ON TOUR - Woche 038 (Myanmar - Thailand)


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June 10th 2012
Published: June 15th 2012EDIT THIS ENTRY

04.06.12
Bereits gegen 05.15 Uhr ging ich frühstücken. Kaum fertig, kam auch schon der Bus. Ich glaube Myanmar ist das einzige Land, wo der Bus früher fährt als eigentlich geplant. Dieses Mal fuhr er sogar eine halbe Stunde früher ab, also hatte ich Glück, dass ich pünktlich war. Nach 6,5 Stunden Fahrt kamen wir in Yangon an. Dort suchte ich den richtigen Bus, um ins Zentrum zu fahren, dies dauerte fast noch einmal 1,5 Stunden. Ich kehrte in dasselbe Hotel zurück wie am ersten Tag und gleich nach dem Einchecken ging ich etwas spazieren. Ich gönnte mir einen Joghurtdrink und einen kleinen Snack. Doch kaum eine Stunde in Yangon, hatte ich wieder dieselben Bauchschmerzen wie in den ersten Tagen. Ich nehme an, dass es der Joghurtdrink war. So kehrte ich bereits zwei Stunden später zurück ins Hotel und schlief etwas. Als ich wieder aufwachte, war es schon ziemlich spät, sodass ich das Abendessen ausliess.

05.06.12
Gegen 08.30 Uhr verliess ich das Hotel, um noch etwas mehr von Yangon zu sehen. Ich machte einen Rundgang beim Bogyoke Aung San Markt und schlenderte stundenlang durch die Strassen. Die Suche nach dem Herrn mit den feinen und unbedenklichen Joghurtdrinks musste ich aufgeben, da er keinen festen Standplatz hat. Ich ging früh etwas essen und dann zurück ins Zimmer.

06.06.12
Heute war mein letzter Tag in Yangon. Und ehrlich gesagt war es noch schwierig, die letzten paar Kyat’s auszugeben, ohne sich dumm und dämlich durchzufressen. Getränke muss ich ja eh beim Flughafen wieder abgeben und für Souvenirs habe ich schlichtweg keinen Platz. Ich schlenderte wieder durch etliche Strassen und heute fand ich auch den Herrn mit den feinen Joghurtdrinks wieder. So gönnte ich mir gleich zwei Stück davon, mmh fein. Um 12.00 Uhr ging ich zurück ins Hotel, machte mich nochmals frisch und erledigte noch ein paar Sachen, bevor ich gegen 14.00 Uhr mit dem lokalen Bus zum Flughafen fuhr. Ich war etwas früh dran, aber die Zeit ging schnell vorbei. Kurz vor dem Abflug lernte ich Leen aus Belgien kennen und setzte mich im Flugzeug neben sie. In Bangkok trennten sich unsere Wege leider auch schon wieder. Es war bereits 20.30 Uhr, als ich meinen Koffer wieder in den Händen hielt. Ich fragte einige Leute, wo ich den Bus Nr. 143 nehmen kann, um praktisch direkt zur Adresse von Stefanie zu fahren. Alle meinten, ich könne den Gratis-Shuttlebus nehmen, der fahre mich zum Busterminal. Das war auch so, aber leider nicht zum Terminal, wo diese Busnummer vorhanden war. Ich fragte mich dumm und dämlich und wurde entweder zum Flughafen zurück geschickt oder aber zu einem anderen Bus verwiesen. Zweimal dachte ich, ich käme aus dem Areal hinaus, doch dummerweise landete ich beide Male wieder beim Busterminal. Ich war schon reichlich genervt, da hier mit englisch wieder überhaupt nichts lief und die Leute nur immer „ja“ sagen statt „ich weiss es nicht“. Irgendwann fuhr immerhin der Minibus ab und brachte mich in die Nähe von Minburi. Nach etlichen Wiederholungen verstand der Fahrer endlich, wo ich aussteigen wollte. Von dort aus musste ich noch einen lokalen Bus nehmen. Die Reise war jedoch noch nicht zu Ende, da ich den Rest der Strecke noch laufen musste. Glücklicherweise offerierte mir ein Thailänder, dass seine Frau mich zur gewünschten Adresse fährt. Es war etwas schwierig, die neue Adresse zu finden, aber um 23.00 Uhr kam auch ich endlich bei Stefanie an. Sie war natürlich schon am schlafen, liess aber die Türe offen, sodass ich in mein Zimmer gehen und endlich schlafen konnte.

