Surferparadies Palm Beach


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April 28th 2012
Published: June 20th 2017
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Bevor ich von den naechsten Tagen berichte, muss ich die Gerstle Familie einmal kurz vorstellen.

In Laos sind wir bei der Gibbon Tour Penny und Will begegnet. Penny ist Will's Mutter und hat neben Will (12) noch Sohn Carl (15) und Tochter Milly (10) Vater der Kinder ist Gary – Penny's Mann.

So, und nun geht es weiter:

Direkt nach dem Aufstehen lädt Gary uns und Will ein und wir brechen auf in Richtung Wochenendhaus in Palm Beach. Palm Beach liegt eine gute Dreiviertelstunde nördlich von Sydney und ist eine kleine Landzunge, die in den Pazifik läuft.

Gary hält auf dem Weg dorthin an jedem Strand der von Bedeutung ist und erzählt uns einiges über die Gegend, während Will erst einmal richtig wach werden muss.

In Palm Beach angekommen geht es erst einmal zum Haus, welches wirklich traumhaft ist. Es steht am Hang und hat einen tollen Blick hinunter in die Bucht. Gary erzählt uns, dass es gut 100 Jahre alt ist und eines der ersten 3 Häuser war, die in Palm Beach gebaut wurden.

Nach einer kurzen Hausbegehung (es ist jede Menge Platz und es kommt heute am Nachmittag auch noch eine weitere Familie mit 2 Kindern, die hier schlafen werden) geht es dann hinunter an den Strand. Wir kehren kurz im Restaurant „The Boat House" ein und trinken einen leckeren Kaffe und die Gerstle Männer frühstücken.

Jetzt muss Gary dann auch los um eine Runde Golfen zu gehen und wir machen uns mit Will an die Erkundung von Palm Beach. Will führt uns ein gutes Stück bergauf zum Leuchtturm und zeigt uns im Anschluss seinen lieblings Aussichtsplatz von dem man wirklich einen tollen Blick auf ganz Palm Beach hat.

Ich bringe Netti dann leider dazu einen „Foto-Sprung“ von einem Felsen durchzuführen bei dem sie ganz unglücklich aufkommt und sich die Hacke prellt...

Als nächstes machen wir uns auf den Rückweg zum Strand, denn nun steht mein persönliches Highlight an: Surfen unter Surftrainer Will!

Die Gerstles sind Mitglied im Palm Beach Surfclub und so müssen wir uns nur die Neoprenanzüge überschmeißen und Will holt derweil die Surfboards.

Ein wenig peinlich ist es schon in unseren Profi-Outfits dann ins Wasser zu gehen und von Tuten und Blasen keine Ahnung zu haben...

Die nächsten Stunden bin ich dann im absoluten Himmel! Es ist zwar nicht gerade so, dass ich mich einfach auf das Board stelle uns lossurfe wie ein Weltmeister, aber unter Will's großartiger Anleitung verstehe ich am Ende zumindest wann ich lospaddeln muss um eine Welle zu erwischen und das allein macht einen Heidenspaß! Ich hätte noch stundenlang immer und immer wieder versuchen können endlich auf dem Board zu stehen, aber JJ ist leider recht früh kalt und da sie eh schon erkältet war ist sie natürlich so schlau aus dem Wasser zu gehen.

Ich folge also eine gute Stunde später und verlasse mit einem breiten Grinsen im Gesicht das Wasser. Surfen ist echt großartig und wenn ich noch einmal die Chance bekomme, werde ich ganz sicher wieder ein Board unter dem Arm haben und irgendwann ja vielleicht auch wirklich unter den Füßen – ein Anfang ist zumindest gemacht.

Als wir die letzten Meter des Heimweges zum Wochenendhaus antreten kommt uns dann auch Penny mit Milly entgegen und nehmen uns mit.

Kurz später trifft auch die befreundete Kerr Familie ein. Andrew ist viermaliger Olympionik mit der Australischen Wasserball Mannschaft und ein netter Kerl.

Penny will eigentlich lernen und ist so am wirbeln dass wir froh sind ihr wenigstens anbieten zu können die fehlenden Einkäufe zu erledigen. Milly, die für das Abendessen zuständig ist, begleitet uns zum Einkaufen. Wobei: man muss wohl eher sagen wir begleiten sie, denn die junge Dame weiß ganz genau wie der Hase läuft. Wie ihre Brüder auch, ist Milly wirklich ein Goldstück. Ihre große Leidenschaft ist Ballett und sie hat gerade am Tag zuvor ihre ersten Spitzenschuhe bekommen und tanzt im allgemeinen mehr durch die Welt, als dass sie geht. Wir sind uns sicher, dass sie irgendwann auf der Bühne landen wird.

Mit vollen Einkaufstaschen kommen wir dann irgendwann aus dem Ort zurück und bekommen gerade noch mit wie Penny, Gary und die Kerrs sich auf den Weg zur Geburtstagsparty eines Freundes machen.

In den folgenden Stunden kochen wir gemeinsam mit (oder besser „unter Anleitung von“ ) Milly.

Es gibt Hähnchen mit ganz viel frischem Gemüse und zum Nachtisch einen Schokoladenkuchen mit Eis. Es schmeckt alles super und wir kommen zudem ja dann auch noch in den fragwürdigen Genuss endlich einmal wieder eine Küche aufräumen zu dürfen. Das hatte diese auch dringend nötig.

Wie es sich in einer Bilderbuchfamilie gehört hat jeder seine Aufgabe und erledigt diese auch und als wir mit allem fertig sind und spielen, ist ebenfalls selbst Carl mit am Start. Kniffel ist allerdings nicht so wirklich sein Ding. Die Kartenspiele die wir danach spielen machen alle richtig Spaß – gerade das „Löffel Spiel“ bei dem derjenige, der zuerst 4 gleiche Karten hat sich den ersten Löffel schnappt und die anderen Spieler dann schnell reagieren müssen und sich auch einen Löffel schnappen müssen (es ist natürlich einer zu wenig da, sodass derjenige, der es zuletzt merkt dass einer fertig ist und es „um die Löffel geht“ leer ausgeht).

Es ist also schon spät, als wir schließlich ins Bett gehen und ich habe mich zudem für den nächsten Morgen um 7:00 Uhr mit Will zum Surfen verabredet...


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