Mein letzter Blog aus Israel


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February 16th 2016
Published: February 16th 2016
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Ihr Lieben alle miteinander!

Der Count Down lĂ€uft, ich kann es gar nicht fassen😳, meine Zeit hier geht mit Riesenschritten voran. Wieder werde ich nicht alles schaffen, was ich sehen oder tun wollte. So ist es!

Der Arbeitsalltag ist schon so drin, da gibt es kaum Neuigkeiten, alles wiederholt sich. Obwohl ich schon viel Zeit m NÀhzimmer verbringen durfte (ich habe das als Privileg gesehen. Ingrid, ich glaube du darfst bestimmt gerne das nÀchste Mal mitkommen)!!!

Seit einiger Zeit liegen die genÀhten Bookmarks im Laden und werden tatsÀchlich gekauft. Wie schön. Aber Br Simon Petrus möchte ja viel lieber Stolen kreieren, weil er sich weiterentwickeln will! Seine Aussage.

In dieser Ausgabe werdet ihr auch die Mönche von uns "kennenlernen" mit ein paar Charaktereigenschaften, Vorlieben etc. und anhand der Bilder könnt ihr euch so ein bisschen ein Bild machen.

Im Moment ist Simon Petrus in Deutschland, Natanael in Tabgha.



Okay, jetzt der Reihe nach:

Am 26.1 hatten wir Besuch von einem ehemaligen Soldaten, der jetzt bei Organisation "Breaking The Silence" ist .

Er hat ĂŒber seine Arbeit als Soldat berichtet. Ich muss sagen, ich konnte die Nacht danach nicht gut schlafen.
Wer kennt den Maler?Wer kennt den Maler?Wer kennt den Maler?

Auch im Museum

Soldaten auf Kontrollgang (immer mindestens 6) fahren n ihren Autos durch die Straßen durch die Westbank und werden oftmals von Kindern "belĂ€stigt" indem sie Schimpfwörter oder auch Steine werfen. Dann versuchen die Soldaten sie zu fangen, was ihnen dadurch selten gelingt, da sie Ă€lter sind, nicht alle Winkel kennen und sie eigentlich auch nicht wirklich fangen wollen.

DafĂŒr kontrollieren sie nachts die HĂ€user. D.h. Sie kl mit ihren Gewehren an die TĂŒr und dann mĂŒssen alle Bewohner auf die Straße, damit ein Teil der Soldaten das Haus durchsuchen können. Sinn und Zweck dieser Aktionen ist ausschließlich Angst machen und die PalĂ€stinenser zum Wegzug zu kriegen. Er, der Vortragende sagte, das sei eben sein Job gewesen und er ist Soldat und musste gehorchen. Da strĂ€ubten sich bei mir die Nackenhaare und ich fragte, ob er denn seinen Job mit seinem Gewissen vereinbaren konnte. Darauf ist er nicht eingegangen, es sei eben sein Job. Na, so was haben wir doch schon mal gehört, oder?

Wir, die Studenten u d VolontĂ€re haben noch ganz lange diskutiert, sind natĂŒrlich zu keinem Ergebnis gekommen.

Aussage des Vortragenden, es muss die Politik eine Lösung finden und darf nicht die Verantwortung an die Soldaten
StraßenbĂ€ume in Tel AvivStraßenbĂ€ume in Tel AvivStraßenbĂ€ume in Tel Aviv

Ich habe eine gepflĂŒckt. Es sind viele Kerne drin
abgeben.

es gibt auch BĂŒcher von diesem Verein. Eins haben wir bekommen "Breaking The Silence" Children and Youth. Ich werde es mir auch noch in deutsch kaufen.



An meinem nĂ€chsten freien Tag bin ich mit Laura nach Tel Aviv gefahren. U.a. Waren wir im Mueum of modern Art, auf dem Rothschildboulevard, na ja , die BauhaushĂ€user sind wirklich in die Jahre gekommen, wenn auch 2 oder 3 in der Zwischenzeit restauriert sind. Es sind die BesitzverhĂ€ltnisse, die nicht ganz klar sind, bzw. PrivathĂ€user, deren Besitzer sich eine Renovierung nicht leisten können. Aber Mittelteil der Straße ist sehr schön angelegt mit Baumreihen und kleinen Restaurants, Sitzgelegenheiten und auch Spielmöglichkeiten fĂŒr die Kinder.

