ON TOUR - Woche 035 (Myanmar)

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Burmas flagPublished: June 15th 2012Asia » Burma
May 20th 2012

14.05.12
Heute war noch früher aufstehen angesagt, da ich nicht genau wusste, wann der Pick-Up abfährt. So weckte ich gegen 05.30 Uhr auch Ryan, um zu fragen, ob es ihm wieder besser gehe und er mit mir weiterreise. Es ging ihm jedoch noch nicht viel besser, deshalb musste ich mich alleine auf den Weg machen. Nach dem Frühstück lief ich somit zur Kreuzung und erfuhr, dass der Pick-Up um 06.30 Uhr losfährt. Die Fahrt bis nach Kyaiktiyo dauerte nur eine halbe Stunde, aber von dort bis nach Bago musste ich etwa drei Stunden ausharren. In Bago durfte ich mein Gepäck in einem Hotel deponieren. Somit konnte ich direkt zum Kloster laufen, wo man den Mönchen bei der Essensausgabe zuschauen kann. Dort traf ich France und Henry aus Kanada und noch ein paar asiatische Touristen an. Es gab ein schönes Bild ab, soviele Mönche auf einmal zu sehen, aber man kommt sich doch etwas blöd vor. Von hier aus musste ich zum Busterminal laufen, um mein Ticket nach Kalaw zu organisieren. Irgendwann konnte ich mich auch für eine Gesellschaft entscheiden und kaufte es. Nun hatte ich noch knapp drei Stunden Zeit, um die restlichen Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Kurz als ich beim grossen Buddha ankam, fuhren France und Henry mit einem Motorradtaxi entgegen und nahm mich mit. Sie luden mich ein, die restlichen Sehenswürdigkeiten mit ihnen zu besuchen. Gegen den Schluss wurde es dann doch etwas knapp, da ich ja noch mein Gepäck abholen und zum Busterminal laufen musste, aber ich schaffte es noch rechtzeitig. Gegen 15.30 Uhr fuhren wir los in einem klimatisierten, sauberen Bus, ich wieder einmal die einzige Touristin. Gegen 18.00 Uhr machten wir eine halbe Stunde Pause zum essen, danach ging die Fahrt im Dunkeln weiter. Draussen waren nur sehr selten Lichter zu sehen, sehr eindrücklich. Gegen 02.00 Uhr morgens kam ich in Kalaw an. Die Busfahrt war sehr angenehm, obwohl sie lange war. Und ich konnte auch etwas schlafen. Die Strecke bis zum Hotel war sehr kurz und nach einmal klopfen machte auch jemand die Tür auf. Ich wollte für den nächsten Tag ein Zimmer reservieren und durfte für die heutige restliche Nacht auf der Couch übernachten. Gegen 06.00 Uhr erhielt ich mein Zimmer und ging gleich nochmals schlafen

15.05.12
Nach dem Frühstück war ich in meinem Zimmer, als ich plötzlich Touristen hörte. Und siehe da, Ryan ist ebenfalls in Kalaw angekommen. Leider in Begleitung von drei weiteren Touristen, also war nichts mehr mit zusammen reisen. Wir trafen uns später kurz zum Mittagessen, danach erkundigte ich mich über Touren zum Inle See. Gleich beim Hotel nebenan startete ich meine Anfragen. Doch kaum hatte ich ein paar Fragen gestellt, wurde es dem Herrn zu bunt und er sagte, ich stelle ihm zu viele Fragen, das nerve ihn, ich solle doch jetzt bitte gehen. Sowas hatte ich ja noch nie erlebt. Soll ich etwa einfach eine Tour buchen ohne zu wissen, was mich erwartet? Unglaublich! Der erste Eindruck von Kalaw war so positiv, doch jetzt war ich doch etwas frustriert. Ich kehrte zurück in mein Zimmer und kurze Zeit später machte ich nochmals einen Versuch bei anderen Agenturen. Die vierte Agentur war komplett das Gegenteil. Ich sass in Sam’s Restaurant, erhielt eine Tasse Tee und er nahm sich eine halbe Stunde Zeit, um alles zu besprechen. Wirklich zwei Welten! Ich war mir sicher, dass ich die Tour mit ihm buchen wollte, doch alleine wäre dies sehr teuer. So machte ich mich auf die Suche nach all den Touristen, fand jedoch weder die drei von heute morgen in meinem Hotel, noch die Gruppe von Ryan. Dafür traf ich Hans aus Belgien, welcher sich ebenfalls für eine Tour interessierte. In der Zwischenzeit kaufte ich mir ein paar Sachen für das Trekking und fand schliesslich auch die drei Touristen von heute morgen. Als ich ihnen die Agentur vorschlug, sagten sie mir, dass sie bereits gebucht hatten. Der Zufall wollte es jedoch, dass sie bei Sam gebucht hatten, somit waren wir eine Gruppe von 5 Interessenten. Wir setzten uns alle nochmals mit Sam zusammen und buchten gemeinsam die Tour. Nun konnte ich endlich zurück ins Hotel, um noch ein paar Sachen zu erledigen.

