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Comments

27th September 2008
Petra
Reisetagebücher ... - From: Tag 91: Duhnen - Stade
... sind nett zu lesen und inspirieren. Außerdem halten sie die Erinnerung wach. Ich wünsche Dir, dass Du Dich im Alltag wieder gut eingefunden hast, aber Dich noch lange an den Erlebnissen erfreuen kannst. Petra (www.islandperrad.blog.de - noch nicht sehr weit gediehen ;-) )
7th September 2008
Brigitte
Freude - From: Tag 84: Harlingen - Lauwersoog
Hallo Thomas, mit großer Freude habe ich heute beim Recherchieren dein Tagebuch entdeckt. Ich dachte mir schon das der Technikfreak irgend sowas am laufen hat. Bez. Wind, Regen, Suche nach Nahrung und Schlafplatz fühlen wir uns dir sehr verbunden. Ich hatte eigentlich gehofft unsere Wege kreuzen sich noch mal,umso mehr freut mich deine Seite. Armin wird dir die beiden Bilder schicken (ich kann das nicht). Wenn du wieder mal Lust auf eine längere Reise hast komm uns doch im Westerwald mal besuchen wir würden uns sehr freuen. L. G. Brigitte
27th August 2008
Heinrich von Aspelkamp
Perfekte Einheit von Mensch und Maschine - From: Tag 78: Edinburgh - Forsyth - ...
Was nach so langer symbiotischer Beziehung zu erwarten war, ist jetzt offensichtlich eingetreten. Mensch und Maschine beginnen zusammenzuwachsen und gemeinsam eine größere Einheit zu bilden. Erst verbinden sich die Füße permanent mit den Pedalen, dann die Hände mit dem Lenker, dann der Hintern mit dem Sattel, und irgendwann wird man in der so entstehenden, perfekten biomechanischen Einheit nicht mehr zu unterscheiden vermögen, wo der Mensch aufhört und wo die Maschine beginnt. So fängt es an. Wir sind die Borg, wir fahren Fahrrad! Widerstand ist zwecklos!
25th August 2008
Petra
Mehr! - From: Tag 72: Auchtermuchty - Edinburgh
Hallo Thomas, und wie gings dann weiter? Bin auf die Fortsetzung gespannt. Viele Grüße von Petra (www.islandperrad.blog.de - mein Reisetagebuch läuft langsam an).
19th August 2008
Heinrich von Aspelkamp
Fortgesetzte Ausfall-Erscheinungen...? - From: Tag 72: Auchtermuchty - Edinburgh
So langsam beginnen wir uns hier schon Sorgen zu machen, angesichts der fortgesetzten Ausfallerscheinungen. Erst setzt sich Thomas gedanklich in einen Bus nach Irland, ein paar Tage später liegt mitten in Edinburgh der Campingplatz von Aberdeen - also mal ganz ehrlich, ich befürchte, nach dieser Tour braucht da jemand mal ganz dringend Urlaub. Oder liegt die Orientierungslosigkeit lediglich an den fehlenden Karten? Hier im Büro werden jedenfalls bereits erste Wetten darauf abgeschlossen, wie lange die Tour denn noch dauern mag - und wo genau Thomas dann am Ende herauskommt... :-p
19th August 2008
Heinrich von Aspelkamp
Die Brücke am Tay... - From: Tag 71: Carnoustie - Auchtermuchty
Der Einsturz der ersten Eisenbahnbrücke über den Firth of Tay erfolgte am 28. Dezember 1879 aufgrund von Pfusch am Bau und in einem offenbar vollkommen überraschend in Schottland auftretenden Sturm, denn mit so etwas hätten die Herren Architekten hier wohl nie im Leben gerechnet. (Ob die vielleicht aus dem ruhigen, dauervernebelten London kamen?) Außer von Theodor Fontane wurde dieses Zugunglück übrigens auch von einem gewissen Herrn William Topaz McGonagall in einem schwülstigen Gedicht namens "The Tay Bridge Desaster" verewigt. Angesichts der Tatsache, daß McGonagall von der Leserschaft in Großbritannien bis heute übereinstimmend als der schlechteste Dichter aller Zeiten bezeichnet wird, erspare ich der geneigten Leserschaft hier lieber die Widergabe seines Meisterwerkes... ;-)
19th August 2008
Heinrich von Aspelkamp
Unheimlicher Hang zur Morbidität! - From: Tag 67: Ellon - Stonehaven
Also Thomas, ganz ehrlich gesagt, so langsam wird mir Dein Hang zu Friedhofsbesuchen doch etwas unheimlich. Die harmloseste Erklärung wäre wohl, daß das schon das Alter ist (meine alte Großtante hat damals von ihren letzten 30 Lebensjahren auch ein gerüttelt Maß auf Friedhöfen zugebracht, ist dort allerdings eher seltener mit dem Fahrrad hingefahren). Oder könnten die Bilder am Ende vielleicht gar nur ein deutliches Memento Mori für Deinen dahinsterbenden Fahrradreifen gewesen sein? Man darf philosophieren...
