Peru - der 2. Teil


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September 29th 2017
Published: September 29th 2017
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Die Zeit verfliegt und Súdamerika hat mich fest in seinem Bann. Es ist wiedermal Zeit euch ein paar Fotos zu zeigen und von meinen Erlebnissen zu berichten.

Mein náechstes Ziel in Peru war Cusco. Die Stadt ist sehr schoen und liegt in den Bergen Perus. Es gibt viele gut erhaltene Haueser und vor allem jede Menge Toruisten, da man von hier aus nach Machu Picchu startet. Ich komme erstmal in Ruhe an und geniesse die guten Restaurants, die Cafes usw. Ausserdem mache ich einige Ausfluege. z.B. ins heilige Tal der Inkas, nach Pisac, zu den Salzsalinen von Maras, Rainbowmountain (5020m)...

Am 16. geht es dann los. 5 Tage und 4 Naechte Trekking. Ueber den Salkanataypass bis nach Machu Picchu. Hier in Peru starten die Aktivitaeten zu unmoeglichen Zeiten. Daher werde ich um 4h morgens abgeholt, wir fahren erstmal stundenlang zum Ausgangspunkt (3600 m) und haben einen kurzen Tag bis zum ersten Camping. Glamping trifft es wohl besser, unsere Huetten sind aus Glas, es gibt Duschen und Toiletten und vor allem eine tolle Aussicht auf die Sterne und die Berge. Nach dem Mittagessen gibt es eine "Probewanderung" wie es unser Guide nennt. Wir laufen zu einem sehr schoenen See (Humatay Lake 4200m) mit Gletscher. Dort oben ist es sehr schoen und die Wanderung in die Hoehe hilft bei der Akklimatisierung. Unser Camp befindet sich auf 3920m. Am naechsten Tag steht die Ueberquerung des Passes an. Wir laufen bis auf 4630m. Zum Glueck habe ich mittlerweile ein bisschen Training. Allerdings macht die Hoehe das Atmen schwer. Danach veraendert sich die Landschaft total und wir sind im Cloud Forrest. Von nun an gehts bergab und perunisch flach (das hat ueberhaupt nichts damit zu tun, was wir so "flach" in Belgien nennen) und in waermere Gefilde. Unterwegs sehen wir Inkaruinen. Am dritten Tag wandern wir nur kurz und machen Ziplining und besuchen natuerliche heisse Quellen. Das tut gut, nach der ganzen Anstrengung. Am Tag 4 erreichen wir Aquas Caliente und uebernachten dort. Am naechsten Tag steht dann MP an. Mit gaaaaaaaanz vielen anderen Touristen warten wir zuerst auf den Bus, dann am Eintritt... Das Wetter ist super und MP wirklich sehr eindruecklich. Da wir ja noch nicht genug gewandert sind, laufen wir noch 2000 Stufen und 400 Hoehenmetter auf einen Aussichtspunkt und sehen das ganze Tal und den Salkantay. Unsere Gruppe ist toll, wir sind aus aller Herrenlaender: USA, Venezuela, Uruguay, Aegypten, Taiwan und Belgien. Auch der Guide ist super und das Essen fantastisch. Es ist weniger abenteuerlich als das Santa Cruz Trek, aber auch sehr schoen.

Der naechste Stopp ist Arequipa. Die Stadt ist sehr schoen, umgeben von Vulkanen. Ich ruhe mich aus und lasse es mir gut gehen in guten Restuarants. Dann besuche ich den Colca Canon. Wir sehen Kondore aus der Naehe und verbringen einen Nacht im Canon. Auch hier gibts zur Belohung nach der Wanderung Thermalbaeder.

Danach geht es per Nachtbus nach Bolivien. Die Fahrt klappt ganz gut, ausser dass der Bus einmal gewechselt werden muss. Der Grenzuebertitt ist sehr viel weniger aufregend als erwartet. Ein Kinderspiel gegen Asien. Man hilft uns mit den Papieren und wir muessen nichts bezahlen. Die naechsten Tag verbringe ich am Titicacasee und auf der Isla del sol. Neues kommt bald...



P.S. Die Leute sind uebrigens extrem hilfsbereit. Nachdem ich im Hotel nach einem Internetcafe gefragt habe, sitze ich nun im Buero des Chefs des Hotels und schreibe meinen Blog :-)


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