mein 22. Geburtstag, oder: paraguay tiene mar!


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Paraguay's flag
South America » Paraguay » Asunciòn
September 6th 2010
Published: September 23rd 2010
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30.8. Montags in der Derechos Humanos Klasse, kurz vor Ende, meint Prof. Elizeche ganz beiläufig: "Und morgen wird uns unsere österreichische Klassenkollegin etwas über die "carta de derechos humanos de Europa" erzählen. Ja, jederzeit, gerne. Aber meint er den jetzt die Europäische Menschenrechtskonvention oder die EU-Grundrechtecharta? Egal, ich habs souverän rübergebracht!

Di 31.8.: Mama und Papa - felicidades por su aniversario!!!

Mi 1.9.: endlich hat Paraguay, das Binnenland, MAR - meine neue Mitbewohnerin Maria del Mar ist, wie ihre Professorin es ausgedrückt hat ein "Geschenk Gottes"! Ich bin total froh, dass ich sie habe, zu zweit sind die Dinge einfach lustiger - und die bösen Überraschungen auch erträglich! Mar lebt in Barcelona, ihre Eltern sind aus England und Simbabwe, studiert Zahnmedizin und bleibt bis Weihnachten.
Freunde kommen, Freunde gehen: für unseren deutschen Nachbarn aus dem 10. Stock geht seine Zeit in PY zu Ende. Andis Abschied wurde mit einem schönen Asado mit improviesierter taditioneller Musik gefeiert und betanzt.

Do 2.9.: Paraguayan Waxing - AUTSCH!!!

Fr 3.9.: bin um 5.00 aufgestanden, um mit Alejandro für die NGO "un techo para mi país", die für bedürftige Familien Häuser baut, in Clownverkleidung auf Spendenfang zu gehen. An der Uni war Sponsion. Der ganze Campus war voll mit feierenden Familienangehörigen und den frischgebackenen Abogados/as in ihren schwarzroten Soutanen und den typischen quadratischen Hüten. Stilgerechte musikalische Untermalung: Pan Panamerikano Houseremix. Es vergeht kein Tag, an dem man dieses Lied nicht mindestens 10x in voller Lautstärke hört.

Zuhause angekommen, war das ganze Wohnzimmer in ein Meer aus Luftballons verwandelt worden - und am Tisch stand ein wunderschöner Blumenstrauß mit weißen, gelben, rosa und roten Rosen von Mummy und Opa!!!
Bei meinem Geburtstagsasado waren dabei: Mar, Jazmín, Gunter, Yehimy, und die Nachbarn Andi, Giulio, Christian, Iván. und natürlcih Tucky. Pünktilch um 24.00 bekam ich "Happy Birthday" auf Spanisch, Englich, Deutsch und Guaraní!
Die fantastische Torte, die Jazmin für mich machte, hatte alle zutaten, die mir an Paraguay gefallen: Erdbeeren, Dulce de Leche (Nougatcreme), Cocos und ein bisschen Whiskey! 😊

Sa 4.9. - 22 Jahre Kathi!!!

Ein wunderschönes und erlebnisreiches Jahr geht zu Ende - und ein neues, hoffentlich ebenso wunderschönes und noch erlebnisreicheres beginnt! Vielen Dank für all eure lieben Glückwünsche!!!

Nach Videoskypen mit meinem Liebling Andi und Schwiegermama Uschi, Mama und Papa, Oma und Moritz und Mummy und Opa (begleitet von Tortenfrühstück) waren wir mit Jazmins Nichte Paz Einladungskärtchen für ihre 15. Geburtstagsfeier auszuwählen. Der 15er wird in Paraguay als Einführung in die Gesellschaft gesehen, keine Kosten und mühen werden gescheut um mit weißem Kleid und jeder Menge Leute zu feiern. (bin ich froh, dass ich mir keinen solchen Stress machen musste!)

Später durfte ich mir ein Geschenk von meinen Gasteltern aussuchen - Arros de Filigrana! Wunderschöne silberne Ohrringe!

Andis Geburtstagspackerl kam zwar erst mit einiger Verspätung an, aber daher freute ich mich um s mehr drüber: der Inhalt bleibt ein Geheimnis!

Jazmíns Mama (mit dem Beautysalon) schenkte mir 1x Frisur, Mani- und Pediküre, damit ich bei meiner Feier im 904, der Bar gleich neben unserem Haus erstrahle. Es war so schön, zum 1.x seit vielen, vielen Jahren wieder eine eigene Feier (zwar nicht mit allen meinen Freunden, aber zumindest mit denen, die am gleichen Koninent wie ich sind) zu haben. ca. 15 bis 20 Leute, aus meinem Austauschprogramm, aus der Uni, aus dem Internado, viele andere Bekannte und sogar Maurizio, den ich in Neuseeland kennengelernt habe, feierten mit mir bis in die späte Nacht hinein!

so 5.9.
In Areguá war der letzte Tag der Feria de Frutillas - erdbeerexpo!
Erdbeeren pur, Erdbeerlikör, Erdbeertorten, Erdbeereis, Erdbeerempanadas, Erdbeersaft,... so weit das Auge reicht.
Mar und ich ließen uns eine Runde über den See Ypcaraí im Boot Andrea II rudern. Als wir nachfragten, ob Andrea I bereits versunken sei, erklärte uns der Fischer, dass seine beiden Verflossenen den selben Namen trugen.
Mittagsessen gabs dann im "Westfahlenhaus" - mit origanal deutschem Koch. Sehr deftig, aber der Apfelstudel war super und fast so gut wie der von Oma. Der Kommentar unserer Paraguayischen Freunde:Ich brauch mer Zucker. Oder ist der immer so extrem sauer? Im Garten gabs einen Zoo - mit winzigkleinen Käfigen voll mit Affen, Vögeln, Kaninchen,... Die unglücklichsten Tiere, die ich jemals gesehen habe.








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