Zeitlich haben wir es nicht mehr geschafft nach Yafo zu gehen, dort ist der alte Hafen und eine schöne kleine Stadt mit vielen netten Kneipen bzw. Retaurants. DafĂŒr sind wir noch aNs Meer gegangen und haben einen wunderbaren Sonnenuntergang gesehen. Danach sind wir mit dem Bus zurĂŒck nach Israel gefahren.

Am 3.2. haben wir mit Br Natanael unseren Voloausflug in den Bibelpark (nahe bei Tel Aviv) gemacht. Bei bestem Wetter und einem vollen Picknickkorb sind wir mit dem Auto dorthin. Ein Park, in dem Pflanzen, Tiere und BĂ€ume stehen, die schon in der Bibel erwĂ€hnt werden. Z.B Mandel- u. PistazienbĂ€ume, Oliven -, Granatapfel usw., usw. Es ist ein großes GelĂ€nde mit etlichen Aktionmöglichkeiten zwischendurch. Es gibt dazu auch ein Begleitblatt, worin die Pflanzen usw. beschrieben werden, was damit gemacht wurde und, und.

Weiterhin gab es entsprechende Bibeltexte.

Ein sehr gelungener Tag. Gegen Abend sind wir zurĂŒck gefahren, haben uns kurz frisch gemacht und sind zu Fuß in die Stadt zum Essen gegangen. Dazu das oder die nötigen Biere und zum Schluß sind wir dann noch in eine Waffelbar, wo ich ein dickes Eis und die anderen Waffeln oder, oder gegessen haben. Es war dann auch fast Mitternacht, als wir wieder zu Hause waren.



Ab dem 8.2. hatte ich Urlaub und wollte ja eigentlich am Meer entlang laufen. Aber leider kam Thomas Gottschalk dazwischen. Er hat die Dormitio besucht und sein Buch vorgestellt. Es war ein Th. gottschalk zum anfassen. Erst war er mit in der Msse, anschließend war in der Cafeteria zu Essen und trinken vorbereitet und er ist von GrĂŒppchen zu GrĂŒppchen. Hat mit jedem, der es wollte, fotografieren lassen, hat mit jedem kurz gesprochen, also widererwartet sehr nett.



Danach habe ich noch mit Br Simon Petrus die ersten Stolen genĂ€ht um dann am Donnerstag nach Haifa zu fahren. Lukas ist fĂŒr einen Tag u. Nacht mitgekommen, weil er auch noch nicht dort war und gerne mit seinen Eltern dort hin möchte, wenn sie zu Ostern nach Jerusalem kommen.

Wir haben auch ein sehr nettes, sauberes GĂ€stehaus gefunden, mittendrin, bezahlbar und in Familienbesitz. Am ersten Tag sind wir gleich auf den Karmelberg gestiegen. Von dort hat man eine fantastische Aussicht auf den Hafen, das Meer und Akko. Weiter steht dort oben das Karmeliterkloster mit der Höhle des Elijas. Okay, kam bei uns jetzt nicht so gut an, aber im CafĂ© (unter österreichischer Leitung) war das Essen sehr, sehr gut. Anschließend sind wir zu den hĂ€ngenden GĂ€rten marschiert. Mittendrin der Bahai Schrein. Leider war es zu spĂ€t ihn zu besichtigen. Aber die GĂ€rten sind schon sehr schön. Es fĂŒhrt eine gerade Achse von den GĂ€rten zur germnan colonie. Eine "Fress- und Saufmeile" aber sehr fein. Da es ja warm war, haben wir uns in ein Lokal gesetzt und erst mal ein leckeres Bierchen getrunken. Danach waren wir so kaputt und sind in unsere Zimmer
Unser VoloeßraumUnser VoloeßraumUnser Voloeßraum

Ein luftschutzraum
gegangen.

Am nĂ€chsten Morgen musste Lukas wieder zurĂŒck, da ab spĂ€ten Mittag keine Busse mehr fahren (Schabbat ) vor Samstag Abend nach Sonnenuntergang steht alles still. Wobei in Haifa wenigstens die innerörtlichen Busse fahren.

