Cheers Suedinsel, es war schoen!


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September 29th 2008
Published: September 29th 2008
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"My chocolate pudding has got the same recipe, but I make it a bit different, it's better." 😉 (Die Besitzerin des Backpackers in Picton, nachdem wir vom Pudding in Nelson geschwaermt haben)



Nachdem der Wecker uns wirklich frueh aus dem Bett geholt hat, haben wir erst einmal herzhaft gefruehstueckt (so richtig mit Bohnen in Tomatensosse auf Toast), so wie es uns die nette Frau in der Information gesagt hatte. Dann gings auch schon los zu unseren Kayaks. Wir lernten kurz unseren Guide Scotty, ein wirklich dynamischer, lebensfroher Kerl, kennen und wurden in kayaktaugliche Schuhe gesteckt. Schon bald holte uns dann das Wassertaxi ab, das zunaechst auf einem Trecker angerollt kam. Wir durften hinten im Boot Platz nehmen und wurden bis ins Wasser hineingefahren. Bei Ebbe ziehen die Traktoren die Boote 50m weit ins Meer hinaus und setzen sie dann direkt im Wasser ab. Merle freute sich, dass der Auspuff des Treckers wie ein Schornstein nach oben zeigte. Dann ging die wilde Fahrt im Wassertaxi los. Eine Speedbootfahrt kontnen wir uns also schon mal sparen. Wir wurden in die Naehe der Tonga Islands gebracht um von dort zurueck zu kayaken. Wir bekamen am Strand eine kleine Einweisung und legten auch gleich los. Jule sass hinten und war der Steuermann und Merle sass vorne als Ausschauerin. Die erste Fahrt ging zu einer Robbenkolonie, die auf einer kleinen Insel haust. Wir bekamen sogar ein paar schwimmende Robben zu Gesicht. Dann paddelten wir in eine naechste Bucht, in der wir erst einmal ein kleines Picknick veranstalteten. Es gab Suppe, Muffins und Broetchen mit Butter. Frisch gestaerkt paddelten wir von einer Bucht zur naechsten, erfuhren sehr viel ueber die Gegend und bekamen viele Seevoegel zu Gesicht. Bei einem kurzen Spaziergang gab es noch Tier- und Naturkundeunterricht von Scotty. Letztendlich waren wir nach der sechsstuendigen Tour ein wenig kaputt, aber es hatte sich auf jeden Fall gelohnt! Die Fahrt ging an diesem Tag noch weiter bis nach Nelson. Unsere Nacht verbrachten wir zwar in unserem Van an der Strasse, aber das Backpackers, dass wir mitbenutzten war wirklich toll! Um 8pm gibt es dort jeden Abend selbstgemachten Schokopudding mit Vanilleeis (der Pudding ist eher ein warmer Kuchen mit Schokososse) und im Winter sogar Fruehstueck.

Am Vormittag buchten wir die Faehre nach Wellington fuer den naechsten Tag und erkundeten Nelson. Nach einem kurzen Spaziergang packte es uns trotz des guten Wetters, als wir das Plakat des neuen Kinofilms Wall-e sahen. Die naechsten zwei Stunden verbrachten wir also bei einer Jumbo Spezie und einer Jumbopopcorntuete (die auch jumbo eklig war, weil sie gesalzen war) in einem kleinen Kino. Der Hunger trieb uns danach wieder durch die Strassen. Auffaellig viele orangefarbene Luftballons hingen an allen moeglichen Pfeilern herum. Der Grund dafuer war Folgender: Es war Arthtritis-Tag! Es gibt in Neuseeland sicherlich genauso viele und die selben Krankheiten wie bei uns, hier sind sie einfach irgendwie "praesenter". Es war niocht der erste Tag an dem wir um eine Spende fuer eine Krankheitsstiftung im Gegenzug fuer eine Plastikblume gebeten wurden. Immerhin passiert es hier auf eine wirklich nette Art und die Stadt sah wirklich niedlich aus mit den ganzen Luftballons. Nach einem kleinen Lunch bestiegen wir wieder Wanda und fuhren weiter nach Picton via Scenic Route. Unser Tank war mal wieder erstaunlich leer und die letzte Tankstelle vor der scenic Abzweigung leider einfach mal geschlossen. Also stellten wir unser Auto mal wieder auf die Probe und fuhren die kurvige Strasse durch die Fjordlandschaft. Wirklich schoene Ausblicke zogen an uns vorbei, die wir gerne laenger genossen haetten. Die naechste Nacht verbrachten wir in dem Schwesterbackpackers der Vornacht. Jule wollte sich endlich mal wieder richtig ausstrecken und so buchten wir einen Four-Share-Room, den wir aber fuer uns alleine hatten. Um 8pm gab es wieder den leckeren Pudding und nach einer erholsamen Nacht wieder ein gutes Fruehstueck mit selbstgebackenem Brot.

