ilha grande


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South America » Brazil » Rio de Janeiro » Ilha Grande
August 16th 2014
Published: August 17th 2014
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ja, vielleicht ist rio dann doch nicht immer ganz so sicher. markus schwört nämlich, nächtens zwei schüsse gehört zu haben. wahrscheinlich aus den favelas… ich habe das natürlich, dank meines ausgezeichneten schlafes, nicht gehört, aber ich glaube es und das heißt wohl, das doch etwas dran sein könnte an den gerüchten des “gefährlichen” rios. nur rein theoretisch, freilich!
ach, das wetter ist uns nicht mehr wohlgesinnt. so schön ist rio und seine umgebung. noch viel schöner wäre es allerdings mit blauem himmel und erfreulicheren temperaturen… wirklich beschweren dürfen wir uns natürlich nicht. immerhin regnet es nicht mehr und die letzten wochen hatten wir auch wirklich glück mit sonne und wärme.
unter einer dicken, gnadenlosen, wolkendecke verlassen wir heute rio um auf die ilha grande zu fahren. mit bus und schließlich mit schifflein erfolgt die reise. das meer ist in sturmlaune, die wellen in relation zur nussschale, massiv und wenn wir immer und überall in rettungswesten gezwungen wurden, dann hängen sie heute nur stark schaukelnd über meinem kopf. mindestens zwei mal denke ich mir “so, das war es jetzt. das kann das schiff nicht aushalten. wir gehen sicher unter!”. passiert aber nicht. nach einer stunde neben einem unmengen an milch kotzenden kleinkind und entsprechend entnervten eltern, erreichen wir endlich den hafen. ehrlich gesagt, kann mir diese schifferlfahrerei bis auf weiteres gestohlen bleiben. klar, wir müssen auch wieder zurück ans festland, aber seit der viertägigen fährfahrt in südchile ist es mir keine wirkliche freude mehr, an bord stark schaukelnder boote zu steigen. nicht, dass mir noch schlecht wird und angst zu ertrinken habe ich natürlich auch nicht. es ist mir einfach zutiefst unangenehm. aber dann ist ja alles vorbei und wir betreten abrãao, eine kleine stadt auf ilha grande. eine kleine touristen-stadt, bestehend aus pousadas, restaurants, gift shops und umringt von stränden mit idyllisch vor anker liegenden fischer- wie tauch-booten. die umgebung, wie in “gorillas im nebel” mit sanften bergen in tropischer begrünung, hohen palmen und nebelschwaden, die sich darin verfangen.
unsere pousada, die billigste der ganzen insel, ist erstaunlich sauber und geräumig, frühstück sogar inbegriffen - was will das backpacker herz mehr?!
die kleinen gassen und sandbänke werden erkundet und am ende des tages finden wir uns wieder in gemütlich tiefen holzsesseln am strand, vor uns maracuja-cocktails, im rücken feinen bbq-geruch, die füße im sand und lou reed in den ohren. selbst, wenn die sonne sich morgen immer noch nicht zeigen will. wir genießen unseren “rest-urlaub” auch so ganz ordentlich ;-).


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