Zelt noch stand und wechselten mit etwas Glück in ein schönes Hostal. Auf den Strassen von El Chalten trafen wir wieder Martin und zwei Freunde aus Mainz. Martin hatten wir bereits im Patio Suizo in Santiago de Chile kennen gelernt. Sie waren gerade Hals über Kopf aus Chile (Torres del Paine N.P.) geflüchtet. Die Chilenen der südlichsten Region hatten die Grenzen geschlossen, alle Hotels und Hostals geräumt, alle Personentransporte ausgesetzt um so gegen die Gaspreise Druck zu machen. Tausende von Touristen blieben während ... read more



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January 18th 2011

Auf der Ruta 40 hatten wir nun eine lange Strecke vor uns, die über hunderte von Kilometer aus Schotterpiste besteht. Also stundenlanges Schüttelbecher-Dasein – wir hatten keine Wahl. Genau dies macht jedoch auch den Reiz der Ruta 40 aus. Die Planung wo tanken und wo übernachten musste sicher stehen. Ach ja, Bankomaten gehören auch zur Planung… Nebst Ortschaften auf der Strassenkarte, die sich im Vorbeifahren als zweieinhalb Häuser entpuppen, gibt es einige „Estancias“ entlang der Strasse. Bauernhöfe, die Zimmer und zum Teil auch ein warmes Abendessen anbieten. Dabei sind die Estancias dann keineswegs bescheidene Herbergen. Unter 100 Schweizer Franken ist kein Doppelzimmer zu haben. In keiner „Ortschaft“ entlang der Ruta 40 trifft man derartige Preise. Unser Joker war da unser Zelt, das wir so bereits in wenigen Nächten „abgeschrieben“ hatten. Für 10 USD konnten ... read more



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January 14th 2011

Der erste Nationalpark den wir besuchten war der Parque Nacional de los Alerces. Diese Bäume „Alerces“ sind fast „ausgerottet“ worden, da sie sehr langsam wachsen und ihr Holz sehr begehrt ist. Im Nationalpark hatten wir zwar nur zwei dieser Bäume zu Gesicht bekommen, aber wir fuhren ja nicht nur wegen ein paar Bäumen dorthin. Nur ein kleiner Teil des Parks ist mit Schotterpisten erschlossen. Entlang von diesen hat es ausgeschilderte Wanderungen und viele Campingplätze. Wir stellten fest, dass die Argentinier leidenschaftliche Camper sind. Sie können zwar nicht recht feuern, obwohl jede Camping-Parzelle mit einer gemauerten Feuerstelle ausgerüstet ist. Aber viele Argentinier sind bemerkenswert organisiert und verlassen die Campingplätze auch recht früh am Morgen um dann früh im nächsten eintreffen zu können.... read more



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January 11th 2011

Unsere Reise nach Patagonien schien ungünstig zu starten: Das Gepäck von Moni kam nicht bis Puerto Montt wie wir. Nach einigen Telefonaten am nächsten Tag, beschlossen wir, unsere Busreise nach Argentinien, San Carlos de Bariloche, zu verschieben. Sky Airlines zahlte uns neue Bustickets, sowie eine Nacht inklusive Abendessen in einem 4-Sterne Hotel. In Bariloche übernahmen wir schliesslich unseren GOL(F), unseren kleinen Offroader für die nächsten drei Wochen. Im lokalen „Walmart“ kauften wir eine selbst zusammengestellte Campingausrüstung für rund 250 CHF. Einiges mussten wir bald nachrüsten, da es wirklich zu billig war, aber grundsätzlich war diese Ausrüstung die Grundlage für eine nicht zu teure Patagonienrundreise. Nach einer Nacht in der Colonia Suiza begaben wir uns Richtung Süden. Die Routa Nacional 40.ist die wohl legendärste Nord-Süd-Verbindung in Argentinie... read more






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