Einmal Hawaii und zurück, ein "Wahnsinns-"Trip


Advertisement
United States' flag
North America » United States » Hawaii » Oahu » Honolulu
December 14th 2011
Published: December 14th 2011EDIT THIS ENTRY

Mit etwas Verzögerung nun der Tripreport für den Flugtrip nach Hawaii.



Ausgangspunkt war der VIE-HNL Fare, welchem Man(n) einfach nicht widerstehen konnte. Mit ein paar Ergänzungen und Umbuchungen wurde am Ende folgendes Routing durchgeführt:



ERF-MUC-VIE-LHR-ORD-HNL-MKK-OGG-KOA-OGG-LAX-(COS-)-DEN-LAX-LHR-VIE-MUC







Los geht’s in Erfurt:















Unsere Do328 wartet schon auf die heutigen Gäste:







Der Weg sollte via VIE und LHR nach Chicago führen.



@MUC: Ankunft Niki aus VIE







Kleine Mahlzeit für Zwischendurch:











Abflug mit BMI aus VIE:







Parallel mit der BA geht nach LHR:











Mittag auf dem Weg nach ORD:







Grönland:











Erster Stop: Chicago



Durch den UBahn Anschluss ist man vom Flughafen recht schnell und günstig direkt in der Stadt. Chicago wird aus meiner Sicht dadurch für einen kurzen Stopover sehr interessant. Wir nutzen die 1,5 Tage in Chicago für etwas Sightseeing:























Weiter sollte uns dann eine 777-200 Non-Stop nach Honolulu führen. Dank UDU wurde für uns sogar noch die 1. Reihe geöffnet ;)



Frühstück in der UA Lounge: (Obwohl der Begriff Lounge glaube ich etwas zu hoch gegriffen ist: Nennen wir es Warteraum mit Getränkeanschluss)











Nach endlosen 40 Minuten Taxi in ORD erreichten wir dann auch endlich die Startbahn, danke Channel 9 konnten wir live mitverfolgen wie uns der Tower einmal quer über den Flugplatz lotste.



Penalty Box:







Chicago Airport:







Nun folgte einer der längsten US Domnestic Flüge, dank FIRST sogar sehr erträglich:



Vorspeise:







Hauptgericht:







Die Verteilung des Essens sowie die Abfrage des Essenswunsches wurde nach Ticket sowie Status durchgeführt.



Snack vor der Landung:







Landeanflug auf HNL:







Unser Flieger:











In unserem Stopoverziel Honolulu wurden wir gleich von einem schönen Regenschauer begrüßt:











Das Wetter wurde am nächsten Morgen auch nicht viel besser:











Nach einem typisch Hawaiianischen Mittagessen, ging es schon wieder richtung Airport, das 1. Richtige Highligth stand an.







Der Flug mit Pacific Wings nach KOA via. MKK und OGG.







(wir hatten Glück, denn am Vortag wurde der Flug HNL-MKK-OGG Aufgrund technischer Probleme an der Maschine gecancelt)



Die Abfertigung wurde im Commuter Terminal vorgenommen und wir erhielten für beide Flüge sogar richtige Bordkarten.











Die Dame am Checkin entschuldigte sich bereits vorab, dass die Reise mit einem „sehr kleinen“ Flugzeug durchgeführt wird. Unser „that’s why we are flying with your airline“ wurde dann sehr erstaunt und interessiert aufgefasst.



Da steht sie:







Der Pilot holte die 8 Pax (100% load) persönlich ab und verteilte die Passagiere auf die freien Plätze. Richtung Süden, direkt über Waikiki waren wir nach nur 40 Minuten auf einer der unbekannteren Inseln von Hawaii.











Hanauma Bay und Koko Head:







Anflug auf MKK







Jetzt hieß es 45 Minuten zu überbrücken, bis der Weiterflug nach OGG starten würde. Das war einfacher gesagt als getan, denn bis auf den Alamo Parkplatz und Natur bzw. Sand gab es im Umfeld des Flughafens rein gar nichts. Nach 5 Minuten erkundung hatte man alles gesehen, sogar das einzigste Taxi auf der Insel hatte sich bereits vorgestellt.



Der Bagage Claim in MKK:











Was für eine Kulisse:







Die Insel hat übrigens mit die steilsten Küsten der Welt:







Landung in OGG und warten auf den Weiterflug nach KOA:







In KOA übernahmen wir dann unseren Mietwagen und erkundeten die Insel. Dabei war für Tag 1 die südliche Fahrt nach Hilo angesetzt und am folgenden Tag die Rückfahrt über die nördliche Strecke nach Kona.



Ich lasse einfach mal ein paar Bilder sprechen:



Religiöse Gedenkstädte:







Vulkanstrand:











Mietwagen:







Vulkankrater















Eines meiner kleinen Highlights, etwas abgelegen im Nationalpark, waren die einheimischen Vulkanzeichnungen:











Am nächsten Tag im Norden der Insel:







Die Insel verfügte früher sogar über eine Eisenbahn, leider sind nur noch wenige Fragmente erhalten:











Küstenausschnitt:







Eine der beiden King Kaamehameha II Statuen:







das Ganze von der Rückseite :)







Natürlich haben wir jeden auf der Strecke liegen Airport angefahren:











Alte Kultstätten:







Was jetzt folgende war aber das Highlight schlechthin: der Flug nach OGG.







checkin bei Pacific Wings, ist übrigens ganz einfach:



- abheben des Telefonhörer



- durchgeben der Namen



- Warten auf den Piloten



Heutige Paxload = 2!







