Karibik: Aruba, Dominikanische Republik, Kuba


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Published: March 12th 2015
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8. Februar, Manaus - Aruba

Wir flogen im fast leeren Flugzeug nach Aruba. Mit dem Taxi ging es zum Hotel, dabei erhielten wir vom Taxifahrer eine kostenlose Sightseeing-Tour, weil er zweimal falsch abgebogen war. Das Essen im Hotelrestaurant war sehr gut und extrem günstig, da wir das Essen per Talon an der Bar bestellen mussten und sie so vermutlich Personal sparen konnten.



9. Februar, Aruba

Am Morgen sind wir mit dem Taxi zum Hotel am Strand gingen, in welchem wir in 2 Tagen einchecken werden. Schon der Taxifahrer hat uns verärgert und dann war der Empfang im Hotel unter aller Sau: der Hotel Chef war äusserst unfreundlich, denn trotz Abmachungen per E-Mail durften wir nicht surfen. Er hielt zudem an Zeiten fest, welche vorher nicht kommuniziert wurden. Er meinte, dass er ein Business zu führen habe und nicht auf Kundenwünsche eingehen könne. Da wir keine andere Wahl hatten, sind wir halt zu einer kleinen Beachsurfstation am Strand spaziert, wo wir freundlich empfangen wurden und der Service sehr gut war. Nach kurzer Zeit waren wir beide mit dem Surfbrett im Wasser. Fabian ist 5 m zu Helena gesurft, abgestiegen, 2 m im Wasser gelaufen, auf irgend etwas scharfes getreten und hat sich dabei einen 2.5 cm langen und recht tiefen Schnitt im Fuss zugezogen. Schluss mit Windsurfen und das nach nicht einmal einer Minute im Wasser! Dank Hilfe von andern Leuten konnte er an den Strand zurück humpeln. Es war klar, dass das genäht werden musste. Rasch kam das Taxi und wir fuhren in die Privatklinik, wo die Wunde mit 3 Stichen genäht wurde. Danach sind wir zurück ins Hotel gefahren und haben uns am Pool von dem Schock erholt. Für den nächsten Tag haben wir ein alternatives Programm organisiert.



10. Februar, Aruba

Um 8:45 wurden wir für die UTV-Offroad-Tour abgeholt. Zuerst haben wir Philip’s Animal Garden besucht, wo wir viele verschiedene Tiere Füttern konnten. Danach sind wir auf die UTVs aufgestiegen, welche eine Art schnelle Golfbuggys waren. Der Guide fuhr auf einem Quad voraus und hat uns zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten auf der Insel geführt: unter anderem haben wir ein Fort des Goldrausches besucht, Helena ist in einem durch Felsen vom Meer abgetrennten, natürlichen Schwimmbad geschwommen und wir haben Fotos auf einer etwa 20 m langen Brücke aus Korallen und Vulkanstein gemacht. Helena war wegen Fabians verletzten Fuss die ganze Zeit am Steuer. Das Offroad-fahren hat viel Spass gemacht. Am Nachmittag haben wir uns am Hotel-Pool ausgeruht.



11. Februar, Aruba

Nach dem Frühstück im Hotelrestaurant sind wir erneut am Pool geblieben. Am Nachmittag haben wir das Aloevera-Museum besucht und zwei Produkte gekauft: eines für schönere Wundheilung und eine Sonnencreme mehr. Danach gings mit dem Taxi via altem Hotel zum neuen Hotel. Das Zimmer roch etwas stickig und rauchig, aber was will man erwarten, bei dem Hotelchef… Mit dem Bus sind wir nach Oranjestaad gefahren, wo wir uns in einem Elektronik-Shop eine neue Kompaktkamera gekauft haben, da die zweite Kamera auch den Geist nach 2 Monaten aufgeben hatte.



12. Februar, Aruba

Nach dem Frühstück, welches wir zusammen mit 7 Katzen vor unserem Appartement gegessen haben, ging Helena windsurfen. Es gab nicht sehr viel Wind und das letzte Mal Windsurfen war vor ca. 5 Jahren, aber schon nach kurzer Zeit gelangen ihr die verschiedenen Manöver. Das Mittagessen haben wir selber gemacht. Gegen den späteren Nachmittag sind wir mit dem Bus zum Kino, da heute die Premiere von „50 Shades of Grey“ lief. Der Film startete erst in einer Stunde, so haben wir uns nach Essen umgeschaut und Cornet-Pizza gefunden. Es war witzig und gut: eine tolle Erfindung.