16.05.12
Ich deponierte mein Gepäck bei Sam im Restaurant und traf mich mit Lara, George, Frederick und Hans bei der Reiseagentur. Uns wurden unsere Guides San Mya und Ko Phyo vorgestellt und kurz nach 08.00 Uhr ging die Trekkingtour auch schon los. Bereits nach kurzer Zeit gab es diverse Kreuzungen, was ein Trekking alleine fast unmöglich macht. Wir waren also froh, unsere aufgestellten Guides bei uns zu haben. San Mya zeigte uns zwischendurch verschiedene Pflanzen und erklärte uns Einiges über die Kultur von Myanmar. Der Weg führte Hügel rauf und runter, durch kleine Wälder, Wiesen und etliche Reisfelder. Immer wieder waren Ochsenkarren und Einheimische bei der Arbeit auf dem Feld zu sehen. Pünktlich zur Mittagszeit kamen wir in einem Dorf an. Bei einer Familie erhielten wir Tee und Reiscracker. Zudem erhielten wir ein köstliches Mittagessen, welches von unserem Koch Ko Chet zubereitet wurde. Nach dem Essen liefen wir etwa 1,5 Stunden, bis wir zu einem Bahnhof kamen. Da soeben ein Zug eingetroffen ist, herrschte ein buntes Markttreiben, ein sehr schönes Bild. Nach einer kurzen Pause ging es nochmals etwa eine Stunde weiter, bis wir bei der nächsten Familie ankamen. Kaum angekommen, fing es an zu regnen, wir hatten wirklich Glück. Erneut erhielten wir Tee mit Reiscrackern. Hans und ich liefen kurz zur Pagode, aber ausser ein paar Mönchen und ein paar Hunden war nichts Spezielles zu sehen. Wieder im Dorf zurück, setzten wir uns zum Rest der Gruppe zum Tee trinken beim Nachbarn. Abends wurde uns erneut ein köstliches Nachtessen aufgetischt. Nach dem Essen besuchten wir eine weitere Nachbarsfamilie. Hier wurden wir mit Tee und Bananen verköstigt. Ich habe seit langem nicht mehr soviel an einem Tag gegessen. Obwohl es erst kurz vor 22.00 Uhr war, war ich sehr müde. Die anderen sassen noch ein wenig draussen, ich hingegen ging bereits ins Bett. Doch bereits nach einer Stunde Schlaf wurde ich geweckt. Ein Familienmitglied kam betrunken nach Hause und kaum im Bett, fing er an zu schnarchen. Um 03.00 Uhr, nachdem ich kein Auge zugetan hatte, weckte ich ihn und dachte, endlich schlafen zu können. Doch kaum fünf Minuten später schrie der Hahn zum ersten Mal. Irgendwann schaffte ich es doch noch, ein paar Minuten zu schlafen.

