ON TOUR - Woche 042 (Thailand - Malaysia)


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Asia » Thailand
July 8th 2012
Published: July 11th 2012EDIT THIS ENTRY

02.07.12
Ich nahm es heute wieder einmal etwas gemütlicher. Ich machte mich nochmals auf die Suche nach dem Langarmshirt, landete jedoch wie immer beim gleichen Shop. Doch ich gab die Hoffnung noch nicht auf, etwas anderes zu finden. Erst am späteren Nachmittag ging ich zum Reisebüro mit Internet. Um 18.30 Uhr traf ich mich wieder mit Annabelle. Wir gingen etwas essen und verbrachten den ganzen Abend zusammen mit viel schwatzen und einem feinen Pfannkuchen zum Abschluss.

03.07.12
Heute war mein letzter Tag in Bangkok. Es ist unglaublich, dass ich in dieser langen Zeit in Bangkok sogar am letzten Tag immer noch am umher rennen war, um irgendwelche Sachen zu besorgen. Ich entschloss mich sogar für den Kauf des Langarmshirts, weil es mir einfach nicht aus dem Kopf ging. Kurz nach 12.00 Uhr checkte ich aus und eine Stunde später machte ich mich auf den Weg zum Bahnhof. Der Zug fuhr pünktlich ab und ich hatte sogar einen Fensterplatz. Nach einer kurzen Fahrt kam eine Gruppe von 17 jungen Leuten in den Zug und ich dachte mir schon, dass von nun an die Party steigen würde, vorallem in der Nacht. Doch anscheinend täuschte ich mich. Ich lernte ein paar der Vietnamesen kennen, musste mich jedoch während der gesamten Zugfahrt mit Händen und Füssen unterhalten, da niemand auch nur ein Wort englisch verstand. Doch es war super lustig und somit die Fahrt überhaupt nicht langweilig. Einige der Gruppe wollten mich gleich mit Hung, einem der Vietnamesen, verkuppeln, was ebenfalls immer wieder in Gelächter ausartete. Immerhin hatte ich somit eine gemütlichere Schlafgelegenheit ;-).

04.07.12
Die Nacht war besser als erwartet, die Leute waren alle sehr ruhig, inklusive den Kindern. Natürlich war die Bank nicht so bequem, vorallem nicht für zwei Personen. Teilweise hatte ich die Bank für mich alleine und zwischendurch teilte ich sie mit Hung. Die Zugfahrt verging auch heute ziemlich schnell, so kamen wir gegen 13.00 Uhr in Sungai Kolok an. Vom Bahnhof aus war es nur etwa 10 Minuten zu Fuss, doch die Gruppe fuhr mit einem Gemeinschaftstaxi und nahmen mich mit. Ich erledigte noch all die Zollformalitäten mit ihnen, bevor ich mich von ihnen verabschiedete. Im selben Moment lernte ich Tui von Thailand kennen, wir machten uns schlau über den Bus nach Kota Bharu. Kurze Zeit später schloss sich auch noch Mahmoud aus Jordanien an. So sassen wir schliesslich zu Dritt im Bus und kamen etwa eine Stunde später in Kota Bharu an. Hier kam auch bereits wieder der Abschied, da die anderen nach Kuala Lumpur weiterreisten. Ich blieb bei der ersten Unterkunft, da es sowieso zu regnen anfing. Später ging ich noch kurz etwas essen und ein paar andere Gästehäuser prüfen. Wieder zurück im Zimmer gab mir Christine noch ein paar Tipps für Malaysia und Indonesien.

05.07.12
Ich hatte schon lange nicht mehr in einem Dorm geschlafen, doch die Nacht war herrlich ruhig. Morgens erledigte ich noch all meine Sachen, die ich im Zug nicht wirklich machen konnte. So kam ich erst am Nachmittag aus dem Zimmer. Als erstes war Geld besorgen angesagt, was sich dieses Mal als leichter heraus stellte als in anderen Ländern. Danach erforschte ich den Supermarkt, um mich etwas über die Preise zu informieren. Natürlich konnte ich es nicht lassen, ein paar ungesunde Sachen einzukaufen. Abends landete ich erneut bei den feinen Hamburgern, irgendwie muss ich mich zuerst informieren, was all das Kauderwelsch in malaiisch bedeutet, denn so abenteuerlustig bin ich immer noch nicht mit dem Essen. Es war ein sehr interessanter Tag, vorallem die vielen verschleierten Frauen zu sehen. In der Schweiz hatte ich ständig ein komisches Gefühl bei diesem Anblick, doch hier verstecken sich hinter diesen Gewändern oft ganz herzliche Menschen und haben meistens ein Lächeln auf dem Gesicht.