19th August 2008
Heinrich von Aspelkamp
Es fährt ein Bus nach nirgendwo... - From: Tag 66: Aberdeen
Ach so, jetzt wird mir doch einiges klar... Endlich lesen wir die Begründung dafür, warum Thomas schlappe zwei Wochen wie vom Erdboden verschlucht war! So lange hat vermutlich der Bus von Schottland nach Irland gebraucht, und wieder zurück, um ihn wieder an seinem Fahrrad abzusetzen... :-p Ja ja, ich weiß, wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung. Aber trotzdem liegt Dublin nicht in Schottland. Entweder sind die doch recht weit vom Schuß abweichenden, automatischen Lokalisierungen der Travel-Blog-Homepage auch auf den Menschen ansteckend - oder der Reifenplatzer vom Vortag hat doch noch einige ungeahnte Folgeschäden hinterlassen... ;-)
19th August 2008
Heinrich von Aspelkamp
Bonnie Prince Charlie - From: Tag 63: Inverness - Elgin
Da über die Schlacht von Culloden meine Kusine ihre Diplomarbeit geschrieben hat, durfte ich mir hierüber als Korrekturleser damals schon so einiges zu Gemüte führen. Wobei die Arbeit eigentlich im Wesentlichen um die Rezeption der genannten Schlacht in der zeitgenössischen Karikatur und Malerei ging. Das bei Wikipedia eingestellte Bild ist eine recht typische Darstellung eines wilden Schottenhaufens, der sich an den geordneten Linien der Engländer praktisch selbst zu Tode rennt, jedoch kommen auf diesem Bild die Schotten noch vergleichsweise gut weg. Weshalb es für diese Arbeit jedoch angeblich unerläßlich war, unbedingt das Schlachtfeld vor Ort zu besuchen, an dem es damals wohl noch kein Museum gab, erschließt sich mir auch heute noch nicht so ganz - vermutlich war das ganze nur ein willkommener Vorwand für einen längeren Urlaubsaufenthalt in Schottland auf Papis Kosten. Aber natürlich nicht mit dem Fahrrad... ;-)
19th August 2008
Heinrich von Aspelkamp
Der Geisterzug im Hochmoor - From: Tag 59: crask Inn - Tain
Was mich an der Geschichte mal interessieren würde, ist, ob die Eisenbahnlinie am nächsten Morgen eigentlich auch noch da war, oder ob es sich dabei nicht vielmehr um eine der zahlreichen Spukerscheinungen gehandelt hat, für die ja gerade das schottische Hochmoor so bekannt ist. Gut, normalerweise wäre die Sache als Spukgeschichte nicht so glimpflich abgelaufen, denn was ein echter Geisterzug ist, wird sich wohl kaum damit zufrieden geben, *neben* einem Gebäude oder Zelt vorbeizufahren anstatt mitten hindurch. Oder vielleicht doch geradewegs hinüber? Sollten Dir am nächsten Morgen zufälligerweise zwei parallel verlaufende, schwarze Schleifspuren im Abstand von 1435 mm auf Deinem Zelt aufgefallen sein: Nicht wundern und besser nicht allzu lange darüber nachdenken... ;-)
12th August 2008
Dennis und Philipp
Viele Grüße - From: Tag 58: Scrabster - Crask Inn
Hallo Thomas viele Grüße von uns beiden und noch viel Spaß bei deiner Reise.
