Zwischenlandung in Kangerlussaq (BGSF) Grönland und und weiter nach Reykjavik (BIRK)


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Europe » Iceland
June 20th 2019
Published: June 22nd 2019
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Jetzt folgt Bozis "Königsdisziplin", die Überquerung des Nordatlantik. Das hat er in den letzten 30 Jahren ungefähr 30 mal erfolgreich gemacht, von Cessna, Globe Swift (2x solo!), Mooney usw. bis zu Jetprop und Cheyenne. Und so gehen wir auch dieses Mal diese anspruchsvolle Etappe frohen Mutes an.

In unserer Privatunterkunft in Iqaluit schläft noch alles, als wir uns gegen 7 Uhr morgens aus dem Haus schleichen. Ein Taxi bringt uns zum Crew-Gate des Flughafens und kurz vor 8 heben wir schon ab in Richtung Grönland. Das Wetter ist gut und wir werden auch noch von einem leichten Rückenwind unterstützt. Nach nur etwas mehr als 2 Stunden können wir in Kangerlussaq (BGSF, Sondrestrom Fjord) landen. Dieser Flughafen wurde von der US-Airforce im 2. Weltkrieg dicht am Eisschild und damit weitab von den für Nebel und ähnliche Unannehmlichkeiten anfälligen Küstenflugplätzen angelegt und wird inzwischen als zentraler Flughafen für Grönland verwendet. Hier landen auch Boing 737, Airbus 340 usw.

Das Auftanken ist schnell erledigt. Wir erledigen die weiteren Formalitäten im Flughafenbüro und schon kann es weitergehen. Jetzt folgt der Flug über das bis zu etwa 14.000 Fuß hohe icecap (Eispanzer) Grönlands. Toll sehen die Schmelzwasserseen auf dem Eis aus. Wegen des reflektierenden Untergrundes leuchten diese in völlig abgefahrenen Blautönen.

Dann kommt nochmal eine längere Wasserstrecke bis nach knapp 3 1/2 Stunden vor uns Island auftaucht. Wir landen wieder einmal auf dem alten Statdtflughafen von Reykjavik und haben diesmal unser Quartier im in Fliegerkreisen berühmten Hotel Icelandair (heißt jetzt "Natura") gebucht. Vom GAT (general aviation terminal) sind es ungefähr nur 30m bis zum Hoteleingang! Also dreimal stolpern und schon sind wir dort.

Das einigermaßen gute Wetter und den hellen Abend nutzen wir drei für einen Spaziergang an dem Wahrzeichen der Stadt, der Betonkirche mit dem Denkmal von Leif Eriksen vorbei bis in die Innenstadt, wo wir uns in einem schönen Restaurant stärken. Die nächste Nacht (wenn man das bei der durchgehenden Helligkeit hier überhaupt so nennen will) wird auch kurz werden, denn wir wollen es bis in die Schweiz schaffen.


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