¡el mundo es un pañuelo!


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February 22nd 2012
Published: February 28th 2012
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Die Welt ist ein Dorf - oder ein Taschentuch, wie es in Spanien heißt.

Letztens war ich mit Mar in einem kleinen feinen Jazzclub namens Jazzsi bei einer Jamsession. Nach den beeindruckenden Darbietungen spazierte ich gedankenverloren die Treppe hinunter und plötzlich - ein bekanntes Gesicht - Pablo!!!

Der kolumbianische Gitarrenspieler, bei dem Kathrin, Tine und ich bei unserem ersten Besuch in Barcelona vor knapp 4 Jahren couchsurften (am Sofa übernachteten) hatte gerade einen Kurzauftritt. In einer fremden Stadt alten Bekannten über den Weg zu laufen ist das erste Anzeichen, ein neues Zuhause zu finden!

Anschließend waren wir in einem der wohl extravagantesten Orte Barcelonas: O'Barquiño, einer galizischen Bar, in der man sich um einige Jahrzehnte in die Vergangenheit zurück versetzt fühlt. Samstags treten dort verhinderte (Lebens-)Künstler auf und geben dort glitterbehangen ihrem Stammpublikum Copla und Zarzuela-Meisterwerke zum Besten. Elisabeth T. Spira hätte ihre helle Freude daran.

Einen gelungen Einblick bietet diese Kurzdoku mit englischen Untertiteln:



Um die anderen Studenten und die Innenstadt besser kennen zu lernen, organisierte das sehr engagierte Austauschkommittee unserer Uni sonntags einen Stadtspaziergang, der seinen Höhepunkt in einem Churros-Gelage in der für seine kakaoenen Köstlichkeiten bekannten Calle Petrixol. Die frittierten Schmalzkringel werden in flüßige Schokolade gedunkt und mit viel Schmatzen verzehrt.

Doch damit nehmen meine kulinarischen Abenteuer kein Ende: John, Mar's und Ed's Vater, hat uns zum Abendessen in das ecuadorianische Restaurant um die Ecke eingeladen. Da mir die Namen der Gerichte nicht viel verrieten, bestellte ich etwas, das nach Reis mit Shrimps aussah. Als mir die Kellnerin sagte: "Lleva arróz, lleva cebolla, lleva callos,...", dachte ich mir, das klingt doch alles sehr gut, doch als sie mit den dampfenden Tellern wiederkam, entdeckte ich die Bedeutung des Wortes "callos": Kutteln. Die Heikelkeit meiner frühen Kindheit hab ich zwar schon abgelegt, aber Rindermagen ist zu viel für meinen Große-Kinder-Magen...

Gott sei Dank muss ich hier wirklich nie Hunger leiden. Meine neuen Leibspeisen sind Pan amb Tomaquet, (Weißbrot, auf das Knoblauch, Olivenöl und viel Tomate gerieben wird), Berberechos (Herzmuscheln, die mit einer speziellen Salsa gemischt roh als Snack gegessen werden) Queso de Burgos (mozzarellaähnlicher Käse) und das ganze Sortiment, das mein Lieblingsobsthändler um die Ecke zu unschlagbaren Preisen anbietet...


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