My Eurovision: Workaway in Europa - Step 7: Paris


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December 8th 2016
Published: December 8th 2016
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Gammeldags æblekage
Tag 120 – Küchenarbeit

Heute bat mich Françoise wieder, Apfelmus zu machen. Sie hatten eine Menge Äpfel, und die auf den Boden gefallenen mussten dringend verarbeitet werden. So saß ich am Küchentisch und schälte, und hörte dabei „France entière“, den Radiosender, der den ganzen Tag lief. Sie hatten unter anderem einen Beitrag zum Thema Vegetarische Ernährung, also war es recht interessant.
Als ich den großen Topf voller Apfelstücke und zwei Gläsern Wasser zum Kochen auf den Herd gestellt hatte (sie tat nie Zucker oder irgendwas anderes zusätzlich rein, es schmeckte mit den puren Äpfeln schon echt gut), begann ich mit Brotbacken.
Die drei kleinen Brote, die ich neulich gemacht hatte, hatten wir nämlich schon aufgegessen. Diesmal machte ich „Schnelles Dinkel-Körnerbrot“. Ich musste jedoch ein bisschen improvisieren; es war nämlich nicht mehr genug Dinkelmehl da, und die Walnüsse ersetzte ich durch Cashews. Die Hefe, die wir noch hatten, war schon im September abgelaufen, und ich entdeckte weißen und schwarzen Schimmel darauf. Ich überlegte erst, ihn einfach wegzuschneiden, doch nachdem ich mich im Internet schlaugemacht hatte, warf ich sie lieber weg. Da kam da Françoise rein, sie war kurz weg gewesen, und ich konnte sie nach Trockenhefe fragen. Zum Glück war welche da, und das Brot ging dann auch auf und war gelungen.

Ich hatte ein Rezept für einen Gammeldags æblekage, einen altmodischen dänischen Apfelkuchen, und schlug vor, den auszuprobieren. Der wurde nämlich mit Apfelmus gemacht, und davon hatten wir ja reichlich. Françoise war für die Idee zu haben und war dann ganz erstaunt, als ich meinte, der Kuchen würde nicht zwingend gebacken werden müssen. War eben auch eher eine Art Schichtdessert.
Paniermehl (das schredderte sie mir aus altem Brot), Butter und Zucker wurden in der Pfanne knusprig angebraten. Diese Krümelmasse wurde dann im Wechsel mit dem Apfelmus in Gläser geschichtet. Das Rezept empfahl außerdem, oben etwas Sahne und Marmelade drauf zu tun, doch sie meinte, so würde es wohl auch schmecken. Für mich durfte da aber noch gerne typisch dänisch Creme Fraîche dazu (das nennen sie in Frankreich übrigens anders, Fromage Blanc, wenn das das Gleiche ist, oder vielleicht auch ganz anders. Es gibt da so viele Varianten bei den Milchprodukten).
Nun, wir würden den dänischen Apfelkuchen dann am Abend als Dessert essen, mal sehen, wie er allen schmeckte! Ich hatte ihr gesagt, falls er nicht gut war, würde ich nächste Woche nochmal Apfelkuchen nach unserem Rezept machen, das war ja eh der allerbeste. J

Sorry, es folgt kein Erkundungsbericht aus Paris heute. Habe mich nämlich, höchstwahrscheinlich in der Metro, bei irgendwem angesteckt und musste mich ausruhen, damit ich schnell wieder fit bin. Françoise hat mir aber ihr Wundermittel, Teebaumessenz, gegeben, und das wirkt hoffentlich schnell. 😉

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