5th August 2008
Heinrich von Aspelkamp
Ja ja die regelmäßigen Mahlzeiten... - From: Tag 58: Scrabster - Crask Inn
Tja, Thomas, daß Du meist spät frühstückst, ist hier ja allgemein bekannt, aber normalerweise geht dann doch punkt halb zwölf die Drängelei los - was hat Dich ausgerechnet im Urlaub davon abgehalten? Vielleicht hättest Du besser rechtzeitig mal an Jan Ullrich denken sollen und ... nein, kein EPO nehmen, aber etwas gegen den berühmt-berüchtigten Hungerast unternehmen sollen. Tja, hinterher ist man immer schlauer... Ich frage mich bloß: Woran denkt ein Liegeradler, wenn er geplättet irgendwo im schottischen Hochland liegt? Wünscht er sich zurück nach Hause an seinen geruhsamen Schreibtisch im warmen und trockenen Büro? Ich glaube, ich werde Dich das gelegentlich noch mal fragen, wenn Du wieder an Deinem geruhsamen Schreibtisch im warmen und trockenen Büro sitzt und Dich zurück ins schottische Hochland wünschst... ;-)
4th August 2008
Heinrich von Aspelkamp
Autogrammkarten gefällig? - From: Tag 50: Stavanger
Nochmals herzlichen Glückwunsch zu Deiner neuen, immensen Popularität! Kennt eigentlich jeder Norweger irgendjemanden, der bei einer Zeitung arbeitet? Egal, wenn das so weitergeht, wirst Du Dich in Kürze vermutlich nicht mehr vor notorischen Autogrammjägern retten können. Sicherheitshalber habe ich mir das Foto aus dem Aftenbladet mal heruntergeladen. Falls Du nach Autogrammkarten gefragt wirst, kann ich Dir natürlich gerne welche ausdrucken und irgendwohin per Post schicken. Aber wohin? Egal. Früher oder später wird es sicher reichen, das Paket an "den deutschen Liegeradfahrer in Norwegen" zu adressieren. "Touristen med liggesykkel från Tyskland" - sollte eigentlich ankommen, denn das dürfte relativ eindeutig sein... ;-)
4th August 2008
Heinrich von Aspelkamp
Trari, trara, die Feuerwehr ist da...! - From: Tag 49: Ogna - Stavanger
So langsam scheint mir die Reise aber recht teuer zu werden... Das neue Zelt hat sicherlich einen Vorteil: Falls Dir irgendwann einmal etwas Unvorhergesehenes zustoßen sollte (was der Himmel verhüten möge), hätte die Luftrettung jedenfalls kein Problem, Dich in der Wildnis zu finden. Das leuchtet ja wie ein Feuerwehrauto! In der Naheinstellung sah das alte (neue? mittlere?) Zelt übrigens irgendwie nicht mehr ganz so aus wie meines... Kleiner Tip: Die Verspannung in Längsrichtung am Luftdurchlaß erscheint mir unnötig (ich glaube, bei meinem Zelt geht das gar nicht) und könnte eventuell durch Zugbelastung quer zur Zeltstange mit zu deren Bruch beigetragen haben. Vielleicht war da aber auch nur Hephaistos mit seinem großen Hammer am Werke... ;-)
4th August 2008
Heinrich von Aspelkamp
Semper Superstar - From: Tag 45: Ruhetag Farsund
"Ruhetag - 26 Kilometer"...? Also für andere wäre das keine Ruhe, sondern Hochleistungssport... Herzlichen Glückwunsch jedenfalls zu Deiner neuen Berühmtheit! Nachdem jetzt halb Norwegen Deine Reiseroute kennt, würde ich doch eigentlich erwarten, daß früher oder später auch noch das Fernsehen zum Interview vorbeikommt. Und dann könntest Du eigentlich gleich die Weiterfahrt einstellen, und trotzdem würde jeder glauben, daß Du die gesamte Tour gefahren wärest. Denn: Das war doch im Fernsehen... ;-) Noch eine letzte Frage an den neuen Superstar der Tourismus-Branche: Kriege ich ein Autogramm? ;-)
4th August 2008
Heinrich von Aspelkamp
Shumani Tatanka Ob Wachi - From: Tag 40: (Zwangs-)Ruhetag in Hamresanden
Tja, ich könnte jetzt ja lästern und sagen, wenn Du das Zelt von Tatanka genommen hättest, das ich Dir empfohlen hatte, wäre das nicht passiert, aber weiß man's...? Dein jetzt neu erworbenes Zelt sieht dem Tatanka allerdings so ähnlich wie ein Ei dem anderen. (Einmal davon abgesehen, daß derart grüne Eier sicherlich nicht gesund wären...) Vermutlich werden die von verschiedenen Firmen unter diversen Namen in Lizenz gefertigt. Na, dann hoffen wir doch mal, daß das neue länger hält und auch das Fahrrad sich nicht doch noch als Einwegrad herausstellt... ;-)
