parque nacional huerquehue


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South America » Chile » Araucanía » Pucón
May 27th 2014
Published: May 28th 2014
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halbzeit! heute genau in drei monaten berühren wir wieder heimatlichen boden!


umso mehr wird der vor uns liegende tag ausgekostet! bei fast milden wetter-verhältnissen machen wir uns früh auf zum parque nacional huerquehue mit seinen riesigen auracaria-bäumen. diese gigantisch in den himmel ragenden gewächse erscheinen wie eine mischung aus laub-, nadel-baum und palme. riesige borkige stämme sind teils stark moosbewachsen und frei von ästen. erst an der spitze bildet sich eine flache krone aus scheinbaren nadeln; bei genauerer betrachtung sind es aber eher spitze, aneinander gereihte blätter… sehr seltsame riesen! unsere geplante 3-4 stunden tour entpuppt sich als 15 kilometer langer, über teils knöcheltief reichenden schlamm und über gut 500 höhenmeter reichender gewaltmarsch. insofern etwas unangenehm, weil es nur zwei busse nachmittags zurück nach pucon gibt. den ersten, um 14 uhr, schreiben wir schon bald in den wind und im endeffekt eilen wir nach sieben langen und erschöpfenden stunden zum 17 uhr bus, dem letzten! anscheinend sind wir nicht die einzigen, die diesen trek unterschätzt haben… denn wir sind die einzigen, die ihn heute in voller länge bewerkstelligen konnten.
auch, wenn wir den villarica nicht besteigen konnten, so zeigt er sich uns doch tief schneebedeckt, in voller pracht unter rosa strahlender sonne. hinter jeder ecke, über jedem der zahlreichen lagos, erhebt er sich mit seiner klassischen kegelform. fehlt nur noch eine rauchfahne!
der weg führt uns zwar durch teils unangenehm tiefen schlamm, doch über uns trommeln buntspechte und der uns umringende dschungel mit undurchdringlichem unterholz sind faszinierend. und wieder einmal sind wir völlig alleine. erst nach guten vier stunden begegnen uns die ersten anderen wanderer!
ehrlich erschöpft beginnen wir unsere letzte nacht in pucon und schlemmen noch einmal richtig mit lachs und quinoa! morgen geht es weiter in den norden des landes, denn auch, wenn wir schon so weit “herauf” gereist sind, befinden wir uns immer noch im unteren drittel chiles. mit dem bus früh nach temuco und dann nach langer zeit einmal wieder mit dem flugzeug zur atacama wüste. spät abends sollten wir dann san pedro de atacama erreicht haben ;-) .


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