Tag 1: Fahrt von München nach Triest


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May 25th 2017
Published: May 25th 2017
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Vor einigen Jahren habe ich im BMW-Magazin eine Werbegeschichte gelesen, die von ein paar Leuten handelt, die (natürlich) mit einem BMW eine Nachtfahrt nach Triest machen und dort am Morgen angekommen an der Hafenpromenade einen Espresso trinken. Heute habe ich fast das gleiche gemacht. Allerdings habe ich den neuen VW Golf, den mir mein Arbeitgeber als Firmenwagen seit Anfang des Monats zur Verfügung stellt, und nicht meinen BMW benutzt. Dabei muss man schon sagen, dass es schon fast eine Beleidigung ist, einem BMW-.Fahrer seit 16 Jahren einen VW Golf vorzusetzen, aber das ignoriere ich mal. Ich bin auch tagsüber gefahren, nachdem ich mir beim Klingeln des Wetters schon überlegt habe, ob das ganze wirklich eine gute Idee ist. Gestern bin ich ja erst die knapp 400 Km von Heidelberg nach München gefahren.

Ich bin also um 11:00 aufgebrochen und das Navi des Autos hat mich schon auf den bösen Stau zwischen München und Holzkirchen gewarnt. Ich hatte sogar vor Abfahrt noch die Verkehrslage bei Google gecheckt und die besagte das gleiche. Wirklich komisch, da ich dachte, dass die Strecke mittlerweile auf 3+1 Spuren erweitert wurde. Ich bin daher wie viele andere mit Münchner Kennzeichen die Landstraße nach Rosenheim gefahren. Später hat mich das Navi noch vor weiteren Problemen im Raum Irschenberg bis Inntaldreieck genannt und ich bin daher erst in Bad Aibling auf die Autobahn. Ich weiß nicht, ob es besser gewesen wäre, noch durch die Vororte von Rosenheim zu fahren und eine Ausfahrt später zur Autobahn zu kommen. Egal. Nach dem Inntaldreieck bis zur Grenze bei Salzburg war noch immer ein gewisser Verkehr aber es ging eigentlich. Aber die Autobahn in Österreich von Salzburg nach Villach war wirklich super. Zu der Zeit kaum befahren, keine nennenswerten Baustellen und die Sonne schien. Das war schon wirklich sehr schön. Ich habe ja in den letzten Jahren die meisten Alpenübergänge befahren aber diesen eben zuletzt 1990 mit meinen Eltern. Um etwa 14:00 habe ich noch vor dem Tauerntunnel dann Kaffee getrunken. D.h. Wiener Melange, Kanadische Waffeln, die aber den belgischen ähneln und noch einen Erdbeershake. Das ganz zu stolzen 19 Euro noch was. Aber das ganz sah toll aus und die WC-Benutzung danach war in der Rastanlage kostenlos und die Toilette auch ganz sauber. Danach bin ich weiter gefahren und vor Villach hat mich das Navi auf einen wirklich abgelegenen Schleichweg geführt, der das Eck zur weiteren Autobahn nach Italien abkürzte. Auch in Italien war die Autobahn kaum benutzt und prima zu befahren. Vielleicht sind die ganzen Leute aus Deutschland von der A8 ins Inntal oder ins Salzkammergut. Der Radiosender Ö3 hat auf jeden Fall vor Staus am Brenner gewarnt. In Italien vor Udine habe ich dann noch einen kurzen Stopp in den italienischen Alpen eingelegt.

Um etwa 17:30 habe ich nach etwa 6,5 Stunden Fahrt und Pausen zum ersten Mal Triest und das Mittelmeer gesehen. Es ist schon ein Privileg als Münchner, dass man in einer knappen Tagesreise im Süden ist. Das Hotel habe ich dank Navi leicht gefunden und sogar nicht weit davon einen kostenlosen Parkplatz ergattert. Nachdem ich das Zimmer bezogen habe, welches wie gewünscht modern und sauber ist, bin ich gleich wieder hinaus und habe einen Bus ins Zentrum genommen. Zu Fuß wären es etwa 1 Km oder so, vielleicht auch nur ein knapper, aber ich habe meine Füße geschont und die Rezeptionistin hat mir erklärt, welcher Bus dorthin fährt. Ich hätte vielleicht fragen sollen, wo man die Bustickets bekommt, weil im Gegensatz zu Deutschland gibt es keine Fahrkartenautomaten an den Haltestellen oder im Bus und der Fahrer verkauft auch keine Tickets. Zum Glück wurde ich nicht kontrolliert. Ich vermute, dass man in Tabakläden welche bekommt, werde aber morgen nochmals fragen. Viel Englisch hat die Dame an der Rezeption nicht gesprochen, aber wir kamen zurecht. Nicht alle Italiener sprechen so gut Deutsch und Englisch und weitere Fremdsprachen, wie die Italienerin, mit der ich ein paar Wochen bei meinem aktuellen Projekt zusammengearbeitet habe. Ich bin also mit dem Bus am Ufer zum Piazza dell' Unita d' Italia gefahren, der eine der Sehenswürdigkeiten von Triest ist. Dort angekommen kam dann noch mehr Urlaubsfeeling auf, weil perfekter Sonnenschein war, vielleicht 25 Grad und die Häuser an der Hfenpromenade wirklich sehr schön. Wohl an die österreichische Zeit erinnernd. Von dem Platz bin ich dann am Wasser entlang zu einem von Lonely Planet empfohlenem Fischrestaurant. Auch dort sprachen die Leute kaum Englisch und es gab auch keine englischsprachige Karte. Vielleicht war es auch daher keine Touristenfalle. Ohne viel zu verstehen habe ich etwas bestellt und bekam 4 verschiedene Weißbrot-Fischbrötchen mit Weißwein. Das war ganz ordentlich. Im Anschluss daran bin ich an der Hafenpromenade weiter gegangen und habe mich auch an der Marina noch etwas hingesetzt. bis ich den Bus zurück ins Hotel genommen habe. Dort habe ich die täglichen World of Warcraft Routinebeschäftigungen gemacht und im Internet die deutschen Nachrichen gekuckt. Das Hotel hat viele, wenn nicht sogar hunderte italienische TV-Kanäle aber ich habe keinen deutschen gesehen. Ich habe auch noch seit mehreren Stunden versucht alle Fotos vom Firmenhandy (IPhone) auf dem Firmenrechner (Windows) per Email im WLAN zu schicken aber irgendwie wollten einige nicht. Die muss ich dann doch wohl nachreichen. Wenn jemand eine andere Idee als Email hat, soll er es mich wissen lassen. Mit dem USB-Kabel ging es ohne besodere Software auf jeden Fall nicht. Aus diesem Grund habe ich das diese Woche gelieferte Samsung Galaxy S8, welches mein verdientes und zuverlässiges Samsung Galaxy S2 nach fast 6 Jahren ablöst, aktiviert. Ich denke mal, dass ich damit ab Morgen die Fotos mache und hoffe, dass dann die Übertragung per USB-Kabel funktioniert. Jetzt habe ich fast 1000 Wörter geschrieben und damit könnte ich theoretisch auf der "Featured"-Seite von Travelblog landen, aber wahrscheinlich habe ich nicht so viel Glück und ich glaube, man braucht auch zwei Follower oder Recommendations. Das war aber nicht der Grund für die vielen Worte. Ich war einfach in Schreiblaune.


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