ON TOUR - Woche 043 (Malaysia)

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Malaysias flagPublished: July 20th 2012Asia » Malaysia
July 15th 2012

09.07.12
Ich habe wieder einmal richtig lange geschlafen. Nach dem Frühstück in der Lobby widmete ich mich wieder einmal meinem Tagebuch und weiteren Angelegenheiten am Computer. Erst gegen 14.00 Uhr machte ich mich auf zur Inselerkundung. Zuerst wollte ich einen kurzen Spaziergang durch den Dschungel machen, doch die Mücken hätten mich zu fest geplagt. So lief ich zum Long Beach hinüber. Als ich mir einen schönen Platz ausgesucht hatte, bat ich eine andere Touristin, auf meine Sachen aufzupassen. Es stellte sich heraus, dass Susana auch aus der Schweiz ist. So ging ich beruhigt ins angenehme Wasser und danach setzte ich mich zu ihr zum schwatzen. Zum Sonnenuntergang liefen wir zur Coral Bay hinüber, wo wir uns in ein Restaurant setzten und die schöne Stimmung genossen. Leider musste sie bereits wieder zu ihrem Gästehaus zurück kehren, da ihre Schwester auf sie wartete. Ich kehrte in mein Hotel zurück und erledigte noch ein paar Sachen.

10.07.12
Kurz nach 09.00 Uhr startete ich meinen Spaziergang. Zuerst stattete ich Susana noch einen kurzen Besuch ab, dann lief ich weiter bis zum Long Beach und von dort aus über eine breite unasphaltierte Strasse bis zu den Windmühlen. Von dort oben hatte man eine schöne Aussicht auf einen Teil der Insel. Von nun an ging es eher bergab. Irgendwann kam ich bei einem kleinen Strand an und ich wusste, dass ich falsch gelaufen war, denn eigentlich wollte ich zum D’Lagoon Gästehaus. Ich lief einen Teil der Strecke wieder zurück und fand dieses Mal auch das Schild am Wegesrand. Nun führte der Weg etwa eine halbe Stunde durch den Dschungel, endlich! Zwischendurch gab es Eichhörnchen und grosse Echsen zu sehen. Als ich beim Gästehaus ankam, erwartete mich ein zwar grobkörniger, aber schöner Strand. Ich ging zweimal schnorcheln und sah unglaublich viele Fische, darunter auch zwei kleine ungefährliche Haie - cool! Nach etwa zwei Stunden Aufenthalt machte ich mich wieder auf den Rückweg. Fast am Ende des Spaziergangs sah ich noch von Weitem eine Schlange. So gefällt es mir, endlich ein paar interessante Tiere in Sicht. Als ich wieder am Long Beach ankam, traf ich per Zufall Susana nochmals an. Wir redeten nochmals kurz, doch dann musste sie bereits mit ihrer Schwester die Insel verlassen, um zum nächsten Reiseziel zu gelangen. Ich setzte mich noch eine Weile an den Strand und genoss das Nichtstun. Wieder zurück an der Coral Bay informierte ich mich über die Tauchspots von morgen, doch leider war mein Favorit nicht auf der Liste. Ich sah mir noch den Sonnenuntergang an und ging etwas essen. Bis das Essen kam, dauerte es eine Ewigkeit und es war schon fast kalt. Plötzlich waren so viele Leute im Restaurant, sodass die Angestellten überhaupt nicht mehr nachkamen mit bedienen. Ich fragte den Chef, ob ich ihm irgendwie behilflich sein könne und schwupp war ich eine Kellnerin. Es war so ziemlich alles unorganisiert, ich wusste nicht einmal, welche Tische schon bestellt hatten und welche nicht. Zudem musste ich noch ein paar Infos über das Barbecue und die Zettelwirtschaft haben. Naja, ich meisterte meinen Job recht gut, bis es zu regnen anfing und alle ins überdachte Reich strömten, natürlich teilweise auch ohne Tischnummern. Ich mit meiner schweizerischen Einstellung war natürlich nicht zufrieden, dass die Gäste solange auf das Essen warten mussten, aber ich konnte die Gäste beruhigen und wieder ein Lächeln auf ihr Gesicht zaubern.

