... ich habe in Bolivien so unendlich viel gesehen und erlebt, dass die Zeit gar nicht reicht, um alles zu erzaehlen oder zu zeigen. Deshalb gibt es jetzt einfach nur einen kleinen Einblick in die Vielfalt Boliviens...
Was ich so schnell nicht vergessen werde, ist unser Trip nach Copacabana. Vor der Kirche dort sind zahlreiche Staende mit Miniaturautos,- haeusern,... alles, was man sich wuenscht, gibt es dort als Miniatur und wenn man sie dort kauft, erfuellen sich die Wuensche vielleicht. Die Taxifahrer kommen von weit her, um ihre Autos segnen zu lassen und die Verehrung der Jungfrau Maria geht so weit, dass es in der Kirche einen Berg von Kleidern gibt, den die Menschen fuer sie gekauft haben, der reicht um der Jungfrau jedes Jahr bis 2030 dreimal die Kleider zu wechseln. Dann unser Abenteuerflug mit der 30-Mann- Propellermaschine aus den 50- Jahren- da das Flugzeug nicht hoeher als 4000 m geflogen ist, hatte man oft atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Berge. In Uyuni habe ich dann umsonst auf einen Flugplatz gewartet, wir sind einfach mitten ind er Wueste auf einer Sandpiste gelandet. Und es sind besonders die schoenen Begegnungen, die aus einer Reise ein Erlebnis machen. Zum Beispiel die Begegnung
La Paz vom Kilikili-Mirador.. das Stadion liegt so hoch, dass die FIFA ein neues, das tiefer liegt, verlangt. Den Boliviern gefaellts, aber trotz ihres Startvorteils, den sie wegen ihrer Hoehenanpassung haben, verlieren sie imm
... [more]mit marisol, dem Patenkind von Werner, und ihrer riesigen Familie udn die Art und Weise, wie herzlich sie einen in den Kreis ihrer Familie aufgenommen haben. Dann unser Tacxfahrer Hernan aus La Paz, der sich als echter Goldschatz herausgestellt hat, immer ein offenes Ohr fuer meine vielen Fragen hatte und sein Taxi, ganz entgegen der suedamerikanischen Gewohnheit, mit ruhiger Hand gefahren hat. Dann der Guia Carlos, der mir als hochintelligenter, cocablaetterkauender Revolutionaer in Gedanken bleiben wird. Nachdem er mir ein gleich ein Buch ueber indigene Revolution in die Hand gedrueckt hatte folgten ausschweifende Erklaerungen ("Hoer mal, Anna,...") ueber die die Unterdrueckung der indigenen Bevoelkerung, europaeische und bolivianische Kultur und und und
Und es war, wie ich mit Christa und Werner festgestellt habe, die laengste und intensivste Zeit, die ich mit beiden verbracht habe und ich bin ihnen sehr dankbar fuer die Einladung! :)
Der Hexenmarkt... da kann man getrocknete Lamafoeten kaufen (die werden beim Hausbau eingebaut und bringen Glueck) und allerlei andere Dinge- bei manchen will ich gar nicht wissen, was es ist ;)
Inkipunku- das Sonnentor. In Tiwanaku fuehlt man sich auf einmal in eine Zeit lange vor unserer Zeit zurureckversetzt- unglaublich...
Auf dem Weg zur Taufe...... Christa und ich standen schon nervoes vor der Kirche, weil niemand kam, aber in letzter Sekunde kamen dann doch alle angelaufen (und huebsch hatten sie sich gemacht!!!)
Hinter diesem Tortenberg...... wurden wir den Tag ueber versteckt ;) Die Paten sitzen gemaess der Traditon hinter der Torte- nur warum???
Jeder Neuankoemmling....... musste von den Paten und den Eltern begruesst werden. Christa und Werner hatten also gut zu tun und bekamen im Gegenzug jedesmal eine Ladung weisses Konfetti ab...
Die Kleinen werden mit Suessem...... rughiggestellt, damit sie sich dem Brauch der Rotucha "unterziehen". Jeder Gast schneidet dem Taeufling eine Straehne ab und legt mit der Straehne ein bisschen Geld in ein Gefaess...
Je spaeter der Abend..... umso mehr wurde getanzt. Zu Folkloremusik, aber auch zu allem Moeglichen. Hier legt gerade Werner mit der Mutter von Marisol, seinem ersten Patenkind, eine flotte Sohle aufs Pakett.
******...hier findet man die heilige Jungfrau von Copacabana, die Wunder vollbringen kann (so auf jeden Fall der Volksglaube)