Still Alive - Tag 100 - Interessante Weihnachten


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December 24th 2019
Published: January 7th 2020
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Jan, bist du etwa high?
Heute war ein besonderer Tag: Der 24. Dezember markierte den hundersten Tag unserer Reise! Nebenbei war heute auch einer der merkwürdigsten Heiligabende, die ich bisher hatte.

Nach dem Frühstück gingen Mathis, Jan und Ich zu unserer heutigen Aktivität - Raften! Dazu fuhr der Besitzer der Hostels uns mit einem Jeep, auf dessem Dach ein großes Schlauchboot war, rund 30 Minuten zu einem Fluss. Dort wurde uns dann eine kurze Einweisung gegeben, was zu tun sei, falls man ins Wasser fallen würde. Die klang so, als würde dies regelmäßig passieren - z.B. im Schnitt 5 mal pro Fahrt - doch als wir fragten, wann zuletzt jemand aus dem Boot gefallen war, meinte der Guide vor ein paar Monaten. Er erklärte uns noch ein paar andere Sachen, dann fuhren wir los. Anfangs waren wir noch etwas vorsichtig (um nicht ängstlich zu sagen, denn das wäre ja unmännlich), bei großen Wellen hatten wir die Tendenz, uns in das Boot hineinzulehnen und aufhören zu Paddeln (es machte jedoch unheimlich Spaß). Deshalb umfuhr der Guide die größeren Wellen und Waschmaschinen. Ein zweiter Mann fuhr im sogenannten Safety Kayak die ganze Zeit in unserer Nähe mit - er war dafür da, Leuten die aus dem Boot fallen zu helfen. Bei der ersten Pause leihte sich Jan das Kayak aus und fuhr damit ein bisschen rum, man sah, dass es ihm Spaß machte. Nach der Pauser waren wir etwas selbstsicherer, wenn auch die großen Wellen immer noch sehr einschüchternd waren. Es machte jedoch unheimlich Spaß. Gegen Mittag machten wir eine zweite Pause bei ein paar Hütten. Dort verkauften Indigene Leute handgemachte Souvenirs, außerdem gab es Essen. Nach dem Essen ging es weiter, jetzt deutlich selbsbewusster. Wir hatten noch viel Spaß, bis wir dann nachmittags bei einer Brücke anlandeten und abgeholt wurden.

Der Heiligabendstag war so schon ziemlich interessant gewesen, Rafting war ziemlich interessant und spaßig als Ersatz fürs Skifahren, das bei 30 Grad in Ecuador eher schwierig zu realisieren gewesen wäre. Es gab beim Hostel noch ein schönes Abendessen mit anderen Gästen und dem Besitzer, der uns dazu eingeladen hatte. Dann kam der zweite interessante Teil dieses Weihnachtsfests: mein Vater hatte mir schon vor längerer Zeit erzählt, dass er noch nie Gras, also Marihuana, ausprobiert hatte und das mal machen wollte. Ich hatte heute die Gelegenheit gewittert und ihm wärend dem Raften vorgeschlagen, dass wir das hier in Ecuador machen könnten. Er war von der Idee sehr angetan gewesen, und so kam es, dass wir am Abend zu dritt im Hostel saßen und kifften. Das Raften hatte diesem Weihnachtsfest das gewisse Etwas gegeben, das Kiffen gab ihm noch mehr davon, alles in allem kann man das Weihnachtsfest als sehr spaßig, unterhaltsam und interessant bezeichnen.

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