Page 12 of Katha Turbostern Travel Blog Posts


Mal wieder Manilla

Published: April 5th 2008Oceania » Australia » New South Wales » Tamworth
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Katha Turbostern
April 5th 2008

Tja, Ihr Lieben. So viel wir in der vorletzten Woche herumgekommen sind, so wenig haben wir uns in der vergangenen Woche bewegt. Wir sind noch immer in... richtig! Manilla. Rein fliegerisch gibt es nicht allzu viel zu berichten. Der erste Flugtag hier, der Mittwoch, war nicht besonders großartig. Ich bin gestartet, habe ein Wenig am Berg herumgekratzt und bin dann direkt abgesoffen und mal wieder in meinem geliebten West-Bombout gelandet. So langsam habe ich das Gefühl, da unten jeden Grashalm und jeden Felsbrocken zu kennen . Dazu kommt noch, dass die Rückholung ein echtes logistisches Problem ist. Vom Berg führt zwar eine Straße hinunter, aber die ist mit einem Allrad-Jeep schon ein Abenteuer. Dann führt noch eine Straße um den Berg herum, aber die ist auch alles andere als angenehm zu fahren, zumal es noch zwei ... read more



Auf Achse

Published: March 27th 2008Oceania » Australia » New South Wales » Tamworth
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Katha Turbostern
March 27th 2008

In der vergangenen Woche haben wir ganz schön Kilometer abgerissen. Aber von vorn. Ich holte Tigran vom Flughafen ab. Sydney ist ja das reinste Labyrinth. Als ich in die Stadt hineinfuhr, war der Flughafen die ganze Zeit angeschrieben, also dachte ich mir, das wird ja easy. Mal wieder Fehlanzeige. Als ich Richtung Harbour kam, musste ich mich entscheiden, ob ich die Brücke oder den Tunnel nehmen wollte. Für beides muss man Maut bezahlen, auf der Brücke kann man bar bezahlen, im Tunnel nur per e-payment. Also entscheid ich mich für die Brücke. Der Flughafen war dummerweise nur durch den Tunnel angeschrieben, so dass ich mich auf der anderen Seite der Brücke ohne Wegweiser wiederfand und mir den Weg von einem Ranger beschreiben lassen musste. Egal, ich war früh genug dran, fand den Weg zur Botany Road ... read more



Das Dalby Big Air

Published: March 20th 2008Oceania » Australia » New South Wales » Sydney » stanwell park
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Katha Turbostern
March 19th 2008

So, nun auch mit Karte! Am Sonntag war also der erste Wettbewerbstag des Dalby Big Air. Der Wind kachelte ganz ordentlich, wir hatten bis zu 40 km/h. Um 9 Uhr hatten wir das erste Briefing, in dem beschlossen wurde, noch ein wenig abzuwarten und später noch einmal ein Briefing abzuhalten, in der Hoffnung, dass der Wind weniger würde. Das war nicht der Fall, also wurde die Entscheidung, ob an dem Tag geflogen werden sollte, noch einmal auf ein drittes Briefing verschoben. Der Wind wurde nicht weniger, trotzdem wurde beschlossen, den Tag zu fliegen. Die Tagesaufgabe führte 180 Kilometer weit ins westlich von Dalby gelegene Dulacca. Für mich würde es trotz sechs Piloten im Team ein „easy day“ werden, ich brauchte nämlich nur dem gut ausgebauten Highway zu folgen. Sagte man mir. Natürlich kam alles anders. Zunächst ... read more



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March 11th 2008

Ihr werdet jetzt wahrscheinlich lachen, aber: Nach der Woche Wettbewerb hatte ich Urlaub nötig. Ich hatte beschlossen, noch eine Woche in Manilla zu bleiben, ein bisschen zu fliegen und ansonsten alles ruhig angehen zu lassen. Viel gibt es denn auch nicht zu berichten. Vergangenen Sonntag bin ich nicht mehr geflogen, ich war wohl auf dem Berg, fühlte mich aber nicht so recht fit und ließ es daher bleiben. Die folgenden Tage waren fast unspektakulär. Morgens ging ich laufen, frühstückte in Ruhe, hing im Internet herum und fuhr erst gegen Nachmittag auf den Berg. Die Drachenflieger waren allesamt abgereist. Am Montag war noch Steve da, der mich nach einem kurzen Soaringflug über der Westkante des Mount Borah einsammelte. Als wir gerade auf dem Rückweg waren, trafen wir Dave, der zu einem Abendflug aufbrach. Ich sammelte ihn später ... read more



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March 2nd 2008

Wow, das allererste Mal muss ich nach einem Flug auch mal wie Scott sagen: „easy!“ Aber von vorn. Das letzte Mal habe auch auf dem Weg nach Stanwell Park geschrieben. Wir nahmen uns also eine Wohnung in Stanwell Park, superschön, mit Pool und indonesischen Möbeln drin. Gerda und ich sicherten uns gleich mal das riesige Himmelbett. Und wie sich das gehörte, am Donnerstag stand der Wind am Startplatz perfekt an. Der Start war einfach, danach gönnte ich mir zwei Stunden 15 Minuten Soaringvergnügen. Ich flog den Sting das erste Mal seit meinem nicht besonders gelungenen ersten Flug mit vollständig gelöster VG (Anmerkung für meine nichtfliegenden Leser: Vorrichtung, mit der man den Drachen während des Fluges spannen kann; steht für „variable Geometrie“; ist der Drachen gespannt, gleitet er besser, ist aber schwerer zu steuern; ist er nicht ... read more