4th August 2008
Heinrich von Aspelkamp
Rapunzel, Rapunzel... - From: Tag 37: Arendal - Hamresanden
Na, die dringend zuschneidungsbedürftige Matte hätte ich gerne mal sehen wollen, wieso gibt es davon hier keine Fotos? ;-) Aber vielleicht hättest Du die Zotteln auch noch eine Weile wachsen lassen sollen, bis sie lang genug gewesen wären, um daraus ein Seil zu spinnen, als Ersatz für die sich aufspleißende Schaltung. Rapunzel, Rapunzel, laß Deinen Schaltzugdraht herunter... *prust*
4th August 2008
Heinrich von Aspelkamp
Brekk Dir nicht die Bakken... - From: Tag 34: Rognstrande - Stabbestad
Ja, diese skandinavischen Verkehrsschilder sind manchmal schon recht lustig. "Brekkabakken - maks gangfart - Bom" klingt äußerst lautmalerisch nach genau der Art von Unfall, die einem passieren kann, wenn man solche Schilder nicht beachtet. Wobei "Bom" ja "Schranke" oder "Schlagbaum" heißt, aber sicherlich auch ganz gut das Geräusch des Aufpralls auf einen solchen wiedergibt. Obwohl Du mit Deinem Liegerad ja möglicherweise sogar unter dem einen oder anderen hindurchpassen könntest, aber darauf würde ich mich lieber nicht verlassen... Oh Mann, sei jedenfalls froh, daß Du nicht aus Versehen z. B. die Fähre nach Jomfruland erwischt hast, das wäre bei dem Regen sicher noch erheblich weniger spaßig geworden. Du fragst Dich, warum Du das alles machst? Tja, also, um ganz ehrlich zu sein: Das fragen wir uns alle hier auch schon lange, jedenfalls möchte das von uns lieber keiner nachmachen - schon gar nicht nach solchen Erlebnisberichten...
4th August 2008
Heinrich von Aspelkamp
Ballast abwerfen... - From: Tag 32: Ruhetag Sandefjord
Also angesichts der umfangreichen Vorbereitungen, welche ich hier ja vor der Reise noch live mitbekommen hatte, wartete ich ehrlich gesagt schon lange auf die Nachricht, daß Du mal Ballast abwerfen würdest wie bei einem überladenen Heißluftballon... Wobei sich mir da irgendwie gerade ein ganz anderes Bild in den Kopf schleicht, nämlich von einem Liegerad mit einem großen Heißluftballon, der hinten dranhängt, um das Gewicht des Gepäcks zu erleichtern... Sei's drum, paß bloß auf, daß Du nicht eines Tages irgendetwas, was Du als nutzlos aussortiert hast, ganz dringend brauchst und das Abwerfen des Ballastes im Nachhinein noch mal verfluchen wirst!
4th August 2008
Heinrich von Aspelkamp
Da werden Erinnerungen wach... - From: Tag 30: Strömstad - Horten (N)
Die Story mit den Supermärkten erinnert mich irgendwie an die Reise zum Nordkap und (durch Norwegen) zurück, die ich vor vielen Jahren mit einem ehemaligen Klassenkameraden gemacht habe. Nach fast einer Woche Norwegen innerlich vollkommen "ausgetrocknet" (eine kleine Dose Bier im Supermarkt sechs Euro, na danke bestens!), fieberten wir bereits geraume Zeit der schwedischen Grenze entgegen, fragten uns aber, wie wir in vollkommen unbekanntem Terrain abseits jeglicher größerer Ortschaften einen Supermarkt finden sollten. Diese Sorge erwies sich allerdings im Nachhinein als unbegründet: Sofort hinter der Grenze begann eine dichte Kette von nicht abreißenden Hinweisschildern zum nächsten Supermarkt (in 800 Metern rechts... noch 700 Meter... noch 600 Meter...). Selbiger stellte sich dann vor Ort als ein mehrere Fußballfelder großer Getränkemarkt mit einer kleinen angeschlossenen Tante-Emma-Laden-Abteilung heraus. Schwedisches (Leicht-) Bier (Klass II Öl) kostet etwa so viel wie bei uns - für die leidgeplagten Norweger muß das echt das schiere Paradies sein...!