13. Februar, Aruba

Wie am Vortag gabs Frühstück mit den Katzen, welche sich im Garten ausgetobt haben und Milch tranken. Helena stieg heute erneut aufs Brett.



14. Februar, Aruba

Leider kam das für heute früh bestellte Taxi nicht, Fabian musste jedoch ins Spital. Im nächsten Apartmenthotel hat Fabian ein Telefon gefunden und ein Taxi rufen können. Die Fäden wurden in der Klink entfernt und wir sind zurück zum Hotel. Zuerst ging Helena surfen. Da es stärker windete hat sie den Wasserstart versucht. Fabian hat ein Board ohne Segel geholt und ist zu ihr hingeschwommen, um es ihr zu erklären und zu helfen. Etwas später hat er das kleinste Segel geholt (1.5 m2) und ist sitzend gesurft, da er nicht auf dem Fuss stehen durfte. Es sah echt süss aus. Da heute Valentinstag war, haben wir ein Tisch in einem feinen Restaurant beim Golfplatz reserviert. Vor dem Essen sind wir entlang des Golfplatzes bis zum Leuchtturm gewandert, wo wir in einem Restaurant einen Drink an der Bar tranken und mit Amis ins Gespräch kamen. Das 4-Gängemenü war toll und sehr fein.



15. Februar, Aruba

Heute gingen wir beide surfen, wobei Fabian noch immer mit dem kleinsten Segel sitzend unterwegs war. Weiter draussen, wo der Wind konstanter war, hat Helena nochmals den Wasserstart geübt und ein paar Mal hat es fast geklappt. Mit einem grösseren Segel und einem passenden Trapez wird es das nächste Mal bestimmt klappen. Die vielen Versuche waren an ihren Händen abzulesen.



16. Februar, Aruba - Dominikanische Republik - La Vega

Von Aruba flogen wir mit einer Propellermaschine nach Curacao und 2 h später nach Santo Domingo, wo uns Angela und Peter erwarteten (die Eltern von Helenas Kollegin Mabel, welche vor 3 Jahren aus Buchs ZH zurück in die Heimat von Angela ausgewandert sind). Nach 2 h Fahrzeit kamen wir in La Vega in ihrem sehr hübschen Haus an. Am Abend haben wir eine lokale Spezialität in einem Restaurant gegessen: knusprige Schweinehaut, welche in einem Mörser zerstampft und mit andern Zutaten vermischt wurden.



17. Februar, La Vega

Helena ist mit Angela am Morgen zum Zumba gegangen. Am Abend haben wir uns ein paar Drinks in der Stammkneipe gegönnt und danach sind wir im Supermarkt einkaufen gegangen. Da diese gerade Inventar machten, konnten sie für Peter - auch nach mehrfachen Nachfragen - nicht eine 6er Packung Rotwein aus dem Lager holen. Alle waren ja sooo beschäftigt. Gähn. Zu Hause gabs ein super Raclette.



18. Februar, La Vega - Sosua - La Vega

Heute sind wir bereits um 8 Uhr mit dem Auto nach Sosua gefahren, da wir ans Meer wollten. Angela meinte noch im Auto, dass die Wellen selten ganz hoch sind und man dann nicht am Strand liegen könne. Natürlich haben wir einen solchen Tag erwischt, da es in den USA stürmte und dies Auswirkungen auf das Wetter in der Karibik hat. Wir haben uns bei Alex, einer der vielen Strandbars, einquartiert und uns in den Wellen ausgetobt. Durch den etwas steileren Sandstrand brachen die hohen Wellen sehr rasch. Bodysurfen war nicht einfach und etwas unheimlich, da man im Wasser schwimmend von über 2 m auf den Sand runterschaute. Spass hat es uns auf alle Fälle gemacht, auch wenn wir uns nicht im Liegestuhl sondern nur auf den Stühlen auf der kleinen Terrasse vor der Bar ausruhen konnten. Anscheinend gab es ein kleines Erdbeben, während dem wir zum Auto zurück spazierten, wobei wir beide es nicht spürten. Auf der Rückfahrt sind wir via Cabarete, wo Fabian vor 15 Jahren zwei Wochen gewindsurft hatte, und durch eine hübsche Berglandschaft gefahren.



