nach Sibiu = Hermannstadt


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June 1st 2014
Published: June 1st 2014
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Nachdem also die Transfargara Straße wegen eines verschlossenen Tunnels nicht befahrbar war, mussten wir umkehren, und sind heute in der Früh erst einmal die gleiche Strecke zurückgefahren - vorbei am Stausee und in den Ort runter, 70 km. Michael hatte ein Loch im Reifen, fand auch einen Reifenhändler (am Sonntag!!!), mit Hilfe eines Haferls voll Wasser wurde das Loch entdeckt - der Reifen blieb dabei dran - und dann mit einem Stopfen verschlossen. Seither ist wieder alles wunderbar.

Großes Dr.Oetker Werk in .............

Dann neue Strecke ins nächste Tal, eins weiter im Westen. Da war leider eine große Straße, voller Laster, die alle möglichst schnell vorankommen wollten. Das Fahren war mühsam und gefährlich, wir waren zu langsam und wurden ständig überholt.

Sibiu hat mich dann völlig enttäuscht. Der Reiseführer ist voll des Lobes und die Anfahrt war schrecklich: riesige Gewerbegebiete, massenhaft große Geschäfte - ja wir sind wieder im Reich von Lidl!! Außerdem: Praktiker, Obi, Kaufmarkt, Carrefour...

Hier der erste McDonald seit langem - falls es morgen heiß wird (eher nicht) und es dort ein Smoothie gibt....

Das Hotel hatte ich aus dem Internet, es war die Adresse völlig falsch angegeben, auch hatte es den Namen geändert. Schließlich fanden wir es, 35.-€, Zimmer schön, Frühstück dabei. Motorräder im Hof.

Am Abend ging ich nochmal mit Philip durch die Altstadt, und jetzt bin ich nicht mehr so enttäuscht, da ist es wirklich schön. Sibiu war 2007 zusammen mit Luxemburg Kulturhauptstadt Europas. 1147 erreichten die ersten deutschen Siedler, die hauptsächlich aus dem Mittelrhein- und Moselgebiet, Flandern und der Wallonie stammten, die Gegend.

Hermannstadt war das politische Zentrum der Siebenbürger Sachsen und Sitz der Universitas Saxonum, einer Art Siebenbürger Parlament, das sich bis 1878 um siebenbürgisch-sächsische Belange kümmerte und ein Symbol der politischen Einheit und Unabhängigkeit der Siebenbürger Sachsen war.

Erst nachdem Siebenbürgen Österreich angegliedert wurde, fielen durch einen Erlass Kaiser Josephs II. im Jahr 1781 die alten Gesetze, nach denen sich in der Stadt keine anderen Nationen ansiedeln durften. Dadurch konnten nun auch Ungarn und Rumänen innerhalb der Stadtmauern Besitz erwerben.

Die ethnische Struktur der Bevölkerung in Hermannstadt heute:


• 95,0 %!<(MISSING)a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rum%!C(MISSING)3%!A(MISSING)4nen">Rumänen
• 2,0 %!<(MISSING)a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Magyaren_in_Rum%!C(MISSING)3%!A(MISSING)4nien">Ungarn
• 1,6 %!<(MISSING)a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rum%!C(MISSING)3%!A(MISSING)4niendeutsche">Deutsche
• 1,4 %!a(MISSING)ndere



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2nd June 2014

Hi, wie schön wieder von dir zu lesen. der Osten ist für mich völlig fremd und ich frage mich warum man so weit wegfahren muss nur um etwas Interessantes zu sehen. Ich war übers Wochenende in Regensburg und habe in der Wohnung von Berni und Nici übernachtet. Die Beiden sind ja in Maui und freuen sich ihres Lebens. Regensburg hat sich völlig verändert und das ....zum Guten. Vieles ist renoviert, bunt angestrichen, die Straßen in der Innenstadt weitgehend beruhigt jedoch mit Kopfsteinpflaster....sehr sehr schön. Dass es da so unendlich viele Kirchen gibt war mir bislang nicht bewusst. Es war in bisserl auftanken. Ich zähle die Tage bis zu den Pfingstferien. Über Pfingsten fahren wir zu Martins Bruder in Liechtenstein und dann genieße ich m al mein Zuhause....hab ja eigentlich rel. wenig davon, aber das wird scho.... Hab ich gelacht als ich die mobilen Bienenstöcke sah. An der Schule haben wir seit neuestem 3 Bienenstöcke mitsamt Imker, interessiert mich sehr, aber ich habe nie Zeit wenn er da ist. Schade.... Gute Weiterfahrt Gabi

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