Abschied von Patagonien


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South America » Argentina
March 14th 2016
Published: March 14th 2016
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Lange Busfahrten in Argentinien sind gut auszuhalten. Die Nachtbusse sind ausgestattet mit Semi Cama (Halbbett), das einer Liege gleicht, oder Cama, das zum Bett ausklappbar ist. Frueh morgens kamen wir in Bariloche an und wurden dort von Monica, einer Freundin von Ana, die wir aus Mannheim kennen, abgeholt. Bei dieser Familie durften wir drei Tage bleiben und genossen deren Gastfreundschaft. Wir erfuhren von ihnen viel ueber das Leben in Argentinien. Sie nahmen sich sogar die Zeit mit uns den Circuito Chico zu fahren, ein 70km langer Ausflug, der an zauberhaft schoenen Seen und Bergen vorbeifaehrt, nicht zu vergessen an einem grandiosen Hotel, in dem bereits Obama zu Gast war. Auf einem Spaziergang sahen wir Arrayanes, eine Baumart, die immer einen kuehlen Stamm bewahrt.

Von Bariloche sind wir wieder mit dem Bus nach Junin de los Andes gefahren. Dort wollten wir ein Auto mieten. Der erste Eindruck der Autovermietung war nicht gut. Als wir aber drei Stunden spaeter zurueckkamen (nach der obligatorischen Siesta von 14.00 bis 17.00h) wurden wir ganz professionell mit einen Auto versehen, das uns in den Parque de Lanin brachte. Wir hatten traumhaftes Wetter und konnten den Vulkan Lanin waehrend unserer Wanderung von allen Seiten bestaunen. Er hat die perfekte Vulkanform und leuchtet von weitem durch seine Schneekuppe. Wir wanderten zum Lago Paimun. Die einzige Begegnung, die wir hatten war ein Reiter, der von einer Horde Hunde begleitet wurde. Im Park gibt es Estancias (Landgueter) und viele Campingplaetze, die von Mapuche, indigenen Bewohnern, betrieben werden. In Junin wohnten wir in einem kleinen Haeuschen mit Garten, wo wir morgens Ibisse beobachten konnten.

Naechste Station war Mendoza, beruehmt fuer seine Weingueter. Wo guter Wein waechst, gibt es oft auch gute Speisen. Beides geniessen wir hier. Die Stadt ist nicht sehr spektakulaer, da sie am Ostersamstag 1861 durch ein Erdbeben vollstaendig zerstoert wurde, aber recht entspannt, gruen und lebendig.

Das Raue von Patagonien verliert sich hier total. Es ist warm, wenig windig, belebt. Heftiger Wind war unser stetiger Begleiter in Patagonien, aber auch oft das Einzige, was die Stille stoerte.


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