17.05.12
Ich war extrem müde und dadurch nicht in bester Laune. Das Frühstück war jedoch ein Aufsteller, es gab unter anderem leckeren Pfannkuchen. Gegen 08.00 Uhr begannen wir unser heutiges Trekking. Erneut war die Landschaft sehr eindrücklich. San Mya erklärte uns immer wieder diverse Pflanzen und Gebräuche. Als wir bei einer Schule vorbei kamen, machten wir eine kurze Pause. Da gerade Schulferien waren, wurde der Raum genutzt, um sich auf einen Tanzwettbewerb vorzubereiten. So erhielten wir gleich eine Kostprobe. Kurz nachdem wir die Schule verlassen hatten, zog ein heftiges Gewitter über uns her. Es regnete in Strömen, es windete und war kalt. Wir suchten etwas Schutz unter einem Baum, aber viel half dies nicht. Nur Frederick hatte eine Regenjacke und Regenhose dabei. Ich hatte zumindest meinen Regenschutz für den Rucksack und den Schirm dabei. Die anderen hatten überhaupt nichts zum schützen und waren schnell klitschnass. Das nächste Dach zum Schutz war weit entfernt und nachdem es nicht den Eindruck machte, als wäre es nur ein kurzer Schauer, liefen wir im Regen weiter. Schon nach kurzer Zeit verwandelte sich der Trekkingpfad zu einem kleinen Bach. Ich zog sogar meine Trekkingsandalen aus, damit diese nicht kaputt gingen, es war einfach zu matschig. Die Sandalen von Hans waren nach kurzer Zeit defekt und so musste er barfuss weiter laufen. Endlich kamen wir bei der Familie an, wo unser Mittagessen geplant war. Zuerst wuschen wir alle unsere Schuhe und hingen die Kleider zum trocknen auf, danach war es Zeit zum essen. Nach der längeren Mittagspause ging unser Trekking weiter. Zum Glück hat es aufgehört zu regnen. Doch wir waren etwas langsamer, da wir durch den ganzen Matsch laufen mussten. Wir erreichten unser Tagesziel trotzdem noch vor Einbruch der Dunkelheit. Bei einem kleinen Shop machten wir noch eine kleine Snackpause, danach quartierten wir uns in einem Kloster ein. Einmal mehr zauberte Ko Chet ein feines Essen auf den Tisch. Wir waren alle schon voll und konnten kaum aufhören zu essen. Ich war froh, endlich den ganzen Schmutz von mir waschen zu können, auch wenn es ziemlich umständlich war, sich draussen in der Dunkelheit beim Brunnen zu waschen. Wir sassen noch etwas beisammen, bevor wir früh schlafen gingen.

18.05.12
San Mya war nicht so fit, deshalb übernahm Ko Chet ihre Rolle als Tourguide. Gegen 07.15 Uhr marschierten wir los. Zum Glück hatte es über Nacht nicht geregnet, so blieben unsere Schuhe heute vom roten Schlamm verschont. Heute war das Trekking nicht mehr so anstrengend, aber auch nicht mehr so spektakulär von der Landschaft her. Es dauerte über vier Stunden, bis wir am Inle-See ankamen. Hier hiess es Abschied nehmen. Es war wirklich ein tolles Trekking und es war schade, dass wir uns schon von den drei Guides trennen mussten. Wir erhielten noch unser Mittagessen in einem Plastikgeschirr überreicht, welches wir dann auf dem Boot essen konnten. Nun begann unsere Bootstour über den Inle-See. Zuerst fuhren wir durch einen engeren Kanal vorbei an schwimmenden Gärten, dann besuchten wir auch schon den ersten Souvenir-Shop. Hier konnten wir Leuten beim Silber schmieden zuschauen, doch der Hauptgrund des Besuchs war schon wegen dem Verkauf. Der Bootsführer schlug uns danach etliche andere Werkstätten vor, welche wir alle ablehnten, da diese ebenfalls nur als teure Souvenirshops galten. Wir entschieden uns noch für eine Weberei, hier machte es den Anschein, als würden die Arbeiter genau dann arbeiten, wenn Touristen ankommen. Es war trotzdem interessant, die verschiedenen Abläufe zu sehen. Die Vier hatten nun überhaupt keine Motivation mehr, um weitere Sachen anzuschauen, sondern wollten unbedingt etwas trinken gehen. So fuhren wir weiter und machten beim erstbesten Restaurant einen Halt. Wir diskutierten ein wenig, was wir nun noch anschauen wollten und ich musste mich einmal mehr durchsetzen, damit wir nicht schon direkt nach Nyaungshwe fuhren. Schliesslich hatten wir diese Tour extra so gebucht, es wäre ja Blödsinn gewesen, nichts zu besuchen. So beschlossen wir zusammen, noch einen Shop zu besuchen, wo Zigarren hergestellt werden. Hier verweilten wir ziemlich lange, anscheinend war es nun doch interessanter als gedacht. Unser nächster Halt war beim Kloster, wo normalerweise ein Mönch Kunststücke mit Katzen vorführt. Doch leider ist dieser Mönch verstorben und wird am nächsten Tag beerdigt. So waren viele Einheimische anwesend und es herrschte eine spezielle Stimmung. Unser letzter Halt war im Dorf Maing Thauk, wo eine lange Brücke zu sehen war. Eigentlich hätte man hier noch ein Waldkloster besuchen können, doch leider hatten wir hierzu keine Zeit mehr. Kurz nach 18.00 Uhr kamen wir in Nyaungshwe an. Im Hotel von Lara, George und Frederick verabschiedeten wir uns, ich ging mit Hans zu seinem Hotel und konnte mit ihm ein Zimmer teilen. Direkt nach dem einchecken wurden uns Tee und Früchte serviert, ein einmaliger Service. Danach gingen wir noch kurz etwas essen, bevor wir müde ins Bett gingen.