4th August 2008
Heinrich von Aspelkamp
"Tomgangskörning" demystified... - From: Tag 27: Stocken - Hunnebostrand
Hier mal wieder ein kleiner Beitrag zur Allgemeinbildung: Mit Tomgangskörning ist meines Wissens die maximale Zeitdauer gemeint, die man seinen Automotor im Stillstand laufenlassen darf. Damit ist es also beispielsweise im Winter nicht möglich, bei laufenden Motor kurz einkaufen zu gehen, ohne daß Motor und Wagen kalt werden (was die Schweden sonst wohl oft und gerne tun würden). Die genaue Zeitdauer bestimmen die einzelnen Gemeinden selbst. Deshalb steht das auch an fast jedem Ortseingang, anstatt daß es ein allgemeines Gesetz dafür gäbe. So kann aber wenigstens niemand behaupten, er habe von nichts gewußt und nichts gesehen. Na ja, jedenfalls, solange er Schwedisch kann...
4th August 2008
Heinrich von Aspelkamp
Seekranker Seebär...? - From: Tag 21:Fjellerup - Grenaa - Varberg (S)
Wie bitte? "Da ich schnell Probleme mit Seekrankheit bekomme..."? Wer hatte denn da noch kürzlich so groß getönt: Schade, mir fehlen auf dieser Strecke ein wenig die langen Überfahrten mit den Fähren? Oder sollte sich hier etwa ein gewisser Hang zum Masochismus zeigen "Ja, Nordsee, gib's mir ordentlich, ich WILL mich übergeben!"), ohne den man ja sowieso eine derartige Ochsentour kaum in Erwägung ziehen würde...?
25th July 2008
Heinz
Dem Radler - From: Tag 49: Ogna - Stavanger
Guten Tag Thomas, beim gemeinsamen Lesen Deiner Tagesberichte vergeht uns die Zeit mit interessanter Unterhaltung. Die vielfältigen Darstellungen Deiner Eindrücke erzeugen von Bericht zu Bericht eine angenehme Spannung. Respektvoll und bewundernd empfinden wir die Erlebnisse unseres Sohnes. Die bisherigen Kommentare der beiden erkennbaren weiteren Berichtsleser ergänzen Deine Tagesnotizen auf angenehm gewürzte Weise. Wir wünschen Dir eine frohgemute Weiterfahrt. Falls Du dies an einem Abend ließt: Eine gute Nacht wünschen Dir Deine Eltern
23rd July 2008
Stephan
Halt durch... :-)) - From: Tag 49: Ogna - Stavanger
Hallo, ich lese schon ein paar Tage mit und bewundere Dich für dein Durchhaltevermögen, ich wäre ja schon in Büsum wieder umgegeht :-) Grüße aus Hamburg. Stephan
23rd June 2008
Heinrich von Aspelkamp
Kompostgebot und Isomattentip - From: Tag 20: Ruhtag in Fjellerup
Also ich glaube, die Interpretation der beiden Schilder ist nicht ganz korrekt. Ich schätze, daß es sich hier um ein experimentelles Gebiet mit zwangsweise eingeführten, naturnahen Verhaltensregeln handelt. Das linke Schild bedeutet in diesem Fall, daß man Hunde hier nicht an die Leine nehmen darf, das rechte hingegen, daß man kompostierbare Abfälle nicht in die Mülleimer, sondern biologisch-dynamisch in die Landschaft entsorgen soll, um dem flachen Dänemark (na ja, relativ...) nicht mehr von seiner Erdkrume zu entziehen, als unbedingt nötig. Irgendwie auch eine Maßnahme zum Küstenschutz, in Zeiten von globaler Erwärmung, steigendem Meeresspiegel und damit verbundenen Flutkatastrophen... Aber mal was anderes! Hier ein kleiner Tip in Sache Isomatte: In Kungsbacka, 51 (Straßen-) Kilometer nördlich von Varberg und 27 Kilometer vor Göteborg, gibt es einen Outdoor-Laden namens Hobbex in einem Factory-Outlet-Center namens Freeport Kungsbacka oder so ähnlich, Kungparksvägen 80. Die haben neben diversen Artikeln aus den Rubriken "Elektronik", "Datortillbehör", "Fitness" und "Kläder" auch diverse brauchbar aussehende Outdoor-Artikel, beispielsweise Rucksäcke, Schlafsäcke, Mückenmittel, "Metalldetektorer" (ganz wichtig, falls das Fahrrad mal ZU tief in den Sand einsinken sollte...) und tatsächlich auch Isomatten! Jedenfalls enthält die Rubrik "Liggunderlag/Madrasser" auf deren Webseite eine recht umfangreiche Auswahl, so daß ich hoffe, daß für die Behebung Deines Messerschadens schon irgendetwas dabeisein könnte. Na denn mal gute Fahrt und frohes schwedisches Radebrechen! (Ach, daher kommt das Wort...)
