Carmen + Patrick

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If the going gets tough, the tough gets going.



Travel Blog Posts


Java und alles fängt von Vorn an

Published: March 24th 2012Asia » Indonesia » Java » Yogyakarta
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March 24th 2012

Ich hatte mit etwas großem, etwas einmaligem gerechnet. Mit einem eigenartigen Gefühl im Magen oder zumindest im Enddarm. Hatte mich auf Blumenketten und singende Kinder eingestellt. Oder aber zumindest mit einem freundlichen Händedruck eines Offiziellen in Uniform. Doch Fakt ist, nicht einmal der Kapitän des Flugzeuges erwähnt mit einer Silbe, das wir nun auf der südlichen Erdhälfte sind. Nun wenigstens haben wir für uns still und heimlich mit dem in Plastikbechern servierten Mineralwasser angestoßen. „Auf eine tolle Zeit im Süden der Welt“, oder „Herzlichen Glückwunsch zum Äquatorübertritt!“. Es mag unspektakulär sein und auch überhaupt nicht aufregend, doch was wäre die Welt ohne Höhepunkte? Sind diese auch noch so nichtig. Für uns beginnt eine neue Zeitrechnung, ein neues Kapitel, die andere Seite der Welt öffnet auch eine neue Seite auf unserer Reise. Noch... read more



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March 24th 2012

Mal wieder erschlägt uns die schwüle Hitze um die Mittagszeit, als wir aus dem voll Klimatisierten Flughafen von Kuching auf Borneo an die „frische Luft“ kommen. Wir waren vorher noch schnell in einem Touristenbüro um Karten und Auskünfte zu erhalten und haben dabei erfahren was wir eigentlich schon wussten, aber nicht glauben konnten, es fährt kein Bus vom Flughafen in die 20Km entfernte Stadt. Warum auch, es gibt ja genug Taxis. Doch die sind teuer. Wir überlegen und entscheiden uns erst einmal los zu laufen. Mittlerweile wissen wir, das wir mit vollem Gepäck in der Mittagshitze etwa 15 Minuten in gutem Tempo gehen können ohne dabei übermäßig viel Schweiß zu produzieren. Darüber hinaus wird der Rucksack etwa alle 10 Minuten gefühlte 5Kg schwerer. Jede auch noch so kleine Pore am Körper öffnet sich. Schultern und Rücken ... read more



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December 17th 2011

26.10.2011 bis 31.10.2011 Mittwoch bis Montag in Kuala Lumpur Die Hitze hat mich. Ich schwitze, der Schweiß läuft mir übers Gesicht. Mein ganzer Körper fühlt sich feucht und klebrig an. Jede Pore scheint aktiv um der anschwellenden Hitze in mir Einhalt zu gebieten. Jede Minute muss mein Kopf explodieren, so heiß brennt es auf mich herab. Unfähig einen klaren Gedanken zu fassen, kocht mein Gehirn in der eigenen Suppe. Ich blinzele, versuche zu Atmen, und streiche mir mit der Zungenspitze über die trockenen Lippen. Ein seltsam bitterer Geschmack legt sich auf meinen Gaumen, ich versuche zu schlucken, versuche diesen Pfropf in meinem Hals zu bewegen, die Luft, zäh wie Rohöl. Ich kneife die Augen zusammen, da sie schmerzen vom grellen Sonnenlicht. Ich höre Schreie, Gelächter, Motoren heulen auf, quietschende Reifen, um mich herum, Verrückte, alles ist ... read more



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December 16th 2011

Will man den Dschungel Malaysias bereisen und beschreiben, so muss man sich beeilen. Denn zwischen den gigantischen Palmöl- und Obstplantagen, neu entstandenen und schnell expandierenden Orten, Rodung und Straßenbau, bleibt nicht mehr viel Platz für den tiefen, undurchdringlichen, tropischen Regenwald. Die Entwicklung und der Fortschritt Malaysias beruht auf den Naturschätzen und der üppigen Vegetation, die den Motor des Landes bilden und schmieren, im wahrsten Sinne des Wortes. Da bleibt nun einmal kein Platz für die Natur. Ein ganzes Land scheint hier im Umbruch zu sein, von einem dörflichen Entwicklungsland in dem die Bewohner in Holzhütten am Flussufer leben, im Einklang mit der Natur und nur so viel sich von dieser holen wie sie brauchen, scheint Malaysia weit entfernt. Es gibt einen Allgegenwärtigen Trend zur Modernisierung. Ganze Städte entstehen in den Planungsbüros wi... read more



Licht und Schatten im Paradies

Published: November 21st 2011Asia » Malaysia » Kelantan » Kota Bharu
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November 20th 2011

Was haben wir hier gefunden? Wie funktioniert das eigentlich? Und wo kommt das Alles überhaupt her? Wieso ist der Himmel so tief Blau? Und das Wasser so kristallklar? Was macht ein Paradies besonders, wenn man doch die unendliche Auswahl hat? Und gibt es eigentlich so etwas, wie ein „Paradies“? Ist es nicht einfach nur eine aneinander Reihung von Dingen, Tatsachen, Landschaften, die den Blick des Betrachters in besonderem Maße auf sich ziehen? Dann wäre ein Paradies ja überall zu finden und nichts außergewöhnlich Besonderes mehr. Oder ist es nur dort zu finden wo wir gelernt haben, wo uns anerzogen worden ist, wo wir also lediglich darauf konditioniert worden sind, das Paradies zu suchen und wenn wir schon einmal da sind, auch zu finden, vielleicht? Aber anders. Oder doch nicht. Oder lassen wir einfach das schnöde Nachdenken ... read more



