isla del sol


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Published: June 18th 2014
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isla del sol muss heute erkundet werden, obwohl mir die fotos gestern in der agency nicht recht zusagen wollten…
sehr bolivianisch stehen wir morgens um halb acht, wie durch den hostel-betreiber angegeben, vor dem frühstücksraum… nur: der ist zu! nach kurzer zeit stehen wir zu sechst und warten etwas entnervt, weil wir doch alle gleich zu unserem boot aufbrechen sollten und das desayuno für halb acht angesagt war. und dann, “nur” 15 bolivianische minuten später kommt victor, der eigentümer, mit einem gemütlichen “buon dia”, als wäre nichts dabei, das halbe hostel in der morgendlichen kälte warten zu lassen…
die abfahrt des schiffes selbst verzögert sich dann ohnehin auch noch einmal um eine gute halbe stunde, doch sobald wir über das glatte türkis tuckern, ist die morgendliche unruhe schon wieder vergessen. schroffe klippen und gesteinsformationen wie nougat-schichten lassen uns nur so staunen.
die isla del sol selbst verzückt mit kuh-, schaf-, schweine- und eselherden auf trockenen hügeln. wie griechenland, vielleicht wie kos, ragt die hügelige insel mit ihren büschen und wenigen bäumen inmitten des titicacasees empor. wir wandern fast mittig die bergrücken entlang von norden bis süden, rechts und links von uns blau glitzerndes wasser. weit wie das meer reicht er, der titicacasee und am horizont glimmt das andenmassiv! wieder einmal haben wir wenig von diesem trip erwartet und sind derart begeistert! unglaubliches jausen-panorama! auch die open air klo pausen sind an spektakulärer aussicht kaum zu toppen! einige hundert höhenmeter legen wir dann auch noch zurück, über die hügel der insel, und schnaufen auf knapp 4.000m wie kettenraucher. immer noch nicht realisieren kann ich die tatsache, dass wir uns ständig auf großglockner-höhe aufhalten und dabei nicht zwangsläufig außer atem kommen sollten…
nachmittags erreichen wir mittels boot wieder die idyllische bucht von copacabana, wandern die hauptstraße hinauf und treffen…: die deutschen und die österreicher! die gringo route hat uns wieder einmal zusammen geführt und so verbringen wir einen weiteren, sehr gemütlichen abend mit sandro, renata, claudio und kathi. erst die abendlich durch die restaurant-ritzen kriechende kälte löst die gesellige runde auf und wir verabreden uns für die besteigung des hausberges morgen.
vom titicacasee haben wir nicht nur romantische geschichten gehört. manchen hat er so gar nicht gefallen. aber wir haben glück. mit wetter und mit copacabana. uns gefällt er sehr, auch, wenn man ehrlich zugeben muss, dass die ganze stimmung an italien und griechenland erinnert…


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