Aqaba


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Jordan's flag
Middle East » Jordan
April 16th 2018
Published: April 16th 2018
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Montag, 16.04.2018 Aqaba (Jordanien): Sonnig, Min. 22°C, Max. 33°C

Wir schreiben Tag 101 unserer Reise um die Welt. Vor drei Tagen hatten wir den indischen Ozean verlassen und sind in das Rote Meer eingefahren. Die Piraten hatten uns verschont, die hatten wohl Lukrativeres im Auge, als unser Schiff zu entern ;-). Das von Costa eingerichtete Sicherheitsdispositiv wurde wieder ausser Betrieb genommen. Nun konnten beim Abendessen die Vorhänge wieder offen bleiben und die Wasserkanonen auf Deck 3 wurden entfernt.

Nach vier Tagen auf See erreichten wir am Montagmorgen Aqaba in Jordanien. Von hier aus sollte der Ausflug in die Felsenstadt Petra, die aus dem rosa Fels gemeisselte Stadt, starten. Wir waren gespannt wie viele Leute sich an dem von Costa gratis angebotenen Ausflug beteiligen. Ich hatte überschlagen, wenn es nur die Hälfte von den 2'000 Passagieren sind, wären das bei 50 Passagieren pro Bus, 20 Busladungen. Wir hofften aber, da vor der Felsenstadt ein 45minütiger Fussmarsch durch eine Schlucht zu bewältigen ist, dass es nicht so viele sind. Für Rollstühle ist der Weg sowieso verboten, da er über unebene felsige Wege führt. Es wurde auch darauf hingewiesen gutes Schuhwerk zu tragen.

Wie viele Busse es schlussendlich waren, sprengte den Rahmen des Erträglichen, ich zählte 60 Busse die bereit standen, als wir in den Hafen einliefen! 60 Busse x 50 Passagier, das wären nach Adam Riese 3'000 Passagiere. O.K. nicht alle Busse fuhren in die Felsenstadt, es gab noch einen Ausflug an den Strand, doch ich rechnete mit mindestens 1'500 Besucher für die Felsenstadt. Das wollten wir uns nicht antun, erst Anstellen für die Bustickets, dann das hetzen auf den Bus, damit man noch einen guten Platz bekommt und dann vor Ort das Gedränge in der schmalen, zwei Kilometer langen Schlucht bis nach Petra. Nein, da kapitulierten wir, wir hatten ja ähnliche Menschenmassen beim Besuch des Borobodur in Java und des Angkor Wat in Kambotscha erlebt. Man kann kaum ein Foto machen ohne, dass einem jemand ins Bild läuft. So entschlossen wir uns, natürlich etwas schweren Herzens, auf den Gratisausflug zu verzichten. Ich bin sicher, wenn der Ausflug nicht gratis gewesen wäre, hätten sich nicht so viele für den Ausflug entschieden. Mal sehen, was Conni und Willi erzählen wenn sie zurückkommen.

So nahmen wir kurzerhand den Shuttle Bus in die Stadt und liefen die wenigen Sehenswürdigkeiten ab, was auch ganz interessant war.


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