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February 22nd 2008

Gerade sitze ich mal wieder im Auto und nutze die Zeit, den nächsten Beitrag zu schreiben. Als Ihr das letzte Mal von mir gelesen habt, waren wir gerade auf dem Weg nach Bright mit einem Zwischenstopp in Forbes. Als wir abends in Forbes ankamen, wurden zunächst einmal unsere durchgeweichten Zelte und Kleider zum Trocknen aufgehängt. Wir hatten eine Cabin auf dem schönen Apex Riverside Campingplatz in Forbes gebucht, auf dem wir auch bei den Forbes Flatlands bereits gewohnt hatten. Eigentlich wollten wir direkt am nächsten Tag weiterfahren, als wir aber im Wetterradar sahen, dass es in Bright noch regnete, beschlossen wir, noch eine weitere Nacht in Forbes zu bleiben. Also genehmigten wir uns am Mittwoch Morgen zunächst ein ausführliches Bad im herrlichen Pool des Campingplatzes und fuhren dann 30 Kilometer entfernte Parkes, wo es ein großes ... read more



Auf Tour mit Lukas - Teil 1

Published: February 15th 2008Oceania » Australia » New South Wales » Forbes
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Katha Turbostern
February 15th 2008

Normalerweise ist es in Australien im Sommer extrem trocken und so heiß, dass beim Fahren oftmals die Reifen am Asphalt kleben bleiben und die gesamte Landschaft braun und ausgetrocknet ist. Nicht so dieses Jahr. Als ich in Sydney ankam, schüttete es wie aus Kübeln. Und wenn ich schütten schreibe, meine ich das auch genau so. Lukas holte mich am Bahnhof ab. In Sydney startete eine dreiwöchige, von ihm organisierte und geführte Fliegerreise. Insgesamt nahmen außer mir vier andere Flieger an der Reise teil: Gerda aus Luzern, die Gleitschirm fliegt, Uwe aus Saarlouis, ebenfalls Gleitschirmflieger, Frank aus dem Sauerland, Drachenflieger, und Stefan aus Berlin, ebenfalls Drachenflieger. Gerda und Uwe waren bereits angekommen, die anderen Beiden sollten am Montag Früh ankommen. Vom Bahnhof aus fuhren wir an den Bronte Beach. Nach und nach wurde der Himmel klarer, und ... read more



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Katha Turbostern
February 2nd 2008

Von meinen Küstensoaringerfahrungen wollte ich Euch berichten. Nun, die allerersten waren alles andere als positiv. Ich hatte nämlich den ersten vermasselten Start meiner Fliegerkarriere . Der Startplatz, an dem ich meinen ersten Versuch gemacht habe, heißt Merewether. Er ist praktisch flach (was mitnichten heißt, dass er auch eben wäre), und rundherum stehen Büsche. Nicht etwa UNTERHALB des Startplatzes, sondern beinahe wie eine kleine Hecke, die die Startwiese umgibt. Einige der richtig guten Jungs warfen sich raus. Sah alles einfach aus. Der Wind drehte allerdings zunehmend. Zunächst startete Alex mit seinem Litespeed. Machte beim Start die Nase auf, ging im Sackflug über die Kante und blieb ein Stückchen weiter unten in den Büschen hängen. Steuerbügel krumm, sonst war nichts passiert. Das hätte mir schon eine Warnung sein sollen. Als ich mich fertig machte, kam der W... read more



Von den Bergen ans Meer

Published: January 25th 2008Oceania » Australia » New South Wales » Newcastle
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Katha Turbostern
January 25th 2008

Sollte Euch irgendwann mal jemand weismachen wollen, Küstensoaren sei gaaanz einfach, glaubt ihm kein Wort. Es schaut super easy aus, das ja. Aber man stelle sich folgendes vor: Man startet aus einer Höhe, in der ich bei einem Flug gewöhnlich schon meinen Endanflug einleite. Okay, manch anderer Pilot wird an der Stelle vielleicht gerade mal in den Gegenanflug gehen. Aber was ich sagen will, ist: Man startet aus einer Höhe, in der wir sonst schon mitten in der Landung sind. Dazu kommt, dass es natürlich recht starken Wind hat. Also ist das Ausrichten des Drachens vor dem Start schon eine Herausforderung. Dann startet man. Fliegt man, wie man es aus den Bergen gewohnt ist, erstmal vom Hang weg, steht man sofort auf dem Boden, weil das Aufwindband direkt am Hang ist. Und auch Gas geben nach ... read more



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Katha Turbostern
January 19th 2008

Das, was Euch vielleicht am meisten interessiert, direkt vorneweg: Zwischenzeitlich bin ich auch selbst endlich Drachen geflogen. So, aber ich fange mal vorne an, sprich da, wo ich das letzte Mal aufgehört habe. Die Nacht nach der Siegerehrung in Forbes war kurz, was aber nicht schlimm war - den folgenden Tag verbrachten wir nämlich im Auto. Es ging zusammen mit Lukas, Roland und Theo von Forbes nach Mount Beauty (das ist überraschenderweise ein Ort, kein Berg!), etwa 500 Kilometer entfernt. Am nächsten Tag ging direkt der Bogong Cup los, oder vielmer: Er sollte losgehen. Ich hatte ein neues Team, komfortablerweise nur aus zwei - dazu noch sehr netten - Piloten bestehend, Alex aus Brasilien und Jack aus den USA. Beide kommen zudem eigentlich immer im Ziel an. „Easy going“ für mich also. Nur machte uns direkt ... read more






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