11.07.12
Die Nacht war ziemlich ätzend. Zwei Leute wollten unbedingt die Klimaanlage auf Eiszeit stellen. Morgens um 03.00 Uhr wachte ich durch die Kälte auf und stellte die Klimaanlage ab. Doch von diesem Zeitpunkt an hörte ich den einen Touristen ununterbrochen schnarchen, trotz meiner neuen und eigentlich guten Ohrstöpsel. Zudem schaltete eine andere Touristin die Klimaanlage wieder ein. Als ich nach fast zwei Stunden endlich wieder einschlief, kam eine Touristin mit einem Typen herein und benutzte genau die Steckdose hinter meinem Bett, obwohl es noch etliche andere Steckdosen hatte. So weckte sie mich natürlich auf und ich konnte nicht wieder richtig einschlafen. Tolle Nacht! Immerhin hatte sie keinen Sex mit dem Typen, das wäre ja nicht das erste Mal gewesen in einem Mehrbettzimmer. Ich verbrachte wieder einmal Stunden am Computer. Am Nachmittag lief ich zum schönen Strand etwa eine halbe Stunde entfernt. Ich nahm extra den Reiseführer mit, um endlich zu planen, wohin ich demnächst möchte, doch irgendwie schaffte ich nur wenige Seiten. Bereits nach zwei Stunden kehrte ich wieder zur Coral Bay zurück, ging etwas essen und genoss den Sonnenuntergang.

12.07.12
Mein heutiges Tagesprogramm war tauchen. Bereits um 08.30 Uhr ging ich zum Tauchshop und erhielt meine Tauchausrüstung. Bereits eine halbe Stunde später fuhren wir mit dem Boot zum „Tempel“, der beliebteste Tauchort rund um die Insel. Der Tauchgang war auch wirklich schön, teilweise waren wir inmitten von Fischschwärmen und die Unterwasserwelt ist hier ziemlich farbig. Nach dem Tauchgang fuhren wir zum Tauchshop zurück, hatten etwa eine Stunde Pause und dann ging es zum zweiten Tauchort, dem „Sugar Wreck“, einem gesunkenen, etwa 80m langen Schiff. Die Farbenvielfalt war hier nicht mehr so gross, dafür sahen wir einige ungefährliche Bambushaie. Vorallem die Kleintiere sahen mit ihrem Leopardenmuster sehr schön aus, doch anscheinend wechseln sie später die Farbe zu einem einheitlichen Grau. Wieder zurück am Festland unterhielt ich mich ein wenig mit zwei Girls, Emma und Misha, die im selben Dorm waren wie ich. Am späteren Nachmittag erkundete ich die Umgebung um das Hotel herum und fand ein schönes Plätzchen mit Liegestühlen. Die Sonne war immer noch stark und schon bald wurden die Schattenplätze knapper. Somit spazierte ich noch einmal zum Long Beach hinüber, setzte mich eine Weile hin und beobachtete das Geschehen. Irgendwann wurde ich von zwei Touristen gebeten, auf ihre Sachen aufzupassen, damit sie schwimmen gehen konnten. Rose und Khalil machten danach dasselbe für mich. Wir verbrachten noch eine Weile an diesem Strand, gingen dann jedoch für den Sonnenuntergang zu meinem Hotel zurück. Wir verabredeten uns auf später, um zusammen etwas essen zu gehen. Kurz bevor ein kleiner Sturm aufkam, schafften wir es alle nach Hause.

13.07.12
Nach dem Frühstück ging ich zum Strand hinunter und nutzte endlich einmal meine Hängematte. Zudem konnte ich mir den ganzen Tag einen Reiseführer ausleihen, so nahm ich mir endlich einmal die Zeit zu lesen. Gegen Mittag tauchte Gabriel auf, einer der drei Schweizer, die ich gestern kurz kennenlernte. Am späteren Nachmittag gesellten sich auch noch Andy und Päde dazu. Abends setzte ich mich alleine in ein Restaurant am Strand. Als ich den Tisch kurz verliess und wieder zurück kehrte, waren zufälligerweise die drei Schweizer an meinem Tisch. Wir setzten uns zusammen und assen etwas. Nach dem Nachtessen gingen die Drei noch zum anderen Strand hinüber, ich jedoch zog mich zurück ins Hotel, da ich nur noch kurze Zeit den Reiseführer nutzen konnte.

14.07.12
Zwei der Touristen waren heute morgen erneut mühsam. Sie kamen um 05.00 Uhr zurück und die Frau neben mir brachte einen neuen Typen ins Zimmer. Dieser leuchtete mit seiner Taschenlampe überall umher und näherte sich den schlafenden Leuten. Mich und einen anderen Touristen berührte er zudem. Dem Geruch nach war zumindest er betrunken. Es war einfach nur nervig. Nun konnte ich nicht mehr einschlafen, da wie jede Nacht der eine Tourist schnarchte, da halfen auch meine Ohrstöpsel nichts. Etwa 1,5 Stunden später bin ich doch nochmals eingeschlafen, stand aber dadurch viel später auf als geplant und kam somit erst gegen 11.00 Uhr aus dem Hotel. Ich machte es mir wieder in der Hängematte gemütlich und las ein wenig. Am Nachmittag leistete mir Gabriel wieder Gesellschaft. Irgendwann war es wieder so heiss, sodass ich zurück ins Zimmer ging. Ich packte schon einmal alle Sachen zusammen und erledigte noch ein paar Sachen im Internet. Später traf ich zwar die Schweizer nochmals, aber heute ging ich alleine etwas essen.

