Tag 20: Heute heisst es früh aufstehen


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North America » United States » Kentucky » Bardstown
May 24th 2014
Published: May 26th 2014
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Start: Bardstown

Ziel: Hudson

Tageskilometer: 118

Höchstgeschwindigkeit: 57.5

Gesamtkilomter: 1‘589.35

Um 05.30 h stehen wir auf und packen im Halbdunkeln unsere Sachen. Frühstück bei Mc Donalds, je einen grossen Kaffee, ein Brötchen mit Ei und Speck, sowie ein Hashbrown (eine Art Röstiküchlein). Auch heute kommen wir wieder flott voran und nehmen die Hügel mit Schwung. Die Landschaft wird noch offener und dadurch auch etwas lieblicher. Die Sicht ist nicht mehr so eingeengt. Um 11.00 h machen wir Halt in Buffalo. Dort gibt es wieder einmal eine Tankstelle mit einem kleinen Laden. Wir bestellen dort je eine grosse Kartoffel mit Sauercreme, machen uns zwei Eiskaffees und am Schluss gibt es noch etwas Süsses. Zur Stärkung nehmen wir zusammen auch noch ein Gatorade (wegen den Elektrolyten, die ja, das wissen wir ja spätestens nach dem Film „Herr Lehmann“ so wichtig sind…

Kommen dann auch noch am Geburtsort von Abraham Lincoln vorbei. Viele Kilometer später nochmals einen kurzen Halt um nochmals einen Eiskaffee hinunterzuschütten. Ah, tut das gut! Weiter immer weiter geht es, bis wir nach einer letzten Steigung, in der Nähe von Hudson, an einen Laden kommen wo man zelten kann. Haben einen tierischen Hunger, doch im Geschäft gibt es nicht viel Vernünftiges zum Essen. Jetzt wissen wir auch, woher der Name, Gemischtwarenladen herkommt…

Die Frau (Lucie)ist jedoch nett und wir kriegen noch einen Resten Suppen, ein paar Crackers und Peanatbutter und wir finden im Gestell noch eine Packung Chips die nicht abgelaufen sind. Sogar duschen können wir (die Dusche hätter ihr mal sehen sollen...), tut gut nachdem wir so geschwitzt haben. Füge dem Bericht noch ein paar Fotos des Ladens bei damit man das Wort Gemischtwarenladen besser versteht…

Später kommt noch ihr Mann, Arnold hinzu. Er arbeitet als Pöstler und erzählt uns, wie er seine Frau vor 23 Jahren bei einem Blind-Date kennengelernt hat. Ein netter Typ. Später kommen auch noch die zwei Biker aus Oregon dazu, Jonathan und Jerry welche den Cross-America-Trail nach Hause fahren.

Am Abend spielt dann noch eine Bluegrass-Gruppe auf. Der Laden ist voll, vor allem mit älteren Leuten die auf bereitgestellten Stühlen die Musik geniessen. Dazu gibt es noch Chilli und Hotdogs. Alkohol gibt es auch hier nicht zu kaufen. Viele Gebiete in Kentucky sind trocken und man findet keinen Alkohol. Macht uns nichts aus. Wir haben bisher nur zweimal Bier getrunken. Wir werden von einigen Leuten angesprochen, auch von einem 92jährigen Mann mit einem eisernen Händedruck. Er erzählt uns, dass er noch jeden Tag arbeitet und wie hier früher die Armut herrschte.


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