19.05.12
Das Frühstück war einmalig, aber am Tisch herrschte eine Stimmung wie bei einer Beerdigung. Nachdem wir hartnäckig ein paar Fragen gestellt hatten, kam doch noch eine bessere Stimmung auf. Hans ging zum Arzt und zum Markt, ich hingegen wusch wieder einmal meine Kleider. Danach machte ich einen Rundgang durch das Dorf. Hier sieht man eine Pagode nach der anderen, aber viele Sehenswürdigkeiten gibt es hier nicht. Dafür war es umso schöner, Pferdekutschen zu sehen. Man kommt sich vor wie in einer anderen Welt. Ich entschied mich, Nyaungshwe heute noch zu verlassen. Nach dem auschecken lief ich zur Haltestelle, wo es Motorrad-Pick-Up‘s gibt. Diese verlangten natürlich wieder einmal den doppelten Preis, sodass ich zu Fuss ging und hoffte, anderweitig ein Transportmittel zu finden. Doch schon nach kurzer Zeit kam erneut ein Motorrad-Pick-Up und nahm mich nach dem zweiten Versuch zum normalen Preis mit. Bei der Kreuzung in Shwenyaung traf ich James von Sam’s Reiseagentur wieder und wurde zu einem Tee eingeladen. Danach versuchte ich mein Glück mit Autostopp und wurde prompt von einem Lastwagenfahrer mitgenommen. Er sprach zwar nur sehr wenig englisch, doch wir verstanden uns bestens. Zwischendurch hielt er sogar an, sodass ich Fotos machen konnte. In Aungban war leider Endstation und ich musste mir für die letzten 10 Kilometer ein weiteres Transportmittel suchen. Schon nach kurzer Zeit wurde ich von einem Motorradfahrer mitgenommen und wurde direkt ins Zentrum gebracht. James kam kurze Zeit nach mir in Kalaw an. Er wollte mir mit dem Kauf des Bustickets helfen, doch auch er erreichte keinen besseren Preis. Es war sogar so, dass der Preis derselbe war wie von Shwenyaung aus. Ich ging zuerst etwas essen. Im Restaurant traf ich auf Aline aus Belgien. Wir unterhielten uns ein wenig, doch leider wollte ich ja unbedingt noch heute weiter reisen. Aline ist seit drei Jahren unterwegs, mit ihr hätte ich mich bestimmt stundenlang unterhalten können. Aber die Welt ist ja bekanntlich klein, sodass wir uns vielleicht irgendwo nochmals treffen. Ich holte mein Gepäck in Sam’s Büro ab und lief der Hauptstrasse entlang. Nach einer Viertelstunde hatte ich Glück und wurde von einem frisch vermählten Pärchen und ihrem Kollegen mitgenommen. Nur Moe Pwint Phy Le konnte englisch sprechen, sie übersetzte zwischen uns allen. Als wir nach etwa zwei Stunden in Thazi ankamen, dachte ich, dass es hier leichter wäre, ein günstiges Hotel zu finden. Doch die Preise im Reiseführer hatten sich schon fast verdreifacht, sodass ich mich entschied, bis Meiktila weiter zu fahren. Als wir dort ankamen, fuhren mich die Drei solange durch die Stadt, bis ich etwas Geeignetes gefunden hatte. Das erste Hotel hatte keine Lizenz für Ausländer, doch beim zweiten Hotel hatten wir Glück. Nach dem Einchecken packte ich meine ganzen Sachen wieder um und wollte eigentlich früh schlafen gehen, doch auch heute wurde es fast wieder Mitternacht.

