Fraser Island Tag II.


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Oceania » Australia » Queensland » Fraser Island
May 9th 2012
Published: June 20th 2017
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Geo: -25.2168, 153.133

So richtig wild ist es gestern Abend nicht mehr geworden. Wir haben zwar noch mit Thomas, Karin, Anja, Susanne und Victoria zusammen gesessen und ein Paar (!) Bier getrunken und gequatscht, die große Party ist aber allgemein ausgeblieben.

Heute geht es nach dem Frühstück mit dem großen 4W Bus auf die Piste.

Wir fahren eine ganze Weile durch den Regenwald und halten für ein paar Fotos an der nicht so beeindruckenden „Stonetool Sandblow" ehe es auf den 75 Mile Beach geht, der wiederum wirklich beeindruckend ist: so einen langen Strand mit weißem Sand habe ich noch nicht
gesehen.

Wir fahren gerade wenige Minuten am Strand, da ruft unser Guide Damion aufgeregt „Yippie“ und der Bus gerät ins Wanken und ich denke schon wir kippen um. Was wirklich los ist verstehen wir erst als es heißt „DINGO!“.
Vor uns am Rande des Strandes läuft also wirklich ein Dingo – gewarnt wurden wir ja im Vorfeld auch wirklich genug... Der Dingo ist ein hübsches Exemplar und sieht in der tat aus wie ein gewöhnlicher Hund. Kein Wunder also, dass der ein oder andere Mensch sich eher an einen Schoßhund als an ein Raubtier erinnert fühlt, wenn er einen Dingo sieht.

Erster offizieller Stop am Strand ist dann Eli Creek. Ein großer Süßwasser Bach der ins Meer fließt. Kleinere Creeks gibt es alle paar Kilometer und wenn ich ehrlich bin finde ich diesen Stop nicht so beeindruckend.

Nach wenigen Minuten Fahrt ist dann der nächste Foto-Stop dran: das Wrack des alten Luxusliners „Maheno“, welches seit 1935 am Strand liegt und vor sich hin rostet. Ein schönes Bild.

Weiter geht es mit 80kmh am Strand entlang – linker Hand türmen sich die meterhohen Wellen auf und wir halten jederzeit Ausschau nach Haien, die in der Brandung jagen, sehen aber keine.

Nächster, kurzer Fotostop ist „The Pinnacles“. Hier türmt sich der Sand in unterschiedlichen Farben zu kleinen Canyons auf.

Nach abermals einigen Minuten Fahrt erreichen wir „Indian Head“ (eine 60m hohe Klippe und einer von 2 Orten auf der Insel wo es richtiger Stein ist). Wir lassen Indian Head erst einmal rechts liegen und fahren zu den „Champagner Pools“ . In den „Champagner Pools“ kann man als einzigem Ort auf der Insel vor Haien sicher im Meer schwimmen, denn hier sind im den Steinen ein paar Becken die von der Brandung überspült werden und so Badespaß bedeuten. Wir planschen hier also eine Stunde im Wasser ehe es zurück nach Indian Head geht. Hier wird erst einmal am Strand zu Mittag gegessen ehe wir uns alle an den kleinen Anstieg zum Indian Head machen.

Netti und ich sind als erstes oben und sehen recht bald 2 Rochen durch's Wasser gleiten und ich erspähe kurz darauf auch noch eine Schildkröte und einen weiteren Rochen während über uns ein Adler kreist – ich hätte noch ewig dort oben sitzen können, aber die Gruppe macht sich recht bald an den Abstieg und kurz später donnern wir von nur einer Pinkelpause unterbrochen wieder in Richtung Kingfisher Bay Resort.

Zum guten Teil völlig verschlafen kommen wir um viertel vor Fünf – gerade richtig zum Sonnenuntergang – am Steg an und schießen alle wie verrückt Sonnenuntergangsfotos. Die sind aber auch toll von unter dem Pier – ein wenig wie damals „Baywatch“...

Um uns die Zeit zu vertreiben bis uns der Shuttle-Bus den „Heart-Attack-Mountain“ hochfährt, spielen wir zu sechst in der Sand-Bar eine Partie Billiard. Wir können es lustiger Weise alle nicht einmal im Ansatz und so haben wir riesig Spaß dabei uns gegenseitig bei den skurrilsten Abrutschern zuzusehen...

Beim Abendessen sitzen wir dann alle noch einmal zusammen und um 20:00Uhr geht es dann endlich auf die Fähre. Wir wollen noch ein paar Kilometer fahren heute...

Insgesamt muss ich sagen hat uns Fraser Island zwar sehr gefallen, der Regenwald, die Seen und Strände sind toll – so ganz überzeugt, dass es 325 AUD pro Kopf wert war sind wir aber nicht. Vielleicht auch, weil wir bei Aktivitäten wie der Wanderung, oder auch am Indian Head, ein wenig gehetzt haben und die Insel so nicht so genießen konnten, wie wir es gerne hätten.

Nett war es, mal wieder ein paar nette Deutsche zu treffen – lustig, dass nur wir das so empfunden haben, denn dank unseres Familenanschlusses in Australien haben wir das Land noch nicht als „voll von Deutschen“ empfunden.

Wir machen um 23:30 Uhr dann Rast an einem Parkplatz am Bruce Highway – hier scheint es legitim zu sein für maximal 24 Std. Es gibt Toiletten und jede Menge andere Autos und Camper....


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Photos: 24, Displayed: 24


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The Crew.The Crew.
The Crew.

links: Anja, Viktoria, Susanne. rechts: Janette, Karin, Thomas, Anja


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