23rd June 2008
Heinrich von Aspelkamp
Vergiß' die Krabben... - From: Tag 15: Fjerritslev - Hirtshals
Krabben? Wer will schon Krabben sehen? Warum gibt es kein Foto von der Radlerin aus Schweinsfurt...? ;-)
22nd June 2008
Elfi und Heinz
Grüße aus Lüttringhausen - From: Tag 20: Ruhtag in Fjellerup
Guten Tag Thomas, wir studieren mit Spannung Deine Berichte und hoffen mit Dir für die weitere Fahrt auf wenig Regen und gut befahrbare Wege. Die Geräusch machende Umlenkrolle und die zerbrochene Zeltstange & na ja, man weiß wieder nicht, wofür das gut ist. Nur der viele Regen und immer noch keine Isomatte, wir leiden mit. Du weißt ja: Geteilter Schmerz & Gute Fahrt und erbauliche Eindrücke wünschen die Lüttringhauser.
16th June 2008
Heinrich von Aspelkamp
Der Knallert des Tages! - From: Tag 11: Vejers Strand - Thorsminde
Zur Steigerung der Sprachkenntnisse und zur Verminderung der allgemeinen Verwirrung hier die Übersetzung der Texte der beiden Verkehrsschilder: Ærindekørsel tilladt: Lieferverkehr erlaubt. Knallertkørsel forbudt: Mopedverkehr verboten. Jetzt frage mich aber bitte bloß keiner, wie das ausgesprochen wird! Jedenfalls ganz bestimmt nicht so, wie es geschrieben wird - denn es ist ja schließlich Dänisch... ;-)
16th June 2008
Heinrich von Aspelkamp
Einzelkämpfer in geheimer Mission... - From: Tag 9: Tjreborg - Vejers Strand
Also diese vier weißen Heinis in Esbjerg sehen ja irgendwie so aus, als entstammten sie noch einer dunklen Epoche des letzten Jahrhunderts mit einem notorischen Hang zur Monumentalplastik. Gleichzeitig erwecken sie aber auch den Anschein, als hätte man sie seitdem nicht mehr auf die Toilette gelassen. Oder haben sie dort etwa genauso mit den starken Nordwestwinden zu kämpfen wie ein Radfahrer? Saßen sie etwa bei der Einweihung des Denkmals noch aufrecht? Fragen über Fragen... Die Sperrzeiten des Truppenübungsplatzes können übrigens jederzeit unter der URL http://forsvaret.dk/OKSBL/Skydninger/ nachgelesen werden. Dort steht beispielsweise auch, daß das gesamte Übungsgebiet einschließlich der Sicherheitszone, dem Kallesmærskvej und dem Strandabschnitt zwischen Vejers und Blåvand vom 9. bis 13. Juni wegen Sprengübungen und wegen Schießübungen mit "kleineren Waffen" gesperrt war. Seit wann die Dänen Panzer für "kleinere Waffen" halten, ist mir nicht bekannt (denn für Schießübungen der Artillerie und der Kampfpanzer gibt es eigentlich eigene Kategorien), aber vielleicht ist das ja auch nur in Größenrelation zu diesen vier weißen Statuen gemeint. Ich hoffe nur, daß sich, wenn schon die Absperrung offenbar nicht geklappt hat, wenigstens alle Touristen außerhalb des vorgeschriebenen Mindestabstandes von 5,40 nautischen Meilen gehalten haben. Was man ja als Radfahrer im Gelände bestimmt gaaanz leicht schätzen kann... ;-)
10th June 2008
Heinrich von Aspelkamp
Die Tour der Leiden... - From: Tag 5: Büsum - Husum
Ja ja, was haben es die Jungs bei der Tour de France doch gut! Ständiger kostenloser Nahrungs- und Getränkenachschub sowie medizinische Betreuung auch während der Fahrt, kein schweres Gepäck am Rad, und die Route kann man (zumindest heutzutage) auch nicht mehr verfehlen. Geschlafen wird nur in weichen Hotelbetten, und den Supermarkt muß man auch nicht erst lange suchen, der sponsort nämlich die Tour, und deshalb führt die Strecke an sämtlichen verfügbaren Filialen vorbei (und notfalls sogar mittendurch). Zur Erholung schlage ich daher mal spontan für die Zeit nach Abschluß der Nordsee-Umrundung eine Teilnahme an der diesjährigen Tour vor. Angesichts der derzeitigen Ernährungsgewohnheiten sollte die Gewichtsklasse der "Bergziegen" ja wohl schon bald erreicht sein... ;-)
