Uni gefriert!


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February 12th 2012
Published: February 28th 2012
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Nach zwei Wochen Intensivsprachkurs ist es so weit: die Uni beginnt!

An der Facultad de Derecho der ESADE belege ich "Einführung in das Spanische Recht", 2 Lehrveranstaltungen zu Europarecht, ein Seminar über Menschenrechte und "Probática", was ungefähr mit Beweisführung oder Beweiswürdigung zu übersetzen ist.

Alles sehr interessant und vor allem wertvoll: zahlen reguläre Studierende hier doch 12.000 € pro Jahr!

Und so schnell der Unterricht begonnen hat, hat er auch wieder aufgehört: am 4. Tag kam ich in der Hörsaal und die Professorin erklärte uns ganz betroffen, der Wetterdienst habe aufgrund der sibirischen Kältewelle eine erhöhte Wahrscheinlichkeit von Schneefall angekündigt und das Dekanat habe alle Lehrveranstaltungen ab 12:00 abgesagt. Sie beginne zwar noch mit der Klasse, habe aber vollstes Verständnis dafür, wenn wir früher gehen wollen, um nicht in ein eventuelles Verkehrschaos zu geraten.... Und den ganzen Tag ist in Barcelona keine einzige Schneeflocke gefallen!!!

Unsere kleine aber ausgesprochen liebenswerte Austauschgruppe umfasst: Maleeha und Alessia aus den USA, Laura aus Finnland, Terese und Live aus Norwegen, Celine aus der Schweiz, Alice, Anne und Chloé aus Frankreich, Pascal aus Deutschland sowie Christoph und mich aus Graz.

Gemeinsam haben wir schon allerhand unternommen: im Aquarium von Barcelona mit Maleehas 3-jährigem Sohn Bilal Haie, Mondfische, "weedy seadragons" und Leguane ohne Orientierungssinn bestaunt;

In der Fundació Tápies nach dem Tod des katalanischen Künsters Antoni Tápies dessen Werk bewundert;

Schwanensee im Teatre Liceu bejubelt

und der Gruppe "Giulia y los Tellarini", die mehrere Songs zu Woody Allens "Vicky Christina Barcelona" beisteuerten, belauscht.

Ein paar Tapas und Copas waren natürlich auch dabei! 😉

Besonders in Erinnerung wird mir auch der Strandspaziergang mit Celine bleiben: Mitte Februar die wagemutigen Surfer beobachten und mit den Zehenspitzen ins Meer tauchen hat schon seinen Charme! Um das zu feiern wollten wir auf der Dachterrasse des ebenso avantgardistischen wie luxuriösen W-Hotels, das stark an das Burij al Arab erinnert, einen Kaffee trinken - man gönnt sich ja sonst nichts! Leider war die Terrasse gesperrt, aber ein netter Concierge bot uns an, ein paar Suiten zu zeigen. 23 Stockwerke über dem Meeresspiegel fühlt man sich wie in einem Luxusdampfer. Kein bisschen Land drängt sich in den grenzenlosen Blick aufs Mittelmeer!


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