Jessi83

Jessica Fritz
Joined: January 15th 2007
Logged in: February 6th 2012
Nun bin ich schon seit 4 Monaten in Südafrika. Ich bin her gekommen, um an der deutschen Schule in Pretoria zu arbeiten. Längst habe ich mich hier eingelebt u habe auch schon das eine oder andere hier erlebt...



Travel Blog Posts



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January 2nd 2012
Vor mir liegt der atlantische Ozean. Die Sonne geht langsam unter. Der Himmel und das Meer schimmern wieder einmal in tausend Rottönen. So viel Wasser und nichts als Wasser und doch kann man ewig Richtung Westen starren, die Wellen beobachten und die Gedanken schweifen lassen. Ich denke an die Fahrt hierher, Swakopmund in Namibia. Nachdem wir endlich die Grenze überquert hatten, ging die Straße mal wieder nur geradeaus, immer Richtung Westen der Küste entgegen. Ab und zu wurde die Fahrt von einer Polizeikontrolle unterbrochen aber sonst gab es kaum Hindernisse. Die ganze Strecke war eine Sandstraße aber eine gut befahrbare Sandstraße ohne Löcher und Pfützen. So kamen wir gut voran. Die meiste Zeit habe ich aus dem Fenster geschaut und beobachtet wie sich die Landschaft verändert. Zunächst war da Busch auf beiden Seiten. Mit jedem Kilometer ... read more

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In Botswana erstreckt sich die Landschaft schier endlos zu allen Seiten. Hügel oder gar Berge sieht man so gut wie nicht. Buschland so weit das Auge reicht, Straßen die kilometerlang geradeaus führen und alle paar Stunden mal eine kleine Stadt. Manch einer würde sagen, wie langweilig das sein muss. Aber ich kann das nicht behaupten. An den Straßenrändern steht Vieh, wie Ziegen, Esel, Kühe und Pferde. Ab und zu laufen Menschen über die Straße oder ein Buschtaxi, bestehend aus einer Karre die von Eseln gezogen wird, karrt kreuz und quer vor einem her. Es gibt viel zu sehen. Man muss nur aufmerksam schauen. Die Reise führt direkt in das Okavango-Delta. Auf dem Weg dorthin werden die Straßen immer schlechter: Aus einer Dreckstraße wird eine Dreckstraße mit großen Löchern und daraus wird dann eine Dreckstraße mit großen ... read more

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December 26th 2011
Um alle, die es interessiert auf dem Laufenden zu halten, was hier am anderen Ende der Welt so passiert, aktiviere ich einfach mal wieder den Travelblog. Seit 4 Monaten bin ich schon hier in Pretoria. Ich habe die üblichen Hürden nehmen müssen, wie Autokauf, Wohnungssuche und neue Arbeitsstelle. Das liegt jetzt schon hinter mir. Ich fahre mittlerweile einen blauen Polo, wohne seit einem Monat mit einer Mitbeohnerin in einem großen Garten mit Pool und angrenzendem Wohnhaus und in der neuen Schule habe ich mich auch schon längst eingelebt. Wenn ich eines in der ersten Zeit gelernt habe, dann ist es das: In Afrika dauert alles immer ein bißchen länger. Aber das ist gar nicht so schlimm, sich in Geduld zu üben und nicht immer alles zu überstürzen.... read more

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Nach der rasanten Busfahrt von Malindi und einer ziemlich nassen Bootsfahrt zur Insel Lamu, sind wir tatsaechlich auch angekommen: Wir steigen aus dem Boot und werden erst einmal von Beach Boys belagert. Jeder moechte unsere Rucksaecke tragen, um ein paar Groschen zu verdienen. Das ist eigentlich ganz gut, aber leider halten unsere kenianischen Rucksaecke das nicht aus und beide reissen noch auf dem Weg zum Hotel. Na ja, was solls, wir sind ja erst einmal angekommen. Ab hier laueft die Zeit noch ein bisschen langsamer. Auf Laum gibt es keine Autos. Entweder man laeuft, faehrt ein Boot oder reitet einen Esel. Kein Wunder, dass man hier nicht so sehr in Eile ist... wie auch. Die Strassen in Lamu haben Eselbreite. Es vielmehr enge und verwinkelte Gassen, in denen sich Esel und Menschen aneinander vorbei schieben. Die ... read more

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Nach unserem kleinen Ausflug nach Italien ging es schneller als gedacht wieder nach Afrika: Morgens um 9 Uhr steige ich den Bus nach Lamu. Mir schlaegt die muffige Luft alter Bussitze entgegen. Mit dem Gestaenge der Sitze im Ruecken, einer Ladung lebender Ziegen im Kofferraum und Huehner als Sitznachbarn ging es in einer alten Klepperkiste als Bus Richtung Norden. Die Strasse ist zwar asphaltiert, aber das eine oder andere Schlagloch hebt mich aus meinen Sitz und schleudert mich wieder in den alten Sitz. Ich muss die meiste Zeit lachen, denn das ist besser wie jede Achterbahnfahrt. Wir kommen schneller voran als gedacht und die Haelfte der Kilometer haben wir nach 2 Stunden hinter uns. Doch dann biegt der Bus ab. Zunaechst denke ich, der Busfahrer hat sich verfahren oder die Karte falsch gelesen oder wir halten ... read more