10th June 2008
Heinrich von Aspelkamp
Messer, Gabel, Schere, Licht... - From: Tag 2: Uelzen - Haue
Merke: Messer, Gabel, Schere, Licht sind für kleine Kinder nicht! :-p Als kleine Vorwarnung sei hier angemerkt, daß auch Zeltplanen und vor allem Zeltböden eher unschön auf den Kontakt mit scharfen Klingen oder sonstigen Gegenständen reagieren, die ein gewisses Zerstörungspotential in sich tragen. Da wird die Nacht dann schnell noch viel ungemütlicher, wenn es regnet und das kühle Naß seinerseits beschließt, daß es im Zelt drin gemütlicher als draußen ist. Also: Lieber schleunigst eine neue Isomatte besorgen, vielleicht braucht man die in solchen Fällen irgendwann noch einmal als Rettungsboot... ;-)
10th June 2008
Heinrich von Aspelkamp
Sie müssen nur den Nippel durch die Lasche ziehen... - From: Ausrüstung
Das ist ja mal eine wirkliche Innovation: Ein Solarpanel, das statt durch die Sonne über ein Spezialgerät durch den Fahrraddynamo mit Strom aufgeladen wird! Die ganze Geschichte erinnert mich ein wenig an den alten Song von Maik Krüger: "Sie müssen nur den Nippel durch die Lasche zieh'n..." Was wohl als nächstes kommt? Mein Vorschlag wäre, mit dem auf diese Weise gesammelten Strom einen auf den Kopf des Fahrers geschnallten Ventilator anzutreiben, der das Fahrrad über ein Segel vorwärts treibt. Dieses wird dann an einem Mast befestigt, der vor den Fahrersitz auf die Mittelstange aufgeschraubt wird. Vielleicht kann man auf das Segel auch gleich noch die Karte aufdrucken. Selbstverständlich müßte der Fahrer dann auch noch einen (vorzugsweise hinter dem Segel angebrachten) Bildschirm zur Verfügung haben, auf den ihm über eine (vorzugsweise vor dem Segel angebrachte) Kamera der vor ihm liegende Weg projiziert wird. Natürlich auch mit Solarstrom zu betreiben. Okay, das ganze hat dann vermutlich im Resultat einen Wirkungsgrad, der so gering ist, daß ihn der mitgeführte Rechner auch unter Aufwendung des sämtlichen gesammelten Solar- und Dynamostromes nicht mehr berechnen kann. Aber vielleicht hilft ja ein an der Mastspitze angebrachter Blitzableiter bei der Energiegewinnung...
8th June 2008
Heinz
Kompliment zu 499 km - From: Tag 5: Büsum - Husum
Danke für die schönen Grüße :-) Mit viel Interesse haben wir die Berichte bis einschließlich den 5.Tag gelesen. Es gefällt uns auch, die aktuellen Fotos zu sehen. So sind wir ja sehr nahe dabei (fast wie in der Ersten Reihe). Die erreichten 499 km sind ja wohl voll in Deinem Plan. Respekt! Wir wünschen derzeit zum weiteren Ablauf der Tour: - Bekomme keinen neuen schlimmen Sonnenbrand und eine schnelle Heilung vom begonnenen! - Besitze bald eine funktionierende Isomatte! - Erlebe einen angenehmen ersten Ruhetag! Wir warten geduldig auf weitere Berichte. Liebe Grüße aus Lüttringhausen
30th May 2008
Heinz
Empfindung auf der Zuschauertribühne - From: Einmal um den Teich - was, wann und warum
Ich glaube eine Stille, wie leise Triebwerke vor einem Flugzeugstart oder wie testendes Gasgeben im Leerlauf vor einem Formel Eins-Rennen, zu hören. Heinz, 30.05.08


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