New York, Rio, ... – und dabei bleibt’s erst mal


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Published: April 6th 2014
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1. Stopp: Rio

Die letzte Woche in Brasilien, die erste Woche ohne Begleitschutz und 30 Personen im Schlepptau. Es ist toll, wenn man mal einfach machen kann, worauf man Lust hat. So geschehen in Rio, wo wir in 2,5 Tagen einen Streifzug quer feldein wagen. Begonnen haben wir mit Santa Teresa, Künslerviertel: viele Bars, Restaurants und Hipster. Weiter am nächsten Tag: Pão de Açúcar erst einmal am Morgen. Die beiden Seilbahnfahrten von 0 auf 395 m bieten einen gewagten und ungewöhnlichen Blick runter auf beide Strände, Copacabana und Ipanema. Während ersterer eher bei den Touris beliebt ist, gehört der zweite eher den Locals. Macht aber nichts, beide Strände sind toll. Soviel kann schon mal gesagt sein. Der Acucar ist wider Erwarten relativ leer. Mit uns ist nur Gruppe 32 und 39 von irgendeinem grossen Ozeandampfer mit on Board. Joa, nach einer kleinen Wanderung auf dem Berg, ein paar Fotos und der vergeblichen Suche nach wilden Tieren (Spatzen, Geckos und Katzen ausgeschlossen), begibt man sich wieder herab und fährt zum Strand. Na klar, Copacabana wird ausgecheckt. Insgesamt 4 km lang, bietet er für jeden etwas. Man kann Radfahren, Joggen, Fussball oder Volleyball spielen, oder einfach am Strand relaxen und sich die
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Da waren wir ueberall...
Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Nachdem es schon kurz nach 5 kühl am Strand wird, lassen wir die Nacht in Lapas ausklingen. Auch mit einer netten Kneipenszene.

Am nächsten Tag machen wir uns auf zum Christo. Der trohnt in luftigen 704 Höhenmetern und hatte kurz vor unserem Besuch einen Mittelfinger verloren. Ich kann beruhigen, alles sitzt wieder so, wie es soll. Hier sind schon deutlich mehr Menschen unterwegs. Jeder will ein Bild mit Jesus, der seit 1932 dort oben die schöne Aussicht geniesst. Bald wird es der Gruppe zu heiss, man macht sich wieder mit der Bimmelbahn auf ins Tal um von dort direkt in den Tijuca Regenwald zu fahren. Tatsächlich können wir Affen füttern und kommen das erste Mal in Kontakt mit der Wildnis. Alles sehr aufregend, sodass die Gruppe sich danach teilt, Strand oder Favela kommen. Zum Glück geht keiner verloren, weder am Strand vom Hai gebissen noch in der Favela erschossen. Das begisst man mit Bier und Pasta daheim.

2. Stopp: Ilha Grande

Schon ist Rio vorbei. Wirklich schade, weil die Stadt viel zu bieten hat und 2,5 Tage wirklich zu wenig waren. Aber jammern hilft nicht, jetzt steht noch einmal einsame Insel für 2,5 Tage auf dem Programm. OK, irgendwie hat sich das alles romantischer angehört als es am Ende ist. Das Hostel ist solala. An den ganzen Dreck auf den Straßen kann man sich schwer bewöhnen. Und die Hunde! Überall streunen sie umher, sitzen abends unterm Tisch und betteln um Essen. Wirklich nervig. Schön wird die Insel, als wir uns auf eine Tagestour begeben und zu einem ganz verlassenen Strand wandern. Alle schwitzen wie die Weltmeister, aber am Ende wird die ganze Müh mit einem kühlen Bad belohnt. Nach diesen Strapazen wird Tag 2 ruhiger. Strandtag steht an, auch wenn es ab und zu regnet, Sonnenbrand gibt es am Abend doch irgendwie. Gut, man beschwert sich nicht, geniesst noch mal einen Caipi oder auch zwei und macht sich so langsam bereit für das Ende der Reise.

3. Stopp: Rio

Das steht am Freitag an. Es geht zurück nach Rio. Dort treffen wir noch einmal auf ein paar Kommilitonen, gehen noch mal lecker in einer Churrascaria essen und betten ein letzes Mal unsere müden Häupter auf ein Hostelbett. Dieses Mal im Gefängnislayout, 3 Betten übereinander. Rekord, so habe ich noch nie geschlafen. Irgendwie haben wir auch diese Nacht überlebt. Am nächsten Tag, also heute, sitzen wir auf gepackten Koffern und warten auf den Abflug. Schön war es, soviel kann ich schon mal schreiben. 4 Wochen volles Programm, in denen ich viel gesehen und Deutschland einmal mehr zu schätzen gelernt habe.

In diesem Sinne – até logo!



Jule


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Auf dem Weg zum StrandAuf dem Weg zum Strand
Auf dem Weg zum Strand

Tarzan laesst gruessen!


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