19. Februar, La Vega

Erneut ist Helena am Morgen mit Angela zum Zumba gegangen. Nachdem Mittagessen sprangen wir in den Pool und kühlten uns ab. Am Abend gab es in einem einfachen Restaurant eine typische lokale Spezialität: Küchlein in Teigschalen aus Kochbananen, welche mit Fleisch gefüllt werden. Angela bestellte uns etwas zu viele und so nahmen wir etwa die Hälfte nach Hause mit.



20. Februar, La Vega

Für Helena hiess es erneut früh aufstehen fürs Zumba. Fabian hatte es einfacher: am Nachmittag ging es mit Peter und den „Vega-Boys“ wie jeden Freitag in ihre Stammbar. Am Abend wurden wir zum Geburtstagsessen der 2 jährigen Hanna, Mabels Nichte, eingeladen und haben Mabels Verwandte kennengelernt.



22. Februar, La Vega

Carneval in La Vega ist ganz anders als in der Schweiz. Wir fuhren zu Verwandten von Angela, welche eine Terrasse an der Strasse mit dem Fasnachtsumzug hatten. Hinter dem Zaun war es total sicher, wobei man auf der Strasse eins mit einem grossen Bömbel auf den Arsch gekriegt hat. Theoretisch wäre man auch auf dem Trottoire sicher, nur halten sich nicht alle an diese Regel, was wir schmerzhaft erfuhren. Die Bömbel sollten eigentlich mit Luft gefüllt und nicht all zu schmerzhaft sein, leider umgehen einige die Kontrolle der Polizei und verwenden härteres Material. Währendem Umzug, welcher mehrere Runden durch die Stadt drehte, tranken wir Salto Libre (Sprite und Rum).



23. Februar, La Vega - Cabarete

Nachdem Frühstück ging es nach Cabarete. Am Strand suchten wir ein Restaurant und Fabian machte sich auf die Suche nach einer Surfstation. Zufälligerweise traf er das Stationsleiterpärchen, welches schon vor 15 Jahren hier arbeitete. Das Hotel stand nicht mehr und auch die Station wurde um ca. 200 m weiter dem Strand entlang verschoben. Nach dem Mittagessen ist Fabian bei recht starkem Wellengang und einem immer noch lädierten Fuss Windsurfen gegangen, da er nicht mehr länger zusehen konnte, wie andere sich auf dem Wasser vergnügen. Um den Fuss einigermassen zu schützen, hat er die Schuhsohle mit einem Verband an den Fuss gebunden. Trotz 5 jähriger Pause gelang ihm bereits beim ersten und zweiten Versuch die Halse. Wow! Beim dritten fehlte ihm die Kraft und nach 2 h tat der Fuss zu sehr weh. Es war dennoch ein super Erlebnis und er war total glücklich. Während dem Surfen schoss Helena viele Fotos und schwamm mit Angela und Peter im Meer. Peters ehemaliger Arbeitskollege, Jörg, traf uns im Strandrestaurant und wir fuhren zu ihm zu seinem Haus etwas ausserhalb von Cabarerte. Bei Jörg zu Hause hatten wir wieder einmal grosses Glück und fanden im Hauseingang eine kleine Schlange. Anscheinend ist dies die erste, welche er je auf der Insel gesehen hat.



24. Februar, Cabarete - Sosua - La Vega

Nach dem Frühstück sind wir von Jörgs Haus zu Fuss zum Strand und entlang der Küste spaziert. Plötzlich bewegte sich der Boden. Bei näherer Betrachtung waren es aber nur Krebse, welche Muscheln zum Schutz herumtrugen. Danach verabschiedeten wir uns von Jörg und machten einen kurzen Fotostopp bei dem ca. 600 Jahr alten speziellen Baum. In Sosua sind wir natürlich wieder zu Alex an den Strand. Heute gab es fast keine Wellen und wir assen an einem Tisch am Sandstrand, während dem Alex den Balkon umgebaut hat. Es war chaotisch und lustig mit anzusehen, wie man hier ohne viel Wissen und Erfahrung handwerkt. Am Nachmittag bestellte Angela zwei Pinacoladas in je einer Ananas. Lecker!



