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South America » Bolivia
December 10th 2010
Published: December 20th 2010
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Fr, 3.12.
Los geht’s: mit einem klapprigen Bus 17 Stunden lang über die Ruta Transchaco bis nach Villamontes! Die Thermalquellen mit schwefelhältigem Wasser sind danach wie Balsam auf unserer Seele und entspannen vor der nächsten Etappe!

Sa, 4.12.
Villamontes nach Tarija (19:30 -4:30). Gott sei Dank ist es so dunkel, dass wir die schlechten Straßenbedingungen, die engen Kurven und die vielen weißen Kreuze am Wegesrand nicht sehen...

So, 5.12.
Tarija nach Villazón (9:00 – 16:00) Unsere Rückenschmerzen werden mit wunderbaren Aussichten kompensiert! Dem Hagel in Villazón enkommen wir knapp, weiter geht’s nach Tupiza (17:00 – 19:00)

Mo, 6.12.
Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde! Und so genießen wir die surrealen Canyons ca. 3500m über dem Meeresspiegel so wie einst Sundance Kid und Butch Cassidy!

Dass der Zug mit dem wir Richtung Uyuni wollten, keinen Platz mehr für uns hat, wird da vollkommen nebensächlich! Immerhin gibt’s auch Busse. Und dass unserem Bus mitten im Nirgendwo, jedoch erstaunlich nahe des Dorfes unseres Fahrers, der Sprit ausgeht, sodass wir zu zweit bei Minusgraden die Nacht zusammen gekuschelt in diesem Wüstenschiff verbringen müssen, macht unsere Reise nur noch abenteuerlicher!

Di, 7.12.
Um 13:00 statt um 01:00 kommen wir nach dieser Odysee durchgefroren in Uyuni an. Zeit, um Souveniers und Ausstattung aus Alpacawolle zu kaufen, endlich unsere Weihnachtspost versenden und heißen Maté mit Cocablättern kosten!

Mi, 8.12.
Trip durch den Salar de Uyuni – dieser unglaublich weiße, unendlich weite Salzsee ist wohl eines der größten Wunder, das diese Welt beherbergt! Auf 3567m stoßen wir auf skurrile Kakteen auf der Isla Inca Huasi, und auf grasende Llamas und graziöse Flamingos am Fuße eines erloschenen Vulkans! Der fulminante Sonnenuntergang, und noch viel mehr seine farbenfrohen Reflexionen im Wasser, bleiben mir wohl ewig in Erinnerung!

Do, 9.12.
Um Mitternacht geht’s weiter, diesmal im Zug: Nach 8h kommen wir entspannt in Oruro an, frühstücken fein am Hauptplatz – Schusterweckerl und Kaisersemmeln – ein Luxus nach 4 Monaten!

Um 13:00 kommen wir in La Paz an. Diese Stadt verdient ihren Namen wirklich! (Ich lass jetzt ausser Acht, dass sie nach einem General benannt wurde...).Bei Conejo Falso um 1,5€ machte ich eine neuerliche heimelige kulinarische Entdeckung: Fresco de Manzana ist mein geliebtes Apfelkompott! Und endlich, nach all der asaisonalen Hitze, kommt ein bisschen Weihnachtsstimmung auf, vor allem beim Anblick des weiß angezuckerten Gipfels des Illimanis!

Fr, 10.12.

Sightseeing in La Paz, Museumsbesuche, Massage mit heißen Steinen und zum krönenden Abschluss: Llama a la plancha!


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