20.05.12
Gegen 07.30 Uhr ging ich frühstücken. Danach schrieb ich endlich mein Tagebuch und informierte mich kurz über die Sehenswürdigkeiten. Gegen 11.00 Uhr machte ich einen kleinen Rundgang durch die Stadt. Wenn ich gewusst hätte, dass es nicht wirklich viele tolle Sehenswürdigkeiten hat, hätte ich natürlich mein Gepäck gleich mitgenommen. Doch so musste ich zurück zum Hotel laufen, um auszuchecken und dann wieder dieselbe Strecke bis zum Busterminal. Nach kurzen Verhandlungen konnte ich doch noch in den Bus einsteigen. Man sagte mir, dass der Bus um 13.00 Uhr losfährt. Dies hat er zwar auch gemacht, aber nur etwa 100 Meter um die nächste Ecke. Und hier sassen wir bis kurz vor 14.00 Uhr. Wir mussten den Bus wechseln und die Fahrt konnte losgehen. Doch schon nach zwanzig Minuten hatten wir den ersten platten Reifen. Irgendwann ging es weiter, doch die Reise schien kein Ende zu haben. Da ich nicht bis ans Endziel fahren, sondern bei einer Kreuzung aussteigen wollte, musste ich ständig darauf achten, wo wir gerade sind. Doch da alles in Zeichen angeschrieben ist, kommt man nur mit Hilfe der Einheimischen weiter. Natürlich wurde die Fahrt nochmals unterbrochen, um zu essen. Gegen 17.30 Uhr kam ich endlich an der Kreuzung an. Leider wurde mir für den Bus wieder ein extrem überteuerter Preis offeriert, sodass ich dankend ablehnte. Ich lief zu Fuss weiter und wurde netterweise von einem Motorradfahrer bis ins nächste Dorf mitgenommen. Dort war man ebenso besorgt um mich, da es schon dunkel war, und so winkte jemand für mich den richtigen Bus herbei. Auch hier waren wieder Preisverhandlungen nötig, aber immerhin hatte ich noch die Möglichkeit, bis nach Pyin U Lwin zu kommen. Die Fahrt dauerte ewig, ebenfalls mit einer Essenspause. Um 21.15 Uhr kam ich an meinem Zielort an. Die Hotelsuche stellte sich als aussichtslos dar, weil ich nicht ein Vermögen für ein Zimmer bezahlen wollte. Die ersten beiden Hotels waren ausgebucht, die anderen entweder nicht für Ausländer lizenziert oder eben zu teuer. Da man in Myanmar in Klöstern kostenlos übernachten kann, erwog ich diese Variante. Auf dem Weg zum ersten Kloster traf ich einen Mann an, der mir helfen wollte. Er holte seinen Kumpel, der englisch spricht. Doch hier hatten wir kein Glück, kein Mensch weit und breit. Wir besuchten ein zweites Kloster, doch auch hier war das Mönchsoberhaupt bereits am schlafen. Schliesslich brachten sie mich zu zwei Angestellten des Staates, welche mir netterweise ein Bett zur Verfügung stellten. So kam ich doch noch kurz vor Mitternacht ins Bett.

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Hallo zusammen, am 19. September 2011 gehts los nach Bangkok, die erste Stadt von meiner hoffentlich langen Asienreise... gerne berichte ich auf diesem Blog über meine Reise und hoffe, auch von Euch ab und zu News zu lesen...! Um in Kontakt zu bleiben bin ich wie eh und je über gabikuehne@hotmail.com erreichbar. Bis bald Grüessli Gabi ******************************** Hello everybody on the 19th of September I'll start my trip to Bangkok, the first city from my hopefully long trip to Southeastasia. On this blog you may see some pictures. The text will be in german only - s... full info
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