26. Februar, Dominikanische Republik - Havanna

Peter und Angela haben uns zum Flughafen von Santo Domingo gebracht. Der Check-in war mit Abstand der mühsamste auf unserer ganzen Reise. Zuerst mussten wir ein Touristenvisum kaufen und dann über eine Stunde für den Check-in anstehen. Die Passagiere im Flugzeug waren sehr laut und asozial. Das Klatschen nach der Landung durfte natürlich nicht fehlen, vermutlich waren viele zum ersten Mal im Flugzeug. Nachdem wir für die Einreise bereits über 30 Minuten warten mussten, durften wir nochmals über 30 Minuten auf unser Gepäck warten. Dafür wartete unserer Taxifahrer bereits auf uns. Im Hostel wurden wir sehr freundlich von einem der Söhne empfangen. Er hat uns vieles erklärt und uns auf die verschiedenen Touristenfallen aufmerksam gemacht: Zum Beispiel geben sich Leute als Ärztepärchen aus, die einem ein wenig die Stadt zeigen möchten, wobei sie dies täglich tun (sprich nie arbeiten). Oder man kauft Zigarren für wenig Geld, welche aber aus Bananenblätter anstatt Tabak gedreht wurden. Wir waren froh um jeden Tipp und Hinweis, da ohne Reiseführer und Internet wir ziemlich aufgeschmissen sind. Das vorgeschlagenen Restaurant servierte wirklich sehr grosse Portionen, was auch den Clochard draussen vor dem Restaurant freute.



27. Februar, Havanna

Nachdem Frühstück ging es in die Altstadt, wo wir einige Fotos von den bunten Häusern und den Oldtimers schossen. Unterwegs haben wir sogar die Geissens getroffen "Rooooberrrt", die scheinbar auch in Havana Urlaub machten. Natürlich war auch das Kamerateam dabei. Vor der Wechselstube gabs eine Ansammlung von Leuten und plötzlich sagte einer nach dem andern: „ultimo“ und wir standen neben an. Super, so läuft es also hier und wir wären fast die Hintersten gewesen. Um 3 Uhr ging es nochmal durch die Altstadt. Wir kauften frittierte Irgendwas und Charrichos, wobei das zweite sehr lecker war und frisch vor unseren Augen zubereitet wurde. Wir sind nochmals durch andere Strassen geschlendert, da uns die Altstadt mit den farbigen Häusern sehr faszinierte. Am Abend haben wir in einem Restaurant in der Nähe des Hostels gegessen. Selbstverständlich spielte eine Band kubanische Musik während wir assen.



28. Februar, Havanna - Vinales

Um 9 Uhr wurden wir vom unserem Chauffeuer in einem hübschen, hellblauen, alten Auto abgeholt. Zuerst fuhren wir nach „Las Terrazas“ über die fast leere, teilweise vierspurige Autobahn, auf welcher auch einige „1 PS Wagen“, Lastwagen mit Passagieren auf der Ladefläche, Fussgänger, Velofahrer und ein Bauer mit 4 Stieren unterwegs waren resp. die Autobahn überquert hatten. Die Wasserfällen bei den „Las Terrazzas“ waren wegen des trockenen Klimas nicht sehr beeindruckend. Dafür hat es Fabian im klaren Wasser gefallen und er ist, wie die Jungs vom oberen Plateau hinuntergesprungen. Als nächstes fuhren wir zu einem Park mit Orchideen sowie andern hübschen Blumen und Pflanzen, wobei dieser definitiv besser war, als der botanische Garten in Rio. Nach 200 m Fahrt haben wir auf der andern Strassenseite halt gemacht. Hier gabs einen 22m hohen Wasserfall und Fabian musste wieder sich in die Badehose zwängen, um sich unter den Wasserfall zu stellen. Ursprünglich wollten wir noch zu einem Mirrador wandern, jedoch haben wir es vorgezogen uns an der Bar mit einem Sandwich und einem grossen Kübel Glace zu verpflegen. Nun fuhren wir zu unserem Endziel durch Tabakplantagen und machten einen Fotostopp beim Mirrador in die Berge von Vinales, welche ganz eigenartige, runde Formen haben. In Vinales besuchten wir einen Tabakbauer, welcher vor uns eine Zigarre drehte. Fabian rauchte diese gleich im Schuppen, in welchem die Tabakblätter getrocknet wurden. Natürlich wurden wir auch noch zum Kaffee ins Haus eingeladen und er zeigte uns Fotos vom Anbau des Tabaks. Wir kauften zwei Zigarren und verabschiedeten uns von ihnen. Zuerst fuhr uns der Fahrer in eine Pension, welche aber ausgebucht war. Nach kurzer Zeit hatten sie eine Lösung gefunden und wir fuhren etwas aus dem Zentrum zu einer andern Pension resp. Familienunterkunft. Das Nachtessen hier hat uns sehr geschmeckt.