"Malaysia- truly Asia"

Published: November 8th 2011Asia » Malaysia » Penang » George Town
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November 8th 2011

„Die perfekte Zeit, der perfekte Ort. Malaysia, truly Asia!“ Das wahre Asien liegt also vor uns, so verspricht es der Werbeslogan den man überall lesen kann. Wir sind gespannt auf auf dieses Land, das zweite Land auf unserer Reise. „Malaysia“, bei diesem Wort laufen Bilder in meinem Kopf ab. Bilder von alten Gebäuden im kolonialen Stil mit Holzladen an den Fenstern, dazwischen geschäftige Straßen voller quirliger Chinesen mit Rickshaws die betuchte, weiß gekleidete Europäer durch die stickigen Straßen kutschieren. Bilder von tiefen tropischen Regenwäldern die sich verworren, undurchdringlich über die Bergrücken ziehen, voll mit den wildesten und gefährlichsten Tieren die der Dschungel zu bieten hat. Malaria verseuchte Sümpfe, strahlend weiße Strände und das alles in einem tropisch- feuchten Klima, gezuckert mit den Einflüssen europäischer Kolonialpolitik der v... read more



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October 25th 2011

Ein einhalb Stunden dauert die Überfahrt bei herrlichem Sonnenschein. Wir sind immer noch schockiert von der Müllhalde Koh Phi Phi, doch nun liegt eine neue Insel vor uns. Koh Lanta Yai wird unsere letzte Insel in Thailand sein und dementsprechend gelassen schauen wir nach vorn. Bereits auf dem Boot sind redselige Thais damit beschäftigt die spärlich anreisenden Touristen in ihre jeweils empfohlene Unterkunft zu bewegen. Man merkt hier deutlich das Regenzeit herrscht und viele Anlagen auf der Insel um wenige Reisende kämpfen müssen. Da werden auch gern Rabatte eingeräumt und die Taxi fahrt ist gleich mit inklusive, was in den meisten Fällen sonst sehr teuer kommt. Koh Lanta Yai kann mit den großen Touristenzentren nicht mithalten, dafür sind die Strände nicht weiß und das Wasser nicht blau genug, trotzdem lockt diese Insel meist Ruhe und Entspannung ... read more



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October 5th 2011

Beine baumeln lassen und den Fahrtwind genießen auf der der Sonne abgewandten Seite der Fähre. Sanft durch offenes Meer gleiten im Wiegen der Wellen. Kurz Koh Samui passieren und dann weiter, den Klippen entgegen. Am diesigen Horizont entstehen Kulissen wie aus einem Märchenfilm. Spitz aus dem Meer herausragende und grün bewachsene Felsen. Bizarre Skulpturen die wie vergessen wirken. Zur Linken die Nahe Küste des Festlandes. Zur Rechten der Ang- Thong- Meeres- Nationalpark mit seinen dutzenden kleineren und größeren unbewohnten Inseln. Hier soll sich laut dem Film „The Beach“ die kleine Aussteigerkolonie befinden, abseits der „Parasiten und Krebsgeschwüre“ auf den Touristeninseln. Mit Travelern die nicht auf der Durchreise sind, sondern dort Leben, an einem einzigartigen Strand der so Perfekt ist, das es sich lohnt zu töten um dieses Geheimnis zu waren. Gibt es diesen S... read more



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September 21st 2011

Ich setze einen Schritt vor dem Anderen Stück für Stück den steilen Pfad hinauf durch dichte Nadelbaumwälder, vorbei an vom Tau benetzten, grünen Bergwiesen immer Richtung Sonnenlicht. Angenehm kühle Morgenluft prickelt auf meinem Gesicht. Ich wische mir den Schweiß aus den Augen und Atme tief durch. Waldduft füllt meine Lungen. Der Weg ist schlammig und macht schmatzende Geräusche unter meinen Bergschuhen, als sich der Wald langsam öffnet und die wärmenden Sonnenstrahlen frei gibt, Stück für Stück, bei jedem Schritt ein Strahl mehr. Ich trete aus dem Wald in freies Gelände und bleibe einen Moment stehen um das gewaltige Felsmassiv vor mir zu betrachten. Aufsteigender Nebel lässt die Konturen verschwimmen und sanfter erscheinen doch in der Ferne erahne ich die scharfen Kanten der Gipfel am Horizont. Erst jetzt bemerke ich das stetige Dröhnen welches die Stille durchdring ... read more



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August 26th 2011

Es ist Mittags so gegen 12 und auf die Straßen von Bangkok prasselt der Regen. Heftige Regenschauer mit Blitz und Donner. Der Himmel ist schwarz und es weht ein kräftiger Wind durch die Gassen und Straßen, durch die kleinen mit Plastikfolien bedeckten Buden und Stände. Es bilden sich tiefe Pfützen und innerhalb kürzester Zeit steht das Wasser knöcheltief in den Rinnsteigen. Überall tropft es von den Dächern und man möchte gar nicht wissen was da manchmal herunter gewaschen wird. In einer Broschüre der Bangkoker Tourismusbehörde steht das man sich unverzüglich nach einem Regenschauer die nassen Haare mit Shampoo waschen und ordentlich trocknen soll. Der Regen ist konterminiert und enthält Krankheitserreger. Wir sitzen gemütlich in einem Hinterhof auf der Rambuttri Rd. zwischen Grünpflanzen und Wassergeplätscher. Eine kleine Oase in all dem Trubel. Im Fernseher läuft ei... read more






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