Da unsere Faehre erst um 2pm abfuhr machten wir uns einen entspannten Vormittag im Backpackers. Die Ueberfahrt verlief wesentlich ruhiger als die Erste, sodass man sogar bei einem Film ein wenig ausspannen und Merle die Tueten im Schrank lassen konnte. In Wellington angekommen wurden wir vom allzutypischen Wetter empfangen. Es regnete und stuermte. Wir fuhren also direkt weiter nach Martinborough, worauf Jule sich seit dem ersten Tag hier freute. Wir bezogen den einzigen Campingplatz des Dorfes und mischten uns unter die Einheimischen in einem kleinen netten Pub.

Strahlende Sonne weckte uns am naechsten Morgen. Auf unsrem Plan stand eine Radtour von Weingut zu Weingut von Glas zu Glas. Die 5$ Tastingfee pro Person, die heir von einigen Weinguetern erhoben wurde schmerzte nicht und nahm uns den Druck ueberall eine Flasche Wein zu kaufen. 6 Weingueter und ca. 30 Weine waren innerhalb von 4 Stunden verkostet. Auf dem dritten Weingut machten wir ein schoenes Picknick mit einem Stueckchen Kaese und Brot. Ein paar Weingueter spaeter fiel Merle auf, dass wir unser Picknick und die dazugehoerigen Weinproben wohl gar nicht bezahlt hatten. Ehrlich wie wir sind fuhren wir direkt wieder zurueck um uns zu erkundigen, ob wir bezahlt haetten. Der nette Besitzer sagte, dass wir es sicherlich getan haetten, er koenne sich auch nicht erinnern und er faende es einfach nett, dass wir wiedergekommen sind. Mit reinem Gewissen und noch einem gefuellten Geldbeutel zogen wir also weiter. Unser Plan war es, erst eine Probiertour und danach die Kauftour zu machen. Die Kauftour fuehrte uns zurueck zur Alana Estate Winery, erstaunlicherweise genau die Winery, in der wir nichts fuer unsere Proben bezahlen mussten. Wir suchten uns den L'Aperitif und den Sauvignon Blanc aus. Da wir die erste Kaeseplatte ohne Bezahlung verspeist hatten, beschlossen wir hier noch eine zu bestellen. Bei dieser Winery bekamen wir sie zwar nicht kostenlos, aber durch eine Fehlabsprache zwischen dem Weinverkoster und der Kueche, bekamen wir gleich zwei Platten fuer jeweils 2 Personen. Wir liessen uns die Platten mit zwei Glaesern Wein in der Abendsonne schmecken. Hmm lecker!
Martinborough ist eine sehr ruhige und sonnige Gegend mit sehr gutem Wein und einer sehr kooperativen Schar an verschiedenen Winzern. Jule hat hier sein Lieblingsfleckchen der Reise gefunden und moechte nun auch Winzer werden. Auf jeden Fall werden wir hier her zurueckkehren!

Heute fuehrte uns der State Highway 2 nach Napier. Auf dem Weg dort hin kamen wir an einer kleinen Schokoladenfabrik vorbei, die Edelschokolade mit einfallsreichen Fuellungen per Hand herstellt. Morgen werden wir die Art d'Eco Stadt naeher unter die Lupe nehmen.

Cheers,
Merle & Julian


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