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Published: July 2nd 2012Asia » ThailandJuly 1st 2012
25.06.12
Nach dem Frühstück setzte ich mich auf die Dachterrasse, doch auch hier war es teilweise unerträglich heiss. Ich lernte ein paar andere Touristen kennen und schwatzte eine Weile mit ihnen. Der Tag verging wieder einmal so schnell ohne gross etwas zu unternehmen. Irgendwie habe ich das Gefühl, ich komme nicht vom Fleck. Abends unterhielt ich mich nochmals recht lange mit dem Franzosen Thomas und schaute mir einen Film an - soviel zum Thema Aktivitäten.
26.06.12
Eigentlich wollte ich heute nach Kanchanaburi reisen, um die letzten Tage dort zu verbringen. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, ich hätte hier in Bangkok noch Einiges zu erledigen. Um die Mittagszeit fuhr ich mit Thomas zur Einkaufsmeile, um dort erneut Geld zu wechseln. Der ganze Zeitaufwand hat sich zwar nicht wirklich gelohnt, aber nun weiss ich immerhin, wo sich die günstigeren Wechselstuben befinden und konnte zudem schon mal etwas Geld wechseln für Malaysia. Als ich wieder zurück bei der Khao San Strasse war, ging ich ins Casablanca, ein Restaurant, das mir Isaac vorgestellt hatte. Als ich nach ihm fragte, stellte sich heraus, dass er nicht mehr hier ist. Sein Kollege und Eigentümer des Restaurants lud mich netterweise zu sich im Restaurant zum Essen und Trinken ein, so genoss ich wieder einmal ein westliches Essen. Abends setzte ich mich wieder mit Thomas draussen hin und wir unterhielten uns sehr lange. Es wurde wie immer sehr spät, bis ich endlich ins Bett kam.
27.06.12
Es war grundsätzlich schon recht definitiv, dass ich heute Bangkok verlasse. Doch als ich feststellte, dass ich sogar Internet im Zimmer habe, änderte ich meine Pläne und entschied, die restlichen Tage in Bangkok zu bleiben. Endlich konnte ich ein paar Sachen erledigen, ohne ständig irgendwo auf der Strasse nach Internet zu suchen. Mein Glück mit dem Internet dauerte jedoch nicht lange. Am Nachmittag war vor lauter Hitze wieder einmal ein Nickerchen angesagt und abends schaute ich mir erneut einen Film an.
28.06.12
Nach dem Frühstück erledigte ich wie immer ein paar Sachen am Computer, doch auch heute hatte ich kein Glück mit Internet. So ging ich in die Nähe der Khao San Strasse, um den von Thomas erwähnten Ort zu finden, wo man gratis Internet benutzen kann. Der Raum war schön klimatisiert, so verbrachte ich stundenlang dort. Ich musste unbedingt noch ein paar Infos sammeln, um mich zu entscheiden, über welche Grenze ich demnächst einreisen möchte.
29.06.12
Irgendwie kommen mir ständig wieder Sachen in den Sinn, die ich noch brauchen könnte, und diese zu besorgen, braucht meistens wieder viel Zeit. Zudem konnte ich mich immer noch nicht entscheiden, über welche Grenze ich reisen möchte. So war heute wieder nichts mit Zugticket kaufen. Dafür hielt ich einen Schwatz mit dem Schweizer Pascal und wie immer mit Thomas. Aber immerhin war die Entscheidung richtig, hier zu bleiben anstatt nochmals aus Bangkok zu fahren, so ist es auf jeden Fall einfacher, irgendetwas zu organisieren.
30.06.12
Mein erstes Projekt war heute das Zugticket zu kaufen. So fuhr ich zum Bahnhof und liess mir alle Preise und Infos geben, bevor ich mich definitiv entschied. Danach lief ich zur nahegelegenen Chinatown, wo ich mich auf die Suche nach den paar Sachen machte. Als ich nur halbwegs erfolgreich war, fuhr ich noch zum Einkaufszentrum und zum Pratunam Markt. Ich war schon ziemlich müde vom vielen umher laufen, sodass ich nicht mehr die Energie hatte, alles anzuschauen. Da ich auch zu müde war, um nochmals zur selben Strasse zurück zu laufen, entschied ich mich für die nähere Strasse. Die Strafe folgte auch sogleich, denn ich musste eine ganze Stunde auf den Bus warten. Eigentlich hätte ich in dieser Stunde gut auch zur Khao San Strasse zurück laufen können, aber man meint halt immer, wenn man schon so lange wartet, dass der Bus gleich kommen muss. Im Bus lernte ich Margaret aus Schottland kennen. Wir unterhielten uns ein bisschen und liefen zusammen bis zum Restaurant, wo ich etwas essen ging, dann trennten sich unsere Wege auch schon wieder.
01.07.12
Wieder einmal war Wochenende und somit der Markt geöffnet, der soviele Sachen anbietet. Ich startete nochmals einen Versuch, um hier meine Sachen zu finden und war zwischendurch sogar erfolgreich. Als ich den Markt schon wieder verlassen wollte, lernte ich Annabelle kennen, eine Kubanerin, die in Kalifornien lebt. Wir unterhielten uns recht lange und verabredeten uns auf den Abend. Ich kehrte ins Zentrum zurück, wo ich schlussendlich auch in der Apotheke erfolgreich war und den Preis etwas herunter handeln konnte. Zurück im Zimmer überraschte mich Thomas wieder einmal mit einem Besuch, doch auch heute verhielt er sich komisch, sodass ich keine grosse Lust hatte, mich noch länger mit ihm zu unterhalten. Um 18.30 Uhr ging ich bereits etwas essen, da ich schon Hunger hatte und kurze Zeit später traf ich mich mit Annabelle. Wir liefen etwas durch die Gegend und setzten uns irgendwann in ein Restaurant, wo Annabelle etwas ass. Später kam noch Irina hinzu, eine Kollegin von Annabelle. So machten wir nochmals eine Runde zu Dritt und verbrachten einen lustigen Abend.
Wow, eine ganze Woche lang praktisch keine Fotos gemacht, das ist ja mal etwas ganz Neues. So konnte ich mir das mühsame Ausselektionieren einmal sparen

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