Bacalar


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March 10th 2018
Published: March 15th 2018
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Freitag Morgen, um 4 Uhr, kamen Ajla, Maddy und ich nach einer furchtbaren 10-stündigen Busfahrt, mit einigen nervenaufreibenden Polizeikontrollen, in einem Bus ohne Toiletten, endlich in Bacalar an. Wir haben uns ein Taxi zu unseren Hostels geteilt und uns dann getrennt, da sie in einem anderen Hostel waren als ich.

Ich hatte meinem Hostel vorher per Mail bescheid gegeben, dass ich erst nach 2 Uhr morgens ankommen würde und sie meinten, das sei kein Problem, aber als ich ankam war der Typ von der Rezeption ein bisschen verwirrt über meinen späten Check-in. Ich hab mein Zimmer dennoch bekommen und war heil froh, noch ein paar Stunden in einem richtigen Bett schlafen zu können. :-)

Die Zimmer im Yak Lake Hostel waren schön, geräumig, mit tollen Duschen und sehr sauber. Auch das Frühstück war lecker und die Küche war sauber. Einzige Minuspunkte für das Hostel : das Personal war nicht sehr freundlich, Essen brauchte eine Ewigkeit zum kochen (1 Stunde für ein bisschen kochendes Wasser!) und das Internet war schlecht. Aber es war dennoch ein nettes Hostel, mit einem schönen und gemütlichen Außenbereich, wie ein kleiner Strand am See, und mit einer Bar.



Am ersten Morgen habe ich mit Cliff gefrühstückt und ein bisschen später kam auch Linnea hinzu. Sie wollten die Free Walking Tour in Bacalar mitmachen und ich dachte mir, naja, warum eigentlich nicht. Ajla schrieb mir unterdessen, dass ihr Hostel furchtbar sei und sie deshalb am Morgen selbst noch zu uns umziehen würde. Später meinte sie dann, so schlecht wäre das Hostel eigentlich nicht gewesen, ich denke sie vermisste uns einfach. :-) Sie kam dann auch mit zum Stadtrundgang.

Bacalar ist eine sehr kleine Stadt und es gibt dort nicht viel zu tun oder zu sehen, außer den tollen See (oder besser gesagt die Lagune). Unser Guide war eine sehr nette junge Frau, die uns vor allem die Kulturzentren, ein paar Bars und Restaurants gezeigt hat. Sie erklärte auch, dass die Stadt den Maya gehört hat, aber dann von den Spaniern eingenommen wurde. Später haben die Spanier eine Burg gebaut, um sich vor den europäischen Piraten schützen zu können und die Maya haben die Stadt dank Tunnel unter der Burg wieder zurück erorbert. Es hat lange gedauert, bis die Spanier diesen Ort unter Kontrolle hatten.

Der Stadtrundgang war ganz nett, aber mir ging es immer schlechter seit ich vor ein paar Tagen in San Cristóbal de las casas die schlechten Kakaubohnen gegessen hatte und habe die Tour deshalb nicht wirklich genossen. Seit Tagen hatte ich Magenkrämpfe und abends schlimmen Duchfall, aber diesen Morgen war es richtig schlimm, wahrscheinlich wegen der Hitze in Bacalar. In einer Bar haben wir Papayasaft getrunken und danach war mir einfach nur richtig übel. Jeder der anderen konnte sehen wie schlecht es mir ging und bei unserem letztem Stopp, einem super coolen organischen Geschäft mit Restaurant, habe ich dann meinen Magen mal richtig entleert und bin zurück ins Hostel gegangen, während die anderen dort zu Mittag aßen. Für mich war an Essen absolut nicht zu denken. Nach einer Stunde im Bett ruhen, hab ich mir dann ein bisschen Reis gekocht, das Einzige, dass man bedenkenlos essen kann, wenn man Magenprobleme hat. Danach ging es mir etwas besser und ich bin mit den anderen im See schwimmen gegangen, wo wir Cliff versucht haben schwimmen zu lernen und die Sonne genoßen haben.



Danach sind wir zurück ins Hostel und haben uns ein wenig ausgeruht. Irgendwann kam sich so eine Deutsche zu uns setzen und plötzlich verschwanden alle anderen und ich war mit ihr alleine. Komisch! Sie war auch komisch und es war schwer und irgendwie unangenehm mit ihr zu reden. Irgendwann bin ich zurück ins Bett und Cliff kam mir sagen, dass sie die Deutsche, Ana, morgens schon kennengelernt hatten und diese super unfreundlich zu ihnen war; sie hatten darüber gescherzt, Linnea könnte in Deutschland studieren gehen und Ana sagte nur ganz trocken, es gäbe schon genug Ausländer in Deutschland, sie sollen lieber dahin zurückgehen, wo sie herkommen. Sie hat auch mehrmals in dem kurzen Treffen Hitler erwähnt, ein richtiges Nazischwein... Deshalb wollte keiner mehr mit ihr reden, verständlich. :-)



Abends sind wir mit Chris und Felix aus Deutschland, die in einem anderen Hostel waren, zu Abend essen gegangen. Da ich nur Reis essen konnte und die dort keinen Reis hatten, sind wir danach zurück in unser Hostel gegangen, wo ich mir was zu Essen gemacht habe und die anderen ein paar Cocktails getrunken haben. Linnea und ich sind früh zu Bett gegangen und so haben wir und von Chris und Felix verabschiedet, die wir nicht mehr sehen würden.



Am nächsten Morgen ging es mir immer noch ziemlich schlecht und ich bin im Hostel geblieben um mich auszuruhen. Irgendwann war ich dann kurz schwimmen, denn das Wasser war einfach zu toll um nicht rein zu gehen :-), aber danach hab ich mich wieder ausgeruht, während die anderen Essen waren.



Um 13h bin ich dann zum Busterminal gefahren, wo ich noch eine letzte gemeinsame Stunde mit Cliff, Ajla und Linnea verbracht habe, bevor wir alle in verschiedene Richtungen weitergefahren sind ; Cliff ging nach Tulum und von dort aus Heim, Ajla fuhr nach Tulum und dann wusste sie noch nicht wohin und Linnea fuhr nach Chetumal und von dort aus nach Guatemala. Es war hart, mich von ihnen zu verabschieden, hatten wir doch die letzten Wochen so viele schöne Momente miteinander verbracht. Aber naja, wir bleiben in Kontakt. :-)


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