06.07.12
Ich unterhielt mich kurz mit Petar, der gestern Abend im Hostel ankam. Wir beschlossen, die Stadt zusammen zu erkunden. So starteten wir gegen 10.00 Uhr. Zuerst musste er sich noch ein Busticket kaufen, dann liefen wir durch die Strassen, um uns die Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Schon beim ersten Halt lernten wir ein paar Leute kennen. Die Chinesin Cai Ping schloss sich unserer Tour an. Wir sahen uns eine Moschee an und schon nach kurzer Zeit verloren wir uns aus den Augen, weil ich eine malaiische Familie kennenlernte, die mich einlud, ihr Haus anzuschauen. Diese Gelegenheit nahm ich natürlich gerne wahr und war erstaunt, wie eingerichtet deren Haus im Vergleich zu anderen Ländern ist. Wir redeten noch kurz, dann suchte ich Petar und Cai Ping und fand sie auch nach kurzer Zeit wieder. Wir besuchten noch einen Schiffssteg und zwei Tempel. Petar hatte sich noch mit CK verabredet, ein Chinese, der hier aufgewachsen ist. Er kam mit seinem Auto und fuhr uns netterweise zu zwei weiteren Tempeln weit ausserhalb der Stadt. Als wir wieder in Kota Bharu waren, gingen wir in ein Restaurant, wo wir Freunde von CK antrafen. Nach dieser netten Pause trafen wir uns noch mit Naim, ebenfalls eine Person, die Petar über das Couchsurfing kennenlernte. Wir fuhren alle zusammen zum nahe gelegenen Strand. Immer wieder kamen CK und Naim mit irgendwelchen lustigen, aber feinen Snacks zum probieren. Zum Abendessen fuhren wir wieder zurück ins Zentrum. Dieses Mal probierten wir blau gefärbten Reis und Huhn, was ebenfalls lecker schmeckte. Um 22.00 Uhr musste Petar auf den Bus, so verabschiedeten wir uns alle voneinander und gingen wieder separate Wege.

07.07.12
Gegen 11.00 Uhr sass ich immer noch auf meinem Bett am Computer, als mir ein Mitarbeiter des Hostels mitteilte, dass Cai Ping auf mich warte. Ich ging kurz zu ihr hinunter und sie teilte mir mit, dass Naim gleich komme, um mit uns etwas zu unternehmen. Nun war ich gleich etwas überfordert, machte mich parat und packte all meine Sachen zusammen. Naim brachte noch seinen Kollegen Ehsan mit, so fuhren wir zu Viert durch die Gegend. Wir machten einen kurzen Halt bei einer Herstellungsfirma für Ziegel, da Ehsan einige Infos für sein Studium brauchte. Es war interessant zu sehen, wie der ganze Prozess abläuft. Danach fuhren wir zu einem Strand, wo wir ein paar Fischer antrafen und eine Weile schwatzten. Badesachen hatte keiner dabei, da wir ja nicht wussten, wohin wir gehen. Naim fuhr sogar bis Kuala Besut, der Ort, wo ich morgen sowieso hin wollte. Tja, wenn ich das gewusst hätte, hätte ich gleich all mein Gepäck mitgenommen. Während die Drei etwas essen gingen, informierte ich mich bereits über die Bootsfahrt zu den Perhentian Inseln. In einem Büro erhielt ich auch alle Infos, ohne dass mir der Besitzer aufdringlich ein Ticket verkaufen wollte. Cai Ping kam auch noch hinzu, um ein paar Infos einzuholen, dann fuhren wir wieder nach Kota Bharu zurück. Es war schon spät, doch wir mussten noch Einiges erledigen. Naim fuhr uns noch bis zum Markt, wo wir ein paar Früchte einkaufen konnten, danach noch zum Busterminal, wo wir uns über den Bus für morgen informieren konnten. Nun hiess es wieder Abschied nehmen. Ich lernte wieder eine neue Regel in Malaysia, nämlich, dass man den muslimischen Männer beim Tschüss sagen nicht die Hand gibt. Tja, man fällt immer wieder in die verschiedenen „Kulturfallen“ hinein, aber zum Glück nehmen es einem die Leute nicht übel . Ich verabredete mich mit Cai Ping auf den nächsten Morgen, um zusammen zu den Perhentian Inseln zu fahren und ging noch kurz die restlichen Sachen einkaufen.

