são luis


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Brazil's flag
South America » Brazil » Maranhão » São Luis
August 6th 2014
Published: August 7th 2014
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wir fliegen nach são luis und sind beeindruckt. erstens von der tatsache, dass sich unser gepäck wohl nicht mit brasilianischer flugorganisation verträgt. fast müssten wir erneut ohne (immer noch dreckige) wäsche auskommen. nur dank eines aufmerksamen bodenpersonal-menschen kommen wir doch noch in den ungeahnt befriedigenden genuss schweren gepäcks auf den schultern. und zweitens von der stadt selbst, denn die ist sehr… karibisch! afrikanische einflüsse in der küche, reggea musik liegt in der schwülen wolke, die über der hafenstadt hängt. häuser in eiscreme pastelltönen, hohen fenstern und viel stuck erstrecken sich über gassen und offene plätze. manche fassaden sind gegen die allgegenwärtige feuchtigkeit mit weißblauen kacheln gedeckt. weißblau, wie ein ungarischer blaudruck. vieles muss renoviert werden, aber manche ist auch schon im gange und einige der wunderbaren gebäude erstrahlen schon in neuem glanz. das straßenbild ist geprägt von mulis und eseln, die einfache holzkarren ziehen. churros- und popcorn-verkäufer gehören auch dazu.
die menschen werden dunkler hier oben. und schöner. und bunter. viele tragen afrikanische muster und der südamerikanische volksheld che wird hier von bob marley abgelöst. menschenmassen ziehen durch die laute einkaufsstraße, flipflops in neuen dimensionen sind hier erwerbbar. darüber, man muss nur den blick von dem wilden gewusel reißen können, noch mehr, teils bröckelnde, fassaden. teils zusammengehalten von grünen ranken.
in brazilien ist die auch bei uns bekannte frucht açai zu hause und wird seit santarém an jeder ecke verkauft. wir probieren sie in halbgefrorener form und sind sehr zufrieden. fruchtig, erdig, süß und eine mega-vitaminbombe!
mittags wagen wir uns wieder einmal sehr traditionell in eines der selbstbedienungslokale. an einem buffet wird ausgesucht, was man will und dann gehts auf die waage. natürlich nur für den teller. gezahlt wird zum kilopreis. ist billig, ziemlich lecker und zumeist sind wir die einzigen touristen dort. ich glaube, ein bestimmter sau-magen ist hierfür voraussetzung. bisweilen fühlen wir uns ja, was das betrifft ziemlich unverwundbar! der restliche nachmittag wird schlendernd entlang von hafen und centro historico verbracht, bevor wir inmitten von fado-klängen erneut wunderbar cocos-fruchtiges shrimps curry essen und gelegentlich auch etwas reggae sich in die musikalischen schwaden mischt.


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