1. März, Vinales - Havanna - Varadero

Um 9 Uhr wurden wir vom unserem Chauffeuer abgeholt und sind mit ihm zu den Kalkhöhlen gefahren. Die erste war schon ganz nett, die zweite war noch spezieller, da wir am Schluss mit dem Boot aus der Höhle gefahren sind. Beim Rückweg haben wir mehrmals für Fotos, Bananen und Wasser angehalten. Der Fahrer hat sogar auf der Autobahn angehalten und hat für sich Käse gekauft. Am Busterminal wollten sie Fabian nochmals das Ticket verkaufen, das wir bereits via Internet gebucht und bezahlt hatten, da er keinen Ausdruck des Tickets hatte. Nach langem hin und her willigten sie dann ein, dass er das Ticket bei ihnen drucken könne. Das PDF konnten sie nicht öffnen, da kein PDF Reader installiert ist, der Druck auf dem Nadeldrucker war komplett unlesbar und der andere Drucker zog das Blatt nach dem 20ten Mal dann doch noch ein. Endlich hatte Fabian ein Ticket in der Hand. Nach dem 6 Passagiere eingestiegen sind, fuhr der Bus los resp. einmal um das Terminal herum. Keine Ahnung wieso. Auf der Fahrt nach Varadero kamen wir an Ölfelder vorbei. Wir mussten uns zum Casa durchfragen, da die Strassen nicht angeschrieben waren. Wir wurden dann in einem Nachbarshaus untergebracht, wo draussen ein Windsurfboard stand. Vor dem Schlafen haben wir uns eine Zigarre angezündet und das kubanische Leben mit Rum genossen.



2. März, Varadero

In der Bank konnten wir mit der Kreditkarte kubanisches Geld abheben, nachdem wir 10 min in der Schlange warteten. Danach sind wir mit dem Sightseeing Bus bis ans Ende der Landzunge gefahren, wo es die schönsten all-inclusive Hotels gab. Auf dem Wasser gabs ein paar Kitesurfer, die Segel- und Windsurfhäuschen waren geschlossen, da es anscheinend zu viel Wind hatte. Was? Es hatte vielleicht ein wenig Wind, aber anscheinend zu viel für Kubaner, denn für die ist ja alles limitiert. Wir sind etwas den Strand entlang, teils im knöcheltiefen Wasser, spaziert und entdeckten blubernde Löcher im Wasser, vermutlich Erdgas, welches aus dem Boden kam. Sieht aus, als sei hier „alles unter Kontrolle“. Wir suchten uns zwei Liegstühle bei einem der unzähligen all-inclusive Hotels aus und schon nach kurzer Zeit kam die Bedienung, welche uns einen Drink offerieren wollten, obwohl wir ihr klar machten, dass wir keine Gäste seien. Wir tobten uns etwas in den Wellen aus. Später hatten wir Hunger, aber hier kann man nirgends etwas kaufen, da alles gratis ist. Erneut wurden wir von der Bedienung eines andern Hotels zum Hamburgeressen eingeladen. Und am späten Nachmittag erging es uns gleich, als wir am Strand in der Nähe unseres Zimmers waren, uns einer vom Hotel eine Zimmernummer auf die Hand schrieb und meinte, dass wir nun einen Drink bestellen gehen sollen. Es ist schon etwas verrückt hier.



Für den letzten Tag gabs bereits das Update. Die nächsten Tage verbringen wir in Mexiko.


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