Quito - entre el cielo y el infierno


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September 10th 2012
Published: September 23rd 2012
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Hola,

waehrend ich am Flughafen Guayaquil auf den Flieger warte, gibts noch einen Kurzbericht ueber meinen Aufenthalt in Quito.

Der Nachtbus kam montags fruehmorgens von Guayaquil in Quito an. Mein Hauptzweck meines Aufenthalts in Quito war meine Angelegenheit mit dem Visum zu klaeren. Zwischenzeitlich habe ich von Elena und anderen Ecuadorianern erfahren, dass diese "Grenzgeschichte" sehr hauefig vorkommt!

Zu meiner erschopfenden Jagd nach "Passagierschein A38" ein Auszug des Protokolls an das oesterr. Generalkonsulat:

1)10.September: Auf Hinweis des oesterr. Generalkonsulats: Besuch des Ministerio de Relaciones Exteriores, Comercio e Integracion/Cancilleria: Nach einer 4 stuendigen Wartezeit wurde mir von Frau Daniela Peralta (ecuadorianische diplomatin - sehr nett) mitgeteilt, dass die Ausstellung eines Einreisestempels in "Direccion Nacional de Migracion" kein Problem sei, und es auch zu keiner Strafzahlung kaeme. Bei auftretenden Problemen sollten die Behoerden sie anrufen um die Sache zu klaeren.

2) 10.September: Der Besuch des "Direccion Nacional de Migracion" war erfolglos. Auch die Bitte, Frau Daniela Peralta vom Ministerium anzurufen wurde mit dem Argument abgelehnt, da die Polizei vom Festnetz nicht auf Handys telefonieren koenne. Ich bot ihnen Geld an, damit sie von ihrem privathandy dort anrufen. Erfolglos! Hier gabs nur ein nein! Ich solle am nachesten Morgen wiederkommen um mit dem "Chef" zu sprechen.

3) 11.September (ca. 8.30 Uhr morgens): Eine Hotelangestellte (aus Ecuador) meines Hostels war so nett, um mich zu einem anderen Migration Office zu begleiten (sehr hilfreich aufgrund ihres perfekten Spanisch), in welchem sie vor einem Jahr ein aehnliches Problem mit einem Freund aus den USA loesen konnte. Hier wurde uns mitgeteilt, dass der Stempel im "Direccion Nacional de Migracion" erhaeltlich sei.

4) 11. September (ca. 9 Uhr morgens): Wir fuhren zum "Direccion Nacional de Migracion" um dort mit den Behoerden zu sprechen. Nach einem sehr langen Gespraech wurde uns erklaert, dass der Einreisestempel fuer Ecuador zwar hier erhaeltlich sei, aber nur mit dem Ausreisestempel Perus. Daher baten wir um eine mehrtaegige Aufenthaltsbewilligung fuer Ecuador, um im Falle einer Passportkontrolle sicher durch Ecuador reisen zu koennen. Uns wurde gesagt, dass wir in diesem Fall mit Colonel Jose Valdiviezo um 3pm sprechen sollten, um um ein "salvoconducto" fuer mehrere Tage zu bitten.

5) 11. September (11 Uhr): Wir fuhren zur peruanischen Botschaft in Quito um einen Ausreisestempel fuer Peru zu bitten. Die peruanischen Behoerden in Quito waeren zwar grundsaetzlich bereit und diesen Stempel zu geben, jedoch besitzen sie diesen sein wenigen Jahren nicht mehr. Warum auch immer! Das Botschaftsgebauede war jedenfalls eine gepanzerte Festung!

6) 11.September (15 Uhr): Da meine "Dolmetscherin" arbeiten musste, fuhr ich diesmal alleine zur "Direccion Nacional de Migracion" um mit Colonel J.se Va.di.ie.o zu sprechen. Dieser kaeme an diesem Tag jedoch nicht mehr ins Buero und ich sprach mit seiner Stellvertreterin (Name nicht notiert). Diese hatte mir mitgeteilt, dass die einzige Moeglichkeit darin bestuende zur peruanischen Grenze zurueckzufahren um mir diesen den peruanischen Ausreise- und den ecuadorianischen Einreisestempel zu holen. Auf meine Bitte um eine vorruebergehende offizielle Aufenhaltsbewilligung fuer mehrere Tage in Ecuador, um sicher durch Ecuador reisen zu koennen, wurde mir mitgeteilt, dass dies nicht moeglich sei. Die Bitte um einen "Begleitschein" mit heutigem Datum zur problemlosen Anreise an die Grenze im Falle einer Passportkontrolle hat sie ebenfalls abgelehnt. Dies sei ebenfalls nicht moeglich. Auf die Frage wie ich im Falle einer Passportkontrolle reagieren solle, wurde mir mitgeteilt ich solle einfach sagen: "Ich bin ja eh am Weg zur Grenze". Die Frage, dass ich auf eigenes Risiko (in finanzieller und zeitraubender Hinsicht) an die Grenze fahre, hat sie mit ja beantwortet. Sie sagte ich MUSS noch heute an die Grenze fahren. Ich antwortete: "Si, yo voy a viajar a la frontera ahora!".

Da mir die ecuadorianischen Behoerden weder kooperativ, hilfsbereit, noch loesungsorientiert entgegenkamen, beschloss ich NICHT sofort an die Grenze ueber den Panamerican Highway, sondern ueber einen Umweg zu fahren. Ich wollte mir meinen Aufenthalt in Ecuador aufgrund von Korruption nicht vermiesen lassen. Daher beschloss ich, noch am selben Abend nach BaƱos zu fahren. Mein Zimmer war schon vorreserviert!

Hasta pronto,



Mario



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