07.06.12
Stefanie und Kaja waren bereits aus dem Haus. Zu dumm, dass sie im neuen Haus noch kein Internet installiert hatte. So nutzte ich die Zeit, um all meine Kleider zu waschen. Es war herrlich, wieder einmal eine Waschmaschine nutzen zu können. Den Rest des Tages verbrachte ich mit lesen. Zudem unterhielt ich mich recht lange mit der Nanny. Als Kaja nach Hause kam, spielte ich noch etwas mit ihr. Abends wollten Stefanie und Kaja einen Film anschauen, doch bereits nach einer halben Stunde war ich wieder die einzige Interessierte. Schade, schliesslich war es unser letzter Abend.

08.06.12
Ich stand früh auf und versuchte, all mein Gepäck wieder in meinen Koffer zu bringen. Es war ja zu schön in Myanmar, als ich mit weniger Gepäck reisen konnte. Ich verliess das Haus jedoch erst gegen Mittag. Stefanie war noch nicht zurück, so hinterliess ich ihr eine Nachricht und verabschiedete mich nur von Kaja und ihrer Nanny. Auf halbem Weg wurde ich wieder bis zur Hauptstrasse mitgenommen, von wo aus ich den lokalen Bus ins Stadtzentrum nehmen konnte. Die Fahrt dauerte ewig, so kam ich erst 2,5 Stunden später beim Hotel an und checkte ein. Ich spazierte noch etwas durch die Strassen und abends ging ich etwas essen. Schon am ersten Tag im realen Bangkok hatte ich jedoch wieder einmal ein Problem, weil ich jemanden gebeten habe, mir das nächste Mal, wenn ich „nicht scharf“ bestelle, mir auch ein „nicht scharf“ gekochtes Menü zu bringen. Der Inhaber schnauzte mich jedoch nur an und sagte, ich könne ja die Polizei holen. Und als ich ihm die Sache erklären wollte, sagte er, er sei müde, immer den Touristen zuzuhören und er meinte, ich solle verschwinden. Ich nehme an, er dachte, ich wolle den Preis nicht bezahlen, was überhaupt nicht der Fall war. Ich war enttäuscht, dass er nicht einmal zuhören wollte und kehrte ins Hotel zurück.

09.06.12
Ich schaffte es erst, gegen 14.00 Uhr aus dem Zimmer zu gehen. Für den Markt war es bereits zu spät, deshalb machte ich wieder einen längeren Spaziergang. Die meiste Zeit verbrachte ich jedoch im Hotel mit meinem Computer, um all die Fotos von Myanmar herunter zu laden. Abends ging ich nur nochmals kurz raus um etwas zu essen.

10.06.12
Bereits gegen 09.00 Uhr machte ich mich auf den Weg zum berühmten Chatuchak Markt. Der Markt ist riesig und hat Produkte aus allen Sparten zu bieten. Ich war noch nicht einmal bei der Hälfte, als ich Nadine aus der Schweiz kennen lernte. Wir verstanden uns auf Anhieb gut und verbrachten den ganzen Nachmittag zusammen auf dem Markt. Da es ihr letzter Tag in Bangkok war, wollte sie noch einige Souvenirs einkaufen. Gegen 15.30 Uhr war es genug für mich. Ich verabschiedete mich von Nadine, verabredete mich jedoch mit ihr auf später in meinem Gästehaus. Ich machte noch einen Halt im Supermarkt und gönnte mir nach fast neun Monaten reisen eine Dose Nutella. Als ich wieder im Hotel war, machte ich ein paar Sachen parat, die Nadine eventuell für mich nach Hause nehmen konnte. Kurz vor 20.00 Uhr setzte ich mich draussen hin, um auf sie zu warten. Währenddessen lernte ich Jozef aus Südafrika kennen. Als Nadine um 21.30 Uhr immer noch nicht auftauchte, schrieb ich ihr ein Mail und erhielt prompt eine Antwort, dass sie erst jetzt in einer Bar mit Wifi sei. Naja, eigentlich hatten wir uns ja bei mir verabredet, doch sie wollte noch kurz ihre Lieblingsband hören, da es ihr letzter Abend war. Ich schrieb ihr zurück, dass ich auf sie warten würde. So verbrachte ich stundenlang draussen mit Jozef, Rainer aus Deutschland gesellte sich auch noch hinzu. Um 01.00 Uhr ging ich ins Zimmer zurück und eine halbe Stunde später schrieb sie mir eine Nachricht, dass sie todmüde sei und jetzt nach Hause ginge. Einmal mehr wurde ich höchst enttäuscht und sitzen gelassen, es macht einfach keinen Spass. Ich war wirklich genervt und enttäuscht, da ich es nie von ihr erwartet hätte - aber so täuscht man sich in Leuten.


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