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Nein, ich bin nicht aus Versehen in Italien gelandet. Ich bin immer noch in Afrika und habe zwei Tage in Malindi verbracht. Dennoch hat Malindi etwas von Italien. Man kommt an und die Kenianer sprechen einen erst einmal auf italienisch an, die Kinder rufen einen "Ciao Bello" zu und an jeder Ecke gibt es eine Pizzeria. Vor Jahren haben die Italiener Malindi fuer sich entdeckt und so trifft man sie auch noch heute an. Wir haben uns total darauf eingelassen und noch am ersten Abend eine Pizza gegessen. Und ich muss sagen, die war mindestens genauso gut wie in Italien. An unserem zweiten Tag in Malindi haben wir einen Auslfug nach Watamu und Gede gemacht. Watamu hat eine schoene Badebucht und Gede hat uns mit alten Ruinen einer fast vergessenen Kultur beeindruckt. Nach diese Programm hat ... read more

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Fuer mich sind die letzten zwei Wochen in Kenia angebrochen. Fuer meine restliche Zeit hier habe ich mir noch ziemich viel vorgenommen... Angefangen habe ich kurz nach Weihnachten mit einer lang ersehnten Safari in den Tsavo Nationalpark. Das ist der groesste Nationalpark Afrikas und hat ziemlich viel an Tieren und Landschaften zu bieten. Los ging es morgens um halb sechs in Mombasa. Auf der Reise waren zwei weitere Gaeste dabei. Unser Fahrer war ein Inder, das Gefaehrt war ein Minibus und unser Ziel waren die Big Five (Loewe, Leopard, Elefant, Bueffel und Nashorn). Nach zwei Stunden Fahrt waren wir im Park und die ersten Tiere, die ich gesehen habe, waren tausende von bunten Schmetterlingen. Da es erst kuerzlich geregnet hat, stand das Gras saftig und gruen in voller Bluete und ueberall waren die Schmetterlinge. Unser Fahrer ... read more

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Direkt nach dem Ausflug in den Tsavo Nationalpark bin ich weiter gefahren an Tiwi Beach. Das ist einer meiner Lieblingsstraende. Dort habe ich mich mit sieben weiteren deutschen Freiwilligen getroffen, um in das neue Jahr zu feiern. Jahreswechsel - fast haette ich das vergessen, wenn nicht die anderen gewesen waeren. So beeindruckt hat mich die Landschaft und die Tiere des Nationalparks. In Tiwi angekommen fiel mir aber ein, dass der 31. Dezember doch ein besondere Tag ist. Gefeiert haben wir direkt am Strand, angefangen mit einem warmen Bad im Indischen Ozean. Am Lagerfeuer gab es am Abend gegrillten Fisch mit Reis und Salat. Gegessen wurde natuerlich stilecht mit den Fingern. In dieser gemueltichen Stimmung war es total schnell 12 Uhr und wir haetten fast Mitternacht verpasst. Ueber Mombasa konnten wir das Feuerwerk sehen. Bis um 4 ... read more

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Dass Weihnachten dieses Jahr etwas anderes sein wird, war mir von vorne herein klar. Und so hatte ich auch wirklich ein paar schoene Tage, auch wenn es nicht besonders besinnlich und feierlich zuging. Am 24. waren wir noch in der letzten Minute Weihnachtsgeschenke einkaufen. Das ist vielleicht gar nichts so besonderes. Den halben Nachmittag haben wir damit verbracht uns zu ueberlegen, welches Buch, welchem Kind wohl gefallen koennte. Denn die 12 Waisenkinder haben von uns Lesestoff und Suessigkeiten bekommen. Die andere Haelfte des Nachmittags waren wir damit beschaeftigt diese Geschenke einzupacken. Melli und ich hatten unseren Spass dabei... Am Abend gab es dann fuer alle Reis und Fleisch. Dazu muss man sagen, dass die Kinder nur ganz selten Fleisch zu essen bekommen. So war fuer die 12 tatsaechlich Weihnachten und sie haben alle ziemlich reingehauen. Der ... read more

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December 24th 2009
Vor knapp einer Woche haben Caroline (meine Gastgeberin), Melli (das andere deutsche Maedel) und ich (Jessi, das Maedel, das vor ein paar Wochen nach Afrika geflogen ist) die lange Reise nach Nairobi angetreten. Der Bus ist morgens von Mombasa nach Nairobi gestartet. Fuer 500 Kilometer haben wir ganze acht Stunden gebraucht. Mehr als einmal habe ich gedacht, wir bauen einen Unfall. Die Sitze waren zwar bequem und sind vergleichbar mit denen in Deutschland, aber die strasse ist so holprig, dass bequeme Sitze auch nicht helfen. Dennoch war es eine interessante Fahrt, denn wir haben unterwegs Zebras und Giraffen gesehen. In Nairobi selbst haben wir bei Carolines Familie gewohnt. Der Ort liegt etwas ausserhalb, aber die Innenstadt ist gut mit den Matatus zu erreichen. In der Stadt selbst haben wir uns in ein paar Tagen Museen angeschaut, ... read more

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