8-stündiger Reitausflug nach Ulken Kajindy


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September 6th 2010
Published: September 16th 2010EDIT THIS ENTRY

Weil uns der Reitausflug vom Vortag gut gefallen hatte, haben wir uns dafür entschieden nochmals eine Reitexkursion im Aksu-Zhabagly Nationalpark zu machen. Elmira konnte uns davon überzeugen, dass eine 8- bis 9-stündige Reittour zum Pass Ulken Kajindy im Nationalpark sehr lohnenswert sei. Mit einer 3- bis 4-stündigen Reittour komme man nur zum Rande des Nationalparks….. Moni liess sich dann doch auch davon überzeugen, obwohl sie schon befürchtete am nächsten Tag nicht mehr sitzen und gehen zu können….
Unser Guide Farchat brachte dann also morgens um 10 Uhr, wie abgemacht drei Pferde zu unserem Guesthouse. Moni bemerkte schon nach dem Aufsteigen, dass es mit diesem Gaul etwas mühsamer werden würde, als mit dem Pferd vom Vortag. Der Kerl war eher in Fresslaune, als in „Spazierlaune“, schlich trotz treiben hinter den beiden anderen Pferden her und wollte bei jedem Bächlein trinken. Zu allem Überfluss waren die Zügel so kurz, dass Moni fast kopfüber vom Pferd flog, als der Gaul den Kopf zum trinken im Fluss senkte. Farchat gab Moni seine Gerte (ein flexibler Zweig, den er vorher von einem Strauch abgeschnitten hatte). Als Moni die Gerte in der Hand hatte, wollte das Pferdchen dann doch etwas schneller laufen. Und als Farchat das Zaumzeug von seinem Pferd mit Moni's Pferd tauschte (da die Zügel und einiges länger waren), war Moni wieder zufrieden.
Wir trieben unsere Pferde den relativ steilen Hang bergauf. Da Farchat kein Englisch spricht hat er sich vor allem mit Andreas auf Russisch unterhalten. Er war sehr neugierig und wollte einiges wissen… Andreas musste zum Beispiel unsere Nationalhymne vorsingen, er wollte wissen, welches unsere Nationalspiele und unsere Musikinstrumente seien, wie unser Präsident heisse und wie unser Essen schmecke. Gleichzeitig musste Andreas auch sein wissen über Kasachstan unter Beweis stellen und einige „Testfragen“ beantworten. Farchat ist übrigens Architekt, aber im Sommer führt er seit 6 Jahren Touristen reitenderweise durch den Aksu-Zhabagly Nationalpark.
Unsere Reittour führte über Stock und Stein, rauf und runter und durch Täler und über Bäche. Bei einer „Fotosession“ von Andi auf Moni’s Gaul (sieht super aus… siehe Fotos) wären noch fast die anderen beiden Pferde abgehauen, obwohl unser Guide ihnen die Vorderhand zusammengebunden hatte. Er musste Ihnen ein ziemliches Stück nachrennen, um Sie wieder einzufangen.
Nach unserer 8-stündigen Tour war mindestens Moni ziemlich froh, als wir heil in unserem Guesthouse angekommen waren. Sie wusste nämlich schon fast nicht mehr wie sitzen und das Pferdchen war in der Zwischenzeit aufgewacht und war ziemlich in „Traber-Laune“….



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