Ich bin mit dem Bus nach Ein Hod gefahren. Einem kleinen KĂŒnstlerdorf ungefĂ€hr 15 km entfernt. Von der Bushaltestelle musste ich mal wieder den Berg hinauf ins Dorf erklimmen. ein DadakĂŒnstler hat es mal mit Arp gegrĂŒndet. Es sind einige Kunsthandwerker dort und natĂŒrlich auch Gastronomie. Sehr nett und mit fantastischer Aussicht auf die Bananenplantagen und das Meer.



Aber ich wollte ja am Meer entlang spazieren bis Haifa, nur so einfach war es gar nicht. Überall Bananenplantagen und kein Weg zum Meer. So musste ich einige Kilometer an der Hauptstraße entlanglaufen, bis endlich ein Weg an's Meer fĂŒhrte.

Das war so unbeschreiblich schön. Wie in Cuxhaven. In Gedanken habe ich Helmut an die Hand genommen und wir Zwei sind losmarschiert.

Ich war wieder im gleichen Restaurant wie am Tag vorher. Es ist dort so schön. Die Terrasse mit BĂ€umen als Dach. Der Aufgang mit einer uralten TĂŒrzarge und TĂŒr, eine ausgestopfte Eule saß in einem der BĂ€ume und die
Unser VoloausflugUnser VoloausflugUnser Voloausflug

Im Bibel unserm V.l.n.r. Lukas, Natanael, Laura, Amina
"Bude war rappelvoll".

Am nĂ€chsten Tag wollte ich dann mit dem Sherut (das sind so Zwischendinger zwischen Bus und Taxi), die fahren los, wenn die 10 PlĂ€tze belegt sind. Das hat uns am Tag vorher die Chefin des GĂ€stehauses gesagt. Nur leider fuhren keine Sheruts nach Akko sondern nur nach Tel Aviv. Also bin ich mit meinem Rucksack die KĂŒste wieder Richtung ein Hod marschiert zur Central Bus Station . Diese Stationen liegen immer Ca. 5-6 km von der Stadt entfernt. Es war Badewetter. Ich konnte mich an den Strand legen und warten bis die Sonne untergegangen ist. Erst dann wieder fahren die Überlandbuss wegen Schabbat .

Tja, das war mein kurzer Urlaub - aber wunderschön-!

Jetzt ist nochmal Stress angesagt, da ich die ganze Zeit arbeiten muss und fĂŒr meine Verabschiedung so einiges vorzubereiten habe.

Am Freitag nach Feierabend backe ich 3 Biquitböden fĂŒr die Schokosahnetorten. 1 fĂŒr dieMönche und 2 fĂŒr die Studenten. Die werde ich am Samstag fertig machen, da es hier immer sonntags als Nachtisch Torte gibt.

Sonntag nach dem Dienst setze ich mich mit den Studenten zusammen. Da gibt es dann noch einen BĂŒffelgraswodka mit Apfelsaft.

Am Montag nach Dienstschluss feier ich mit den Volos und Natanael meinen Abschied. Da gibt es Racelette. Es ist hier alles etwas schwerer, die Zutaten zu bekommen. Ich muss von einem Stadtteil ins andere laufen, um die Sachen zu bekommen. Z.B Schweinefleisch fĂŒr die Buletten bekommt man nur beim Russen, den KĂ€se nur bei einem Franzosen usw.

Danach sind einige von den Volos auf Exkursion, die sehe ich dann nicht mehr.

Tja, merkt ihr was? Langeweile gibt es hier nicht. Mag auch an mir liegen. Aber es ist schön hier, aber jetzt freue ich mich wieder auf zu Hause mit euch allen.

Noch ein paar Worte zu Mönchen, wie versprochen.

Da wĂ€re br. Natanael - zustĂ€ndig fĂŒr die VolontĂ€re und sitzt mit in der Cellaratur. 32 Jahre, hat als VolontĂ€r mal in der Dormitio gearbeitet, dann Theologie studiert, war auch hier im Studienseminar und wird wohl auch die ewige Profess ablegen.