08.07.12
Es war gar nicht mehr so einfach, so früh aufzustehen. Natürlich war ich heute vollbepackt, da ich mir viele Sachen gekauft habe, weil die Preise auf der Insel scheinbar ums Mehrfache höher sind. Bereits um 06.15 Uhr traf ich mich mit Cai Ping. Kaum im Bus fuhr dieser auch schon ab. Wir schafften die Anreise nach Kuala Besut nicht wirklich in einer Stunde, aber die Boote fahren hier sowieso regelmässig. Die Türe zum Reisebüro, wo ich gestern war, war geschlossen, doch der Nachbar informierte netterweise den Besitzer, sodass dieser kurze Zeit später auftauchte. Er gab mir tatsächlich den Bootspreis inklusive dem Marine Park-Ticket. Da Cai Ping ihr Ticket in letzter Minute doch noch in ihrem Hostel gekauft hatte, wären wir natürlich auf separaten Booten gewesen. Doch der Besitzer des Reisebüros organisierte, dass wir beide auf dasselbe Boot konnten. So mussten wir uns nicht mühsam irgendwo verabreden. Die Überfahrt zur kleinen Perhentian Insel dauerte nur eine halbe Stunde. Nun begann die Suche nach einer Unterkunft. Im ersten Hotel gab es zwar ein Mehrbettzimmer, doch als ich mir dieses anschaute, herrschte Eiszeit. Ich entschied, noch ein paar andere Gästehäuser auszukundschaften. Die ganze Mühe lohnte sich jedoch überhaupt nicht. Im zweiten Hotel hatte es nicht wie erwartet ein Mehrbettzimmer. Das Dritte wäre ok gewesen, aber im Vergleich zum Ersten war der Preis überhaupt nicht gerechtfertigt. Die kleine grüne Schlange, die uns empfangen hatte, hätte mich nicht gestört, aber der Eigentümer war mir einfach zu unfreundlich. Und als wir beim allerletzten Hotel am Long Beach ankamen, war dieses schon voll. Doch auch hier hätten die Konditionen nicht wirklich gestimmt. So kehrte ich nach etwa einer Stunde ins erste Hotel zurück. Naja, so geht das halt manchmal, zum Glück konnte ich meinen Koffer irgendwo deponieren, sonst wäre dies eine anstrengende Sache geworden. Mein Bett war noch nicht parat, aber ich konnte mein Gepäck bereits ins Zimmer bringen. Dann machten Cai Ping und ich uns endlich auf den Weg, um die Umgebung zu besichtigen. In einem Strandrestaurant ass sie etwas, danach machten wir uns auf zu einem längeren Spaziergang. Dieser führte zwar über einen extra präparierten Steinweg, war aber trotzdem wunderschön, da er durch den Dschungel führte. Schon nach kurzer Zeit sahen wir ein paar Echsen, einige sogar ziemlich gross. Auch Schmetterlinge waren immer wieder anzutreffen. Zwischendurch kamen wir an Stränden vorbei, einer davon war ein Traum. Wir unterhielten uns ein wenig mit dem Besitzer, bevor wir weiter bis zum Fischerdorf liefen. Dort hatten wir leider nur kurz Zeit, dieses zu besuchen, da Cai Ping um 16.00 Uhr bereits wieder auf das Boot musste. So kehrten wir dieselbe Strecke wieder zurück und hatten doch noch kurz Zeit, eine Pause beim schönen Strand einzulegen. Als wir wieder bei der Coral Bay waren, kam bereits wieder der nächste Abschied, doch wenn alles gut läuft, werde ich Cai Ping wieder in Kuala Lumpur treffen, da sie dort wohnt und arbeitet. Ich war zwar so müde, dass ich im Stehen hätte einschlafen können, doch da mein Zimmer noch nicht bereit war, schaute ich mir ein paar Tauchshops an und ging etwas essen. Heute war ausnahmsweise früh ins Bett gehen angesagt, und ich war nicht die Einzige, die sich auf das Bett freute.


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