Der „Icebreaker“ zwischen Pilot und uns erfolgte noch während des Spazierganges zum Flieger, als er uns fragte: ob er es uns stören würde den Funkverkehr auf die Lautsprecher zu legen, da er mal ohne Kopfhörer fliegen wolle. Was für eine frage ;) Da heute der Autopilot der Cessna wieder funktioniert bestand der Flug eigentlich nur aus Smalltalk zwischen uns und dem Piloten. Leider war der Flug nach 40 Minuten schon zu Ende.







Den folgenden Tag nutzen wir um die Insel auf der östlichen Route über Hana und dem Pilnami Hwy zu umrunden.



Mietwagen:







Road of Hana:







Kurzbesuch am Hana Airport:







Wir hatten sogar das Glück, das eine private Cessna Caravan eine Reisegruppe abholte:







Pause J







Nachdem ich beim letzten Besuch das Grab von Charles Lyndberg leider vergebens gesucht habe, sollten wir diesmal mehr Erfolg haben:















Übergang auf den Pilnami Hwy:







Leider waren wir diesmal recht früh auf dem Hwy, so dass wir unzählige dieser Touristenreisebusse passieren mussten, was die Fahrt sehr nervig gestaltete:







Zurück in OGG sah zunächste alles nach einem reibunslosen Weiterflug Richtung Denver aus:



OGG Terminal:







Unsere 767 kam auch pünktlich aus LAX







Leider wurde aus der Vorfreude nichts, denn die Maschine konnte aufgrund von Triebwerksvibrationen die Reise nicht antreten. Durch viel Glück und „goldenem“ Plastik hatte man uns auf die einzig verbliebene Verbindung an dem Abend mit CO 737-800 nach LAX umgebucht.



Anflug auf LAX:











Unseren Anschluss Flug nach Denver erreichten wir leider nicht mehr, aber dafür bastelten wir uns ein neues Routing via Colorado Springs nach Denver. Aus der 757 wurde zwar eine CR7, aber man kann ja nicht alles haben. ;)



Zwischenstopp in Colorado Springs:







Blick auf der Terminal von Colorado Springs:







Anflug auf Denver:







Regionalflotte:







Denver Airport:







Den Tag in Denver nutzen wir für einen kleinen Ausstecher ni die Rocky Mountains und einem Kurzbesuch in der Stadt. Leider war der Pass über die Rocky Mountains immer noch gesperrt :(







Deshalb zurück nach Denver:











Am Abend führte uns der Weg wieder nach LAX bevor es danach auf die Rückreise nach München geht.



Zwischenstopp am Hollywood Sign:







Das Wetter hätte etwas besser sein können:







Für den Rückweg durften wir dann die neue 777-300 der Air New Zealand testen:







Obwohl man erst nicht wollte, wurde mein Gepäck am Ende doch Problemlos nach München durchgecheckt. Die Zwischenzeit bis zum Abflug vertrieben wir uns in der für amerikanische Verhältnisse bombastisch guten Air New Zealand Lounge:







Sitzplatz am hinteren Ende des Fliegers:







Los geht’s:







Hauptessen:







Während des Fluges besteht die Möglichkeit, kleines Snacks und Getränke via Touchscreen zu bestellen:







Diese Funktion mag auf einem Tagflug richtig angenehm sein, aber auch einem Nachtflug ist es aus meiner sicht absolut nervig. Trotz Ohrstöpsel konnte man aller 10 Minuten jemanden hören, der seine Chipstüte zum öffnen gebracht hat oder seine Cola Dose geöffnet hat. An eine ruhige Nacht war dabei leider auch nicht zu denken.







3h vor Landung wurde dann schon das Frühstück serviert







Hinteres ECO Abteil:







Warteschleife über LHR:







Lustig an dem Bild, während ich das Bild aufgenommen habe, hat der Kapitän eine Durchsage gemacht, dass wir ohne Warteschleife in London landen können. Am Ende waren es 30 Minuten Warteschleifen fliegen.



Gesamt war ich von dem Nachtflug doch etwas enttäuscht, für einen Tag Flug mag diese Hypermoderne Einrichtung wirklich genial sein, aber bei einem Nachtflug wünscht man sich doch eher eine Kabine die zur Ruhe kommt, so dass jeder etwa entspannen kann. Das war leider auch nicht der Fall, gleichzeitig war der eigentliche „ruhezeitraum“ mit nur 4h bei einem Flug von mehr als 10h Gesamt Reisezeit aus meiner persönlichen Sicht sehr gering.



Zum Abschluss noch ein wunderschöner Anflug über München, was den einmaligen Trip perfekt abrundete:











Mein Fazit:



- für die Statistik: 18 Flüge in 8 tagen mit gesamt 20k Flugmeilen



- Pacific Wings muss man geflogen sein



- es war wieder schön in Hawaii zu sein



- USA ist und bleibt für mich ein interessantes Land mit ihren Macken ;)



- United hat ein solides und gutes Produkt, nur der Service bei Problemen könnte etwas effektiver oder besser sein (lange Geschichte, aber nachdem der Flug OGG-LAX gecancelt wurde, war es gar nicht so einfach nach DEN zu kommen)



- Air New Zealand: Wahnsinns Produkt, mit Abzügen in der B-Note



- Nur noch 10 Reisebereichte die noch fertiggestellt werden müssen ;)

Advertisement



Tot: 0.229s; Tpl: 0.017s; cc: 8; qc: 48; dbt: 0.0656s; 48; m:apollo w:www (50.28.60.10); sld: 1; ; mem: 6.5mb