Dann Pater Nikodemus. Sein Buch "leben im Niemandsland " kommt gut an, er prĂ€sentiert sich auch gerne, aber hat auch ein goldenes Herz. Wie alle hier behaupten. Ich hab mich in der Zwischenzeit auch schon etwas lĂ€nger mit ihm unterhalten und glaube es auch. Er selbst bezeichnet sich als Außenminister des Klosters. Er ist es auch, der die GĂ€ste, vom Kanzler, BundesprĂ€sidenten oder Th. gottschalk durch die Stadt fĂŒhrt und kann das wirklich gut.

Weiter Pater Thomas 82 Jahre alt, war Prior in Hildesheim im Mutterhaus. Aus KostengrĂŒnden ist es geschlossen worden und alle Mönche wurden nach Israel beordert. Er fĂŒhlt sich hier auch recht wohl, geht jeden Tag mal i s CafĂ©, mal kommt er in den Laden oder spaziert durch den Garten. Sehr sympathisch.

Pater Ralf, 44 Jahre, hat in Detmold an der Musikhochschule Kirchenmusik studiert. Kommt aus dem Sauerland und ist ein richtiger Kumpeltyp. Mit ihm habe ich schon so manches Bier getrunken

Dann ist da noch Br Ignatius. Er ist der Gastbruder und das KĂŒken unter den Mönchen. Er ist wie ein Wiesel und steht oftmals hinter einem . Hat auch einen eigenwilligen Humor, aber na ja. So langsam gewöhnen wir uns aneinander ( letzte Woche haben wir tatsĂ€chlich mal ein richtiges GesprĂ€ch gefĂŒhrt.

Pater Elias war lange Zeit nicht hier. Den kenne ich eigentlich nicht wirklich. Er kommt zwar auch tÀglich in den Laden und wir unterhalten uns, aber ich kriege keinen Draht zu ihm.

Pater Daniel.
Im BibelparkIm BibelparkIm Bibelpark

Hier konnte man frĂŒher mal Manuel Korn mahlen
Er kommt aus Polen, hat noch einen starken Akzent. Seine Predigten sind sehr schwer zu verstehen, ist aber so ein ganz lieber Mensch. Er promoviert gerade.

Pater Vincent 94 Jahre, Franzose und hat es ja wohl faustdick hinter den Ohren.

Zumindest eine ehemalige Ordensschwester hat seinetwegen alles aufgegeben und kĂŒmmert sich seit zigJahren um ihn. Das nicht genug, da tauchte vor 2 Wochen eine Ă€ltere Dame auf und Getrud- seine ,tja was, sagte, diese Dame sei seine Ă€lteste beste Freundin, mit der er jedes Jahr in Urlaub gefahren ist. Diese Dame wartet in der Cafeteria auf ihn, dann wird zwischen den beiden Damen besprochen wie der Tag ablaufen sollte usw. VerrĂŒckt!!!

Br Simon Petrus. Ich schĂ€tze ihn auf so um die 50. eher menschenscheu. Man sieht ihn nie bei Feiern. Aber so wir haben in der Zwischenzeit eine ordentliche Basis. Obwohl, es ist immer etwas Unsicherheit bei mir. Na gut. Er kommt am 21.2. zurĂŒck und dann bin ich so gut wie weg.

Obwohl alle wollen, das ich wiederkomme. Aber, wer weiß was kommt. Warten wir es ab.

Jetzt freue ich mich auf meine RĂŒckkehr.

Wir sehen oder hören uns bald

Lasst es
Im WasserradIm WasserradIm Wasserrad

Und es funktioniert
euch bis dahin gutgehen und

Ganz liebe sonnige GrĂŒĂŸe aus dem 22 grad warmem Jerusalem,

Brigitte



Liebe Turnerinnen,

Am Montag, den 29.2. bin ich wieder dabei. LG











































Wieder unten


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Br Simon Petrus Br Simon Petrus
Br Simon Petrus

Beim WĂŒrstchenverkauf
Die MöncheDie Mönche
Die Mönche

V.l.n.r. Br Ignatius, Pater Ralf, br Simion, Pater Thomas, br Natanael, Pater Nikodemus, Pater Elias
Ein HodEin Hod
Ein Hod

Kunst
Ein HodEin Hod
Ein Hod

Jedes Haus hat in Israel einen Wassertank und einen Sonnenkollektor
Am Strand von HaifaAm Strand von Haifa
Am Strand von Haifa

In der NĂ€he der Bus Station


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