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February 8th 2012
Published: February 9th 2012
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¡Hola a tod@s!

Die Zeit vergeht wie im Fluge - nun bin ich schon ein Monat im katalanischen Meltingpot und der Stadt meiner Träume: BARCELONA!!! Und das ist eine gute Gelegenheit, meinem digitalen Tagebuch wieder Leben einzuhauchen...

Zur akustischen Einstimmung empfehle ich:


Dieses Semester werde ich an der ESADE, einer ziemlich renommierten Privatuni, einige Kurse im Bereich Europarecht belegen und hoffentlich Brauchbares für meine Diplomarbeit finden. Aber nun alles der Reihe nach:

Am 8.1. um 18:10 bin ich - nach vielen Abschieden von meinen Lieben zuhause - zu meiner großen Überraschung bei Tageslicht in BCN angekommen. Kurz danach landete auch schon Maria del Mar, meine ehemalige und zukünftige Mitbewohnerin von einem Kurztrip nach Stuttgart.

Für alle, die mal auf Besuch kommen oder eine Postkarte schreiben wollen: Meine neue Adresse lautet:

C/ Torns 30




4o Piso, 2a Puerta




08028 Barcelona




España




Mit Mar, ihrem Bruder Edward und Karthik aus Indien teile ich mir eine nette Wohnung, die mich außer einer Zentralheizung nichts vermissen lässt. Richtig gelesen, es ist hier echt kalt in den Innenräumen, auf ~70m2 haben wir 2 kleine Heizstrahler. (Heute abend ist noch dazu der meines

Zimmers eingegangen...). Im Vergleich zu anderen Austauschstudierenden zahle ich einen Bruchteil für die Miete, die Uni und das Camp Nou Stadion sehr nah und die nächste Metrostation ist bloß einen Block entfernt. (Badal, Blaue Linie; für die, die sich schon auf den Besuch vorbereiten 😉). Das schönste ist allerdings, dass ich mit Mar, die mir während der Monate in Paraguay letztes Jahr so ans Herz gewachsen ist, mein zweites Auslandssemester erleben darf!


Die ersten Tage waren geprägt vom Möbelkauf, etc. Die Ikea-Family Karte gilt übrigens auch im Ausland und die Köttbullar-Fleischbällchen heißen hier Albóndigas. Die Umstellung auf die typisch spanischen Essenszeiten löste in mir einen kleinen digestiven Jet-Leg aus, der aber durch das Mehr an Sonnenlicht kompensiert wurde.




Am 16.1. begann unser 14-tägiger Intensivsprachkurs. Da ich auf das "avanzado"-Level eingestuft wurde, musste ich täglich 1h nach San Cugat, einem Vorort von Barcelona pendeln, in dem die SoWi der ESADE angesiedelt ist. Der Campus dort ist riesengroß, makellos und zum dreigängigen Mittagsmenü gibts auf Wunsch ein Achterl Wein. Der Spanischkurs war wirklich toll. Unsere Professorin hat viel gefordert, aber jetzt fühl ich mich etwas vertrauter mit den komplizierteren grammatikalischen Subjunktivkonstruktionen.




Außerdem konnte ich so einige

sehr nette BWLerInnen kennen lernen, die wirklich aus allen Ecken der Welt kommen. An einem unterrichtsfreien Tag machte ich mit einem kleinen neuseeländisch-schweizer-italienisch-deutsch-ungarischen Grüppchen einen Ausflug nach Montserrat, der zweitberühmtesten Wallfahrtsstätte Spaniens nach Santiago de Compostela.


Nach 1h Fahrt im Zug und einer Zahnradbahn mit atemberaubender Aussicht erreichten wir das monumentale Benediktinerkloster, das sich in die surrealen Felsformationen des "zersägten Berges" schmiegt. Die mystischen Gesänge des Knabenchores und die pompösen Ornamente um die "Moreneta", eine kleine Madonna aus dunklem Holz sind sehr beeindruckend, doch auch die Wanderwege haben ihren Charme!




Das Austauschkommitée der ESADE gibt sich allerhand Mühe, um uns die unibezogen Sorgen zu nehmen und uns lieblichen Seiten der Stadt näherzubringen. So hatten wir bereits "Ice Breaking Events", "Welcome Dinners" sowie Stadttouren mit anschließendem Churros-Essen und Schokolade-Schlürfen in der für ihre Kakao-Köstlichkeiten berühmten Calle Petrixol.




Eine lokale Leidenschaft erfasst auch mich nach und nach: Der FC Barcelona. Da bloß Pay-TV Sender die Lizenzen für wichtige Spiele erhalten, füllen sich bei Barçaspielen alle Tavernen randvoll und die Katalanen lassen ihren Emotionen freien Lauf. Ob man will oder nicht, das steckt an!





So, meine Lieben, nachdem meine Finger vor Kälte nicht mehr die richtigen Tasten erwischen, verbleibe ich



mit herzlichen Grüßen aus Barcelona,



Kathi



PS: Wer sich wundert, was die Überschrift bedeutet, der sende mir eine kleine Nachricht und erhält des Rätsels Lösung!







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