Meeting the Giants - Walhai Spotting


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North America » Mexico » Quintana Roo » Isla Holbox
August 26th 2016
Published: August 29th 2016
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W-Day. Walhai-Tag. Von langer Hand geplant, die Familie über Jahre vorbereitet, steht heute Schwimmen mit Walhaien auf dem Programm. Folgender Plan: Mit einem kleinen Motorboot fahren wir etwa 40km raus aufs Meer, springen dann ins Wasser und wollen mit Walhaien schwimmen. Die Haie sind bis zu 13m lang, 12 Tonnen schwer und damit die größten lebenden Fische. Sie gelten als Vegetarier (Scherz, sie sind Vegetarier und ernähren sich von Plankton). Mit anderen Worten der perfekte Ausflug für die sonst eher berg-affine Familie. Aufstehen zum Sonnenaufgang, gegen 6 Uhr sind wir am Bootssteg von Holbox. Wie üblich gibt es etwas Chaos, unser Guide ist verspätet, eine halbe Stunde später sitzen wir schließlich mit 6 anderen Mutigen im Boot und fahren gen aufgehender Sonne. Das Meer ist recht ruhig, unser Boot aber entsprechend schnell und so springen wir im Rhythmus der Wellen dahin. Alle dösen mehr oder weniger, nach etwa einer Stunde dann plötzlich ein Stopp: Ein Manta-Rochen schwimmt nah an der Oberfläche gemächlich am Boot vorbei. Tiefschwarz und etwa 4m lang ist er ziemlich beeindruckend. Man erinnert sich an die alten Jules Verne Filme zu Kapitän Nemo. Eine weitere Stunde später sehen wir ca. 10 andere Boote, der heutige Walhaispot scheint gefunden. Von der Fahrt sind alle recht mitgenommen. Kaum hält unser Boot, wird der erste mutige Spanier wirklich seekrank. Unser Guide Alex teilt 2-er Gruppen ein, es dürfen immer nur 2 Personen pro Boot gleichzeitig im Wasser sein. Auf sein „Jump“ springt die erste Gruppe mit Flossen und Schnorchel bewaffnet die dunkelblaue See. Aaron findet es cool, Annett hat inzwischen realisiert dass es kein zurück mehr gibt und Thomas fühlt sich leicht unwohl. Wir haben Glück, die Gruppe der Haie ist riesig, irgendwo zwischen 50-100 Tiere ziehen gemächlich durchs Wasser und tauchen immer wieder mit ihren riesigen Mäulern auf um Plankton aus dem Wasser zu filtern. Im Wasser sind die Haie unglaublich beeindruckend, riesig aber sehr friedlich. Mit ihrer 15cm dicken Haut lassen sie sich durch nichts von ihrem Weg abbringen und pflügen durchs Wasser. Wir machen zwei Runden mit den Giganten der Meere, ein echtes Erlebnis. Es ist kein Problem einen Walhai im Meer zu entdecken und nah neben ihm zu schwimmen und zu betrachten. Auch nach unten muss man schauen, falls einer gerade auftaucht und Mensch gerade im Weg schwimmt, stört das den Hai wenig. Zurück auf dem Boot ist inzwischen die halbe Mannschaft seekrank und liegt quer verteilt mehr oder weniger lebendig auf dem Boot herum. Die Schaukelei ist halt nix für Landratten. Thomas ist auch recht mitgenommen, hält sich aber wacker. Nach etwa einer Stunde geht die Fahrt weiter zu einem kleinen Riff zum Schnorcheln, die Stimmung an Board ist etwas verhalten, die meissten hätten jetzt gern ein Stück Boden unter den Füßen. Nach einer Flasche Wasser und Banane ist Thomas wieder fit. Das Schnorcheln ist toll, es gibt große Rochen, eine Schildkröte und jede Menge kleinerer Fische in riesigen Schwärmen. Unser Guide bereitet derweil das Mittagessen vor. Es gibt Ceviche, klein geschnittener roher Fisch der mit Limettensaft mariniert und mit geschnittenen roten Zwiebeln, Tomaten und Koriander vermischt wird. Vorzüglich. In einer Lagune machen wir Halt mit unserem Boot und geniessen die Ceviche mit Blick auf eine riesige Kolonie von Pelikanen. Gegen 2.30 Uhr sind wir schließlich zurück auf Holbox und schlafen den Rest des Tages mehr oder weniger. Zum Abendessen gibt es diesmal Pizza für Aaron und nochmal Ceviche für uns. Weil es sooo gut war …


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