Iguazu


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Published: April 11th 2012EDIT THIS ENTRY

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... mehr gibts morgen...

Alles Liebe aus Foz do Iguazu!



So, hat nun etwas laenger gedauert... Wir haben in Iguazu unsere neuen Liebelingstiere entdeckt: Coatis! (Frage des Tages: Wie heissen die Tiere mit dem gestreiften Schwanz?) Ich glaube, sie wuerden ein 1A Accessoire abgeben, aber leider bekommen wir sie wohl beim Zoll nicht durch.@Andi: passende Kinder haben wir auch schon entdeckt. Wir hoffen, dass dein Gehalt reicht, um 10 davon durchzufuettern!



Jetzt aber zu den Wasserfaellen: schoen, gross, nass, beeindruckend ... aber Bilder sagen ja mehr als 1000 Worte!

Ein paar grundsaetzliche Reise-Erkenntnisse am Rande:

1.) Wenn man in dem Dreilaendereck Brasilien, Argentinien, Paraguay die Grenzen passiert, kann es vorkommen, dass im Bus unter den Fahrgaesten gesammelt wird, um den Grenzposten zu bestechen bzgl. genauerer resp. nicht genauerer Kontrollen.

2.) Wenn man die Grenze von Brasilien nach Argentinien passiert, sollte man UNBEDINGT auf den Aus- und Einreisestempel achten... sonst gibt es natuerlich eine fette Strafe

Wie wir einreisten:

Ganz gemuetlich sind wir mit dem oeffentlichen Bus von Brasilien nach Argentinien gefahren, um die arg. Seite der Wasserfaelle zu bestaunen. Wir hatten einen wunderschoenen sonningen Tag und haben den Ausflueg und die tolle Sicht auf die Wasserfaelle in vollen Zuegen genossen. Da es in versch. Laendern natuerlich auch versch. Waehrungen gibt, haben wir uns natuerlich bestens vorbereitet und den letzten arg. Pesos im Bus zurueck nach Brasilien ausgegeben. An der Grenze nach Brasilien haben wir auch einen schoenen Ausreisestempel von Argentinien bekommen (wir hatten ja auch einen dazugehoerigen Einreisestempel). Weiter gings mit dem Bus und den anderen Locals weiter nach Brasilien. Womit wir nicht gerechnet hatten: dass wir beide als einzige direkt hinter der Grenze vom Busfahrer hoeflich aus dem Bus geworfen wurden. Da standen wir nun an der Grenze... und trotteten gemuetlich zum Zoll. Als wir unsere Paesse vorzeigten (Lisa wird sowieso immer als Australierin identifiziert), wurden wir von den Zollbeamten darauf hingewiesen, dass der Ausreisestempel von Brasilien fehle, was leider ein scheinbar "fundamentales" Problem darstellte. Aber die Blondies wussten sich natuerlich zu helfen: es wurde erstmal charmant nett gelaechelt, mit den Achseln gezuckt, mit den gruenen und blauen Augen geklimpert und wieder gelaechelt - und schwupps... schon hatten wir unseren Aus- und wieder Einreisestempel in unserem Pass. Und das ohne Bestechung und ohne Strafe! Ihr seht, es laeuft also "wie geschmiert"...



Und da wir gerade in Schreiblaune sind, hier noch ein kleiner Nachtrag zu Uruguay:

Auch hier waren wir bestens vorbereitet durch Reisefuehrer und Reisebuero, wann und wo unsere Faehre nach Uruguay startet. Wir wurden darauf hingewiesen, dass man mind. eine Stunde vor Abfahrt wegen der Grenzformalitaeten bei der Ablegestelle sein muesse. Kein Problem, dachten wir... Puenktlich wie die Schweizer Uhren ticken sind wir natuerlich RECHTZEITIG vom Hostel in Buenos Aires gestartet.

Nun noch mal zum Punkt der Orientierung: scheinbar aendern sich die Strassen in Buenos Aires ueber Nacht. Auch heute sind wir wieder mal in die falsche Richtung gelaufen. Nach 20 Min. wurden wir doch stutzig, wo denn der Hafen nun wieder sei. Nach dem Studieren des Stadtplanes entschieden wir uns ein Taxi zu nehmen. Nunja, wahrscheinlich nicht die beste Wahl... mit argentinischer Gelassenheit machte er eine kl. Stadtrundfahrt mit uns und klaerte uns ueber seine Familienverhaeltnisse auf. Lisa wollte er sogar weiss machen, italienisches Blut zu haben - aber nix da... nach dem ital. Sprachtest ist er sofort aufgeflogen. Waehrend wir permanent auf die Uhr schauten und den Stadtplan studierten, um den schnellsten Weg ausfindig zu machen, erklaerte er uns, dass Uruguay ja sowieso zu klein und zu langweilig sei und ausserdem doch auch noch morgen eine Faehre faehrt. In Gedanken fuhr die Faehre bereits ohne uns, denn es blieben gerade noch 7 Min. (!) bis zur Abfahrt der Faehre. Aber da hier Schweizer Puenktlichkeit ja die Ausnahme ist, sind wir noch 2 Minuten vor Abfahrt auf die Faehre gesprungen. Naja, erholen konnten wir uns in Uruguay....

Schon erstaunlich, wie spektakulaer vermeintlich langweilige Anreisen sein koennen...

Hoff, euch gehts gut!

Tanja & Lisa


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11th April 2012

Beeindruckend! Lasst euch nicht von den Wassermassen fortspülen! ;) Freue mich auf weitere Fotos! LG aus Wien!
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