15.07.12
Heute war bis zum auschecken nur noch Computer angesagt. Aber da es sowieso regnete, war dies nicht so tragisch. Kurz vor 12.00 Uhr lief ich zum Hafen. Dort wurde ich in eine Reihe eingewiesen. Irgendwann waren es immer weniger Leute und als die zwei Touristen, die in derselben Reihe anstanden, abgeholt wurden, fragte ich, wo mein Boot bleibt. Netterweise bot der Mann mir an, mich mitzunehmen. Kaum sind wir abgefahren, fragte ich, wohin wir fahren, denn es war nicht die Richtung zum Festland. Er antwortete, dass wir zuerst eine halbe Stunde mit dem Schnellboot zur grossen Insel fahren würden und dann mit dem langsamen Boot nochmals 45 Minuten bis zum Festland. Ich teilte dem Mann mit, dass ich erstens ein Schnellbootticket bezahlt habe und zweitens eine Reservierung gemacht habe für die Rückfahrt. Er meinte zwar, meine Reiseagentur habe kein eigenes Boot und er wollte mir nur helfen, aber er fuhr mich netterweise wieder zum Hafen zurück und organisierte für mich ein Schnellboot. So kam ich auch tatsächlich nach einer halben Stunde am Festland an. Von dort aus fuhr nur alle zwei Stunden ein Bus, so versuchte ich mein Glück mit trampen. Bereits nach ein paar Minuten wurde ich von einem jungen Mann mitgenommen. Er sprach zwar nicht viel englisch, aber anfangs war die Unterhaltung ok. Doch schon nach kurzer Zeit wurde er etwas mühsam. So war ich auch nicht traurig, als er in eine andere Richtung fahren musste. Auch dieses Mal dauerte es nicht lange, bis mich jemand mitnahm. Ridhuan ist Englischlehrer, so war die Unterhaltung auch einfacher und er erzählte mir viele Sachen über Malaysia. Er brachte mich bis nach Kuala Terengganu, obwohl er gar nicht dorthin musste, sondern eigentlich 40 Minuten davon entfernt wohnt. Er fuhr mich direkt bis zum Hotel, wo wir uns auch verabschiedeten. Als ich das Zimmer betrat, war ich nicht sonderlich erfreut, da es noch nicht einmal gereinigt wurde, obwohl es schon 17.00 Uhr war. Als ich unten an der Rezeption fragte, ob sie das Zimmer reinigen könnten, sagten sie zuerst, sie hätten keine Leintücher mehr. Ich musste mich einige Male wiederholen, bis endlich jemand mein Zimmer reinigte und parat machte. Kurz danach machte ich einen Spaziergang durch die Stadt, solange es noch hell war. Zwischendurch hielt ich Ausschau nach einem anderen Hotel, aber leider waren alle anderen teurer, und mein Zimmer war sowieso schon nicht günstig. Als ich beim Busterminal ankam, traf ich ein Pärchen aus Belgien an, Julie und Thomas. Ich begleitete sie auf ihrer Hotelsuche und als sie etwas Passendes gefunden hatten, ging ich zurück in mein Hotel. Ein Herr beim Busterminal erzählte mir, dass es in meinem Hotel anscheinend Bettbewohner habe. So prüfte ich meine Matratzen, aber leider weiss ich gar nicht, wie diese Dinger aussehen sollten. Jemand hat mir dies einmal beschrieben, aber sicher war ich nicht. Auf jeden Fall war ich ziemlich sicher, dass es Bettwanzen gab und die Angestellte konnte mir auch nichts Definitives sagen. Nach einigem Verhandeln gaben sie mir ein Zimmer mit einer saubereren Matratze, zumindest für diese Nacht.

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Otane75
Hallo zusammen, am 19. September 2011 gehts los nach Bangkok, die erste Stadt von meiner hoffentlich langen Asienreise... gerne berichte ich auf diesem Blog über meine Reise und hoffe, auch von Euch ab und zu News zu lesen...! Um in Kontakt zu bleiben bin ich wie eh und je über gabikuehne@hotmail.com erreichbar. Bis bald Grüessli Gabi ******************************** Hello everybody on the 19th of September I'll start my trip to Bangkok, the first city from my hopefully long trip to Southeastasia. On this blog you may see